Vom Nutzen und Nachteil der Ökonomik für das Leben
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Lars Hochmann
About this book
Gleichmut ist die politische Signatur der gegenwärtigen Wissenschaft des Ökonomischen: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Wirtschaftswissenschaften durch einen Denkstil geprägt, der nicht nur übergriffig ist – er tendiert auch zur gewaltförmigen Durchsetzung geschichtsphilosophischer Eindeutigkeiten. Die gesellschaftliche Vollzugswirklichkeit dieses abtötenden Denkens charakterisiert sich als Abschaffung des politischen Streits und Ringens darum, diese Welt besser zu machen.
Lars Hochmann weigert sich, diesen Skandal länger hinzunehmen: Für Optimismus zu skeptisch – jedoch nicht frei von Hoffnung und Lust –, zeigt er, dass und wie den Wirtschaftswissenschaften die Liebe zur Welt noch immer ein Weg sein kann.
Author / Editor information
Lars Hochmann (Dr. rer. pol.), geb. 1987, ist Professor für Transformation und Unternehmung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Er forscht und lehrt zu ökonomischen Naturverhältnissen, transformativen Unternehmen und Nachhaltigkeitsökonomik.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Zum Geleit
7 -
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Inhalt
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Vorrede
11 - EINE MORBIDE ÖKONOMIK GEBIERT TOTE UND TODBRINGENDE GENDANKEN
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1. Ein Denken, das tötet, kann keine wahre Erkenntnis sein
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2. Wir Ökonominen und Ökonomen
27 -
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3. Von Scholastik zu einer kritischen Möglichkeitswissenschaft
35 - DIE VERWAHRLOSUNG ÖKONOMIK BEGINNT ALS ÜBERSTEIGERTE SELBSTEZÜGLICHKEIT
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4. Wirtschaftlichkeit ist ein falscher Gott
41 -
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5. Das letzte Wort sei gesprochen
55 -
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6. Ein reduktionistischer Zugang tendiert zu gewaltvollem Umgang
69 -
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7. Kosmetik kommt mit Langeweile
81 -
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8. Wirtschaft gibt es nicht
93 -
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9. Eine neue Gesellschaft führt über eine neue Ökonomie
103 - DIE ZUKUNFTSFÄHIGKEIT VON ÖKONOMIK ERFORDERT DIE LIEBE ZUR WELT
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10. Wo es kein Übermächtiges gibt, muss selbst gemacht werden
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11. Eine lebendige Welt kommt nicht ohne Natur aus
131 -
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12. Die Liebe zur Welt erfordert eine Zuwendung zu ihr
141 -
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13. Streitlust braucht Pluralismus ohne Gleichgültigkeit
151 - DIE AUFHEBUNG DER ÖKONOMIE UND DES ÖKONOMISCHEN IST MÖGLICH
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14. Fügsamkeit wird schwierig, wenn die Welt aus den Fugen gerät
171 -
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15. Eingriffspunkte einer erotischen Wirtschaftswissenschaft
175 -
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Register
187 -
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Literatur
191 -
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Anmerkungen
215