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Poetiken des Notierens
About this book
Im 20. Jahrhundert zeichnet sich eine auffällige Konjunktur notizförmiger Publikationen in der deutschen Literaturlandschaft ab. Was bedeutet es für das Verhältnis von Entwurfspraxis und Werk, wenn die Notizen selbst als finale literarische Form in Szene gesetzt werden? Livia Kleinwächter analysiert anhand solcher Inszenierungen die für die Ästhetik der jüngeren Literaturgeschichte lange unterschätzte Rolle der Praktik des Notierens. Diese erweist sich nicht nur als vorläufiges Instrument des literarischen Produktionsprozesses, sondern als Reflexionsfigur der Grenze zwischen Wahrnehmung und Schrift, die so ins Zentrum der literarischen Formbildung rückt.
Author / Editor information
Livia Kleinwächter, geb. 1987, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln. Sie ist Mitglied des Nachwuchsnetzwerkes »Akademische Archive«, das sich der Analyse der Praxisgeschichte der Geisteswissenschaften widmet. Ihre Interessen richten sich vor allem auf die Verflechtungen von Theorie- und Literaturgeschichte im 20. Jahrhundert.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
7 -
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Danksagung
9 -
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1. Einleitung: ›You’re nothing but a notebook‹
11 -
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2. Notieren: Epistemologie und Medialität einer Schreibszene
23 -
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3. Elias Canetti: Notiz und Macht
79 -
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4. Ludwig Hohl: »Alles ist Werk«
147 -
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5. Rainald Goetz: … into the Book
183 -
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6. Schluss
267 -
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7. Literaturverzeichnis
273