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Differenzen des Sprachdenkens
About this book
Die Kehrseite der verschiedenen »Wenden« in den Geisteswissenschaften ist eine symptomatische Abwendung von der Problematik der Sprache. Dies zeugt auf eine negative Weise davon, dass die Sprache auch heute nicht aufgehört hat, das Denken zu provozieren.
Durch eine aufmerksame Lektüre philosophischer Texte (von Wilhelm von Humboldt, Roman Jakobson, Niklas Luhmann, Hans-Georg Gadamer und Martin Heidegger) demonstriert Hajnalka Halász, wie die Hinwendung zu Fragen nach der Sprache zugleich radikal Begriffs- und Denksysteme in Frage stellt, auf welche unter anderem Theorien der Kunst, der Literatur, der Kultur, der Medialität und der Gesellschaft aufbauen.
Author / Editor information
Hajnalka Halász (PhD, Dr.), geb. 1984, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet für Ungarische Literatur und Kultur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Sprachtheorien des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Medialität der Sprache.
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Besprochen in:
Vier Viertel Kult, Winter 2018, Ulrich Brömmling
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
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Inhalt
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Vorwort
7 - Teil I. System – Unterscheidung – Differenz
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1. Gesetz zwischen Code und Rauschen. Binäre Systeme vs. Chiasmen bei Saussure und Jakobson
15 -
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2. Symbolizität und Differenzialität der Medien. Der Begriff des Mediums bei Niklas Luhmann
43 -
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3. Die »ästhetische Nichtunterscheidung« und der Automatismus der Differenz. Differenzen des Bildes bei Husserl und Gadamer
89 - Teil II. Ereignis – Fremdheit – die Andersheit des Anderen
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4. Wer spricht, wenn die Sprache spricht? Zur Differenz zwischen Sprache und Denken bzw. Sprechen und Hören im Sprachdenken von W. von Humboldt, Heidegger und Gadamer
119 -
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Literatur
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