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Islam, Gender, Intersektionalität
About this book
Wie wirkt sich der aktuelle Islamdiskurs auf Bildungsbiografien junger Secondas aus? Wie beeinflussen unterschiedliche Differenzkategorien wie beispielsweise Gender und Religion die Bildungsbiografien? Und wirken diese Kategorien intersektionell? Nathalie Gasser zeigt auf, wie unterschiedlich junge Secondas aus der Schweiz mit der Herausforderung umgehen, als religiös orientierte muslimische Frauen in einem tendenziell islamkritischen Umfeld bildungsbiografisch zu bestehen. Sie verdeutlicht die bestehenden Bildungsbarrieren samt den unterschiedlichen Taktiken, diese zu umgehen. Auf dieser Grundlage diskutiert sie, inwiefern Religion dabei als intersektionale, interdependente Analysekategorie gefasst werden kann.
Author / Editor information
Nathalie Gasser, geb. 1974, lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule Bern mit den Schwerpunkten soziale Ungleichheit und Dominanzverhältnisse im Kontext von Bildung, Othering, Intersektionalität, Bildungsbiografien und Islamdiskurs sowie rassismuskritische Bildung. Sie studierte Sozialanthropologie an der Universität Bern und promovierte in Religionswissenschaft an der Universität Luzern.
Reviews
»Gasser hat eine wegweisende und wichtige Studie geschrieben, die die sonst oft im Schatten stehenden und vom hegemonialen Islamdiskurs vereinnahmten, jungen Musliminnen ans Licht holt und ihnen eine Stimme gibt.«
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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1 Einleitung
9 - 2 Theoretische Rahmung
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2.1 Der Islamdiskurs in der Schweiz und die Differenzkategorie »Muslimin«
17 -
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2.2 Intersektionelle Perspektive in Bezug auf den Zugang zu Bildung
36 -
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2.3 Perspektive der Handlungsfähigkeit innerhalb der intersektionellen Beschränkungen
50 - 3 Annäherung an das Forschungsfeld
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3.1 Musliminnen und Muslime in der Schweiz: ein Überblick
59 -
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3.2 Anknüpfungspunkte: Forschung zu adoleszenten Secondas*os muslimischen Glaubens im Kontext des gesellschaftspolitischen Islamdiskurses in der Schweiz
64 -
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3.3 Schweizerisches Bildungssystem im Kontext von sozialer Ungleichheit
72 - 4 Methodisches Vorgehen
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4.1 Sample: Forschen zu Musliminnen im Spannungsfeld zwischen »methodological Islamism« und »strategical essentialism«
87 -
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4.2 Zugang zum Feld: Multi-Sited Ethnography
95 -
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4.3 Biografisch-narrative, themenzentrierte Interviews
105 -
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4.4 Codierung und kontinuierliche Auswertung: datengeleitete Theoriebildung nach der Grounded-Theory-Methodologie (GTM) kombiniert mit einer fallzentrierten Perspektive
106 - 5 Bildungsbiografische »Taktiken« junger religiös orientierter Secondas muslimischen Glaubens in der Deutschschweiz
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5.1 Typus 1: »Taktik« der kämpferischen Selbstbehauptung als Muslima
115 -
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5.2 Typus 2: »Taktik« des zielstrebigen Aufsteigens
155 -
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5.3 Typus 3: »Taktik« der religiösen Vergemeinschaftung
193 -
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5.4 Typus 4: »Taktik« der widerständigen Mikropraktiken
222 -
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6 Exkurs: Religionsverständnis, religiöse Praxis und religiöse Selbstrepräsentation junger Secondas muslimischen Glaubens im Wandel
251 - 7 Zusammenfassung und Schlussdiskussion: Die doppelte Rolle der Religion in Bildungsbiografien junger Secondas muslimischen Glaubens
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Vorwort
265 -
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7.1 Religion als Differenzkategorie: Manifestationen der Differenzkategorie »Muslimin« in Bildungsbiografien
271 -
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7.2 Religion als Ressource: Manifestation von religiöser Praxis, religiöser Selbstrepräsentation und religiöser Vergemeinschaftung als Ressource in Bildungsbiografien
290 -
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7.3 Fazit und Ausblick
297 -
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Dank
301 -
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Literaturverzeichnis
305 -
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Transkriptionsregeln Interviews
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