Eigenbilder – Fremdbilder – Identitäten
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Edited by:
Marketa Spiritova
, Katerina Gehl and Klaus Roth
About this book
Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime dominierten im östlichen Europa positive Vorstellungen von »Europa« bzw. der EU und des »Westens«. Heute verbreiten sich in wachsendem Maße neue Feind- und Freundbilder: Es sind zunehmend negativ besetzte Bilder der Minderheiten, der Migranten, der benachbarten Nationen ebenso wie auch der EU und allgemein des »Westens«.
Der Band zielt auf diesen zentralen Aspekt der Beziehungen zwischen »Ost« und »West« in Europa ab und beleuchtet die in den europäischen Gesellschaften verbreiteten Eigen- und Fremdbilder sowie die dort (neu) formierten Identitäten der Individuen und Gesellschaften.
Author / Editor information
Marketa Spiritova (Dr. phil. habil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der LMU München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Erinnerungskultur, Nationalismus, Biografieforschung und Oral History, Populäre und Jugendkultur sowie Performanzforschung.
--- Contributor: Katerina GehlKaterina Gehl (Dr. phil.) ist Lehrbeauftragte am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der LMU München. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Elitenforschung, die Politische Kultur Südosteuropas, Fremdheitsforschung sowie Europäisierung.
--- Contributor: Klaus RothKlaus Roth (Prof. Dr. Dr. h.c.) ist emeritierter Professor für Europäische Ethnologie an der LMU München. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind neben der Erzählforschung die Kulturen der Länder des südöstlichen Europas, insbesondere die gegenseitigen Vorstellungen der Gesellschaften Südosteuropas und jener des westlichen Europas. Er ist Herausgeber der Zeitschrift »Ethnologia Balkanica« und Vorsitzender des Schroubek-Fonds.
Reviews
»Das Buch belegt ausdrücklich die Produktivität der Nutzung von Konzepten und Methoden verschiedener Disziplinen: Anthropologische, geschichtswissenschaftliche, soziologische und kulturwissenschaftliche Ansätze ermöglichen jeweils anregende Beiträge zu den Wirkungen von Stereotypen, Eigen- und Fremdbildern bzw. Identitäten.«
Topics
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Frontmatter
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Editorial
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Inhalt
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Eigenbilder, Fremdbilder, Identitäten im östlichen Europa
7 - Fremde Nationen und Regionen
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Deutsch-polnische Feindbilder in der Praxis
21 -
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»Nationalität: Gottscheer«
35 -
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Von Drachen und verfilzten Pelzmänteln
53 - Umgang mit kultureller Vielfalt
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Das Bild muslimischer Flüchtlinge in der polnischen rechtskonservativen Presse
73 -
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»Es gibt diesen Zwiespalt, was ist man jetzt?« oder auch: Fragen nach Zugehörigkeit
93 -
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»Nach Hause, nach Russland« – und doch nach Europa?
109 -
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Kollektive Entwurzelung, »kranke« Dörfer und eine neue ländliche Generation
125 - Fremdes im Eigenen
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»It is Jewish, it is Polish, it is European and cosmopolitan at the same time!«
145 -
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Die Unsichtbaren?
165 -
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Homophobie und queere Interventionen in Polens visueller Kultur ab 1980
191 -
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»(Un-)Sichtbare Andere«
219 - Identitätspolitiken
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»We are Bucharest. We make things different.«
249 -
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»Das ist unser Sieg!«
271 -
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Angeeignete Fremde
291 -
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Autorinnen und Autoren
313