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Die Emotionalisierung des Politischen
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About this book
Nie war das Politische frei von Emotionen, jedoch scheint ihre Quantität und Geltung in der politischen Sphäre der Gegenwart stetig zuzunehmen. Hinweise darauf sind die zunehmende Präsenz emotionaler Debatten im medialen Bereich wie auch im alltäglichen Umgang miteinander. Ein Blick in die Zeitung oder in soziale Netzwerke scheint zu genügen, um zu erfahren, welchen Stellenwert Emotionen und Affekte in Diskussionen über politische Entscheidungen oder Problemstellungen einnehmen. Ob und inwiefern es eine signifikante Zunahme der Rolle der Emotionen im Bereich des Politischen gibt, erörtern die Beitragenden des Bandes mit unterschiedlichen Perspektiven.
Author / Editor information
Paul Helfritzsch (Dr. phil.) lehrt und forscht als Post-Doc an der Universität Wien im Bereich der Emotionstheorie, zu Fragen der Sozialphilosophie sowie zu Aspekten widerständiger Bildung und der Geschlechterverhältnisse.
--- Contributor: Jörg Müller HipperJörg Müller Hipper, geb. 1981, lehrt Philosophie mit Schwerpunkt auf Phänomenologie und philosophische Ästhetik als Lehrbeauftragter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er forscht u.a. zum Ästhetizismus in Bezug auf Ethik und Erkenntnistheorie sowie der Ästhetik als Lebensform.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Einleitung: Vom Aufschrei bis zur gestalterischen Teilhabe – Emotionen und Politik
9 - 1. Emotionen & Politik – historische Perspektiven
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Eine Frage des Gefühls
19 -
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Ein demokratisches Puppentheater?
45 -
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»Erklärt doch die Esel durch Volksbeschluss für Pferde!«
49 -
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Die Dialektik politischer Emotionalisierung und Entemotionalisierung
67 - 2. Konfrontative Emotionen – Politische Teilhabe mit unerwünschten Mitteln
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Erlaubte und verbotene Aggressionsaffekte im öffentlichen Raum
75 -
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Normalisierte Verachtung und verachtende Normalität
99 -
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Affektiv, authentisch, autoritär?
107 -
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Zur Diskurstauglichkeit des Authentischen
137 -
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Patriotische Erregung oder Friedhofsruhe des rationalen Diskurses?
143 -
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Eine Diskursethik der Lebenswelt und eine Spur Existenzialismus
171 -
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Emotionalisierung als Entgrenzung des sozialen Kriegszustands
175 -
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Kommentar zu Rafael Rehm »Emotionalisierung als Entgrenzung des sozialen Kriegszustands. Der Kriegszustand des Politischen als Transmitter der Emotionalisierung«
195 - 3. Emotionen & Ratio – Die Frage nach einem adäquaten Verhältnis
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Sagen oder zeigen?
203 -
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Darstellende Praxis in Theorie und Alltag
231 -
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Zwischen Verrohung und Sensibilisierung
235 -
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Kommentar zu Lucas von Ramin »Zwischen Verrohung und Sensibilisierung. Chancen einer Emotionalisierung des Politischen bei Richard Rorty und Zygmunt Bauman«
259 -
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Wie Hass und Gewalt sich begrifflich ausdehnen
263 -
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Die Dystopie des fraglosen Verstehens
279 -
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Die Empörung der Anständigen und der Hass der Verratenen
285 -
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Von der Empörung zur Praxis – Ein Plädoyer
307 - 4. Konkrete Verwendung von Emotionen im Politischen – Eine empirische Analyse
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Instrumentalization of Emotion During the 2016 U.S. Presidential Election
321 -
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Kommentar zu Sheena F. Bartscherer »Instrumentalization of Emotion During the 2016 U.S. Presidential Election – A Neopragmatist Analysis of the Presidential Nominees’ Media Communication«
373 -
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Autor:inneninformation
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