Die Liebe zum Kind
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Marianne Dolderer
About this book
Die Liebe zum Kind ist ein theoretisch wenig beleuchteter Gegenstand. Mit der Psychoanalyse Jacques Lacans kann diese Liebe als das unbewusste Genießen in der Beziehung zum Kind gefasst werden. Dabei zeigt sie sich als ein Schlüssel zu einem Strukturwandel des Genießens, im Zuge dessen ödipale Beziehungen ihre Bedeutung verlieren. Das bleibt nicht ohne Folgen für das »Geschlechtsverhältnis«. Marianne Dolderer zeigt auf, dass sich jenseits der pädagogischen Liebe der Raum öffnet für ein Verhältnis zum Kind, das weder zu einer ödipalen Verleugnung der mütterlichen Subjektivität noch zu einem postödipalen Negieren von Alterität führt.
Author / Editor information
Marianne Dolderer studierte Musik, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Musik und Theater und der Universität Leipzig. Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung promovierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie interessiert sich für ästhetische Theorie, feministische Psychoanalyse und pädagogische Philosophie.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Einleitung
7 - 1. Liebe als Thema der Pädagogik
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Einleitung
13 -
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1.1 Das Kind als Objekt der Pädagogik
16 -
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1.2 Emotionale Verflechtungen: Eine pädagogische Liebe
26 -
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1.3 Von der Liebe als Ideal zur Liebe als Struktur bei Freud
38 -
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1.4 Freuds Erbe: Todestrieb und Gesellschaft bei Lacan
48 -
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1.5 Eine pädagogische Liebe: Vorgehen der Arbeit
54 - 2. Liebe und Begehren: Verhältnisbestimmungen
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Einleitung
69 -
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2.1 Das Subjekt als Unterworfenes
73 -
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2.2 Der doppelte Irrtum in der Unterwerfung
84 -
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2.3 Das Begehren und das Phantasma
95 -
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2.4 Liebe als Metapher
114 -
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2.5 Liebe und die Würde des Subjekts
130 -
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2.6 Schluss: Die Liebe, das Sexuelle und die Pädagogik
142 - 3. Eine postödipale Ordnung und die Liebe zum Kind
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Einleitung
149 -
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3.1 Lacan liest Marx: Vom Mehrwert zum Mehrgenießen
160 -
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3.2 Das Wissen als Mittel des Genießens
172 -
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3.3 Die postödipale Autorität und das neue Über-Ich
178 -
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3.4 Die Liebe zum Begründerkind
189 -
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3.5 Das pädagogische Erbe des Herren
196 -
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3.6 Schluss: Ein pädagogisches Selbstverhältnis
208 - 4. Voraussetzung der Liebe im Geschlechtsverhältnis
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Einleitung
217 -
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4.1 Es gibt kein Geschlechtsverhältnis
221 -
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4.2 Die Formeln der Sexuierung: Hochstapelei und Maskerade
229 -
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4.3 Hysterisches Genießen: Die weibliche Beziehung zum Phallus
244 -
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4.4 Jenseits des Phallus: Das Genießen des Triebs und S(Ⱥ)
257 -
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4.5 Schluss: Das gefährliche Genießen der Mutter
272 - 5. Mutterliebe und die Zärtlichkeit der Analytikerin
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Einleitung
277 -
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5.1 Subjekt und Familie
285 -
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5.2 Vater und Mutter im Kastrationskomplex
292 -
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5.3 Das Problem des mütterlichen Begehrens
302 -
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5.4 Die Zärtlichkeit der Analytikerin
316 -
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5.5 Jenseits des Phantasmas
338 -
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6. Ausblick: Generationalität und Trauer
347 -
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Abgekürzt zitierte Werke
363 -
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Literaturverzeichnis
365 -
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Danksagung
383