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Vergessen erzählen
About this book
Demenz gefährdet unmittelbar unser Selbstbild und die Fähigkeiten des Erinnerns und Begreifens. Aufgrund steigender Diagnosezahlen und begrenzter Therapiemöglichkeiten ist das Krankheitsbild gar zum »Menetekel« der alternden Industrienationen geworden. Dabei wohnt Demenz-Erkrankungen ein nahezu skandalöses und (anti-)literarisches Moment inne: Erkrankte laufen Gefahr, nicht mehr selbst erzählen zu können. An dieser Stelle setzen literarische Demenz-Darstellungen an: Fiktionale wie autobiographische Texte – etwa von Max Frisch, Arno Geiger oder Tilman Jens – nehmen die Krankheit zum Ausgang poetologischer, gesellschaftspolitischer und moralischer Reflexionen. Doch wie lässt sich das Vergessen erzählen?
Author / Editor information
Letizia Dieckmann, geb. 1988, lebt in Berlin. Die Literaturwissenschaftlerin promovierte an der Universität Freiburg, wo sie mit dem Alumni-Preis für ihre Forschung zu literarischen Demenzdarstellungen ausgezeichnet wurde. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen literarische Krankheitsdiskurse, Erzähltexte der Spätromantik sowie Texte der Klassischen Moderne.
Reviews
»Dieckmanns Monographie stellt einen wichtigen, kompakten und für künftige Studien anschlussfähigen Beitrag innerhalb des literaturwissenschaftlichen Demenzdiskurses dar.«
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorwort
11 -
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Einleitender Teil
13 - Textanalysen
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1. Das demente Ich
35 -
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2. Demente Eltern
93 -
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3. Demente Partner
157 - Epilog
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Vergleichslinien
213 -
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Anhang
223