transcript
Bevölkerung als Problem?
About this book
Die Sorge um das Bevölkerungswachstum in der »Dritten Welt« setzte ab den 1950er Jahren weltweit Menschen, Institutionen und Gelder in Bewegung. Familienplanung war die neue entwicklungspolitische Lösungsformel, mit deren Hilfe »unterentwickelte« Länder in die Moderne geführt werden sollten. Annika Hartmann untersucht die teils erbittert geführten Auseinandersetzungen um Bevölkerung und deren Regulierung in Guatemala, wo Familienplanungsprogramme schon früh als misslungen galten. Indem sie das »Narrativ des Scheiterns« historisiert, liefert sie ein vielschichtiges, nuanciertes Bild einer transnational verflochtenen Familienplanungsbewegung und deren Wirken in einem gesellschaftlich wie ethnisch tief gespaltenen Land.
Author / Editor information
Annika Hartmann (Dr. phil.) ist Lateinamerikahistorikerin und wissenschaftliche Bibliothekarin. Sie promovierte und lehrte an der Universität Bremen und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte der internationalen Entwicklungs-, Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik.
Supplementary Materials
Topics
-
Download PDFPublicly Available
Frontmatter
1 -
Download PDFPublicly Available
Inhalt
5 -
Download PDFOpen Access
Danksagung
7 -
Download PDFOpen Access
1. Einleitung
13 -
Download PDFOpen Access
2. Guatemala ordnen
39 -
Download PDFOpen Access
3. Bevölkerungswachstum als Entwicklungsproblem
85 -
Download PDFOpen Access
4. Die Fertilitätsstudie der medizinischen Fakultät
147 -
Download PDFOpen Access
5. Familienplanung in Guatemala in den 1960er Jahren
187 -
Download PDFOpen Access
6. Familienplanung herausfordern
255 -
Download PDFOpen Access
7. Familienplanung am Ende?
307 -
Download PDFOpen Access
8. Fazit
345 -
Download PDFOpen Access
9. Quellen- und Literaturverzeichnis
357 -
Download PDFOpen Access
10. Abbildungsverzeichnis
387