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Der Paradigmenpluralismus bei Jürgen Zabeck
About this book
Jürgen Zabeck hat mit dem Paradigmenpluralismus der Erziehungswissenschaft ein Konzept vorgelegt, welches vor allem von der Berufs- und Wirtschaftspädagogik in disziplinären Identitätsdebatten in unterschiedlicher Form verwendet wird. Die bisherige Rezeption hat jedoch die historischen Bedingungen, in denen das Konzept entstand, ignoriert – und damit auch Zabecks Motive. Christoph Porcher entlarvt Zabecks Diskurs, der sich im Umfeld der bildungspolitischen Reformdebatten der 1970er Jahre entwickelte und sich wissenschaftstheoretisch und -soziologisch tarnt, als einen wissenschaftspolitischen. Er zeigt, dass es am Ende nicht um die »Rettung« der Disziplin, sondern um die Festsetzung methodologischer Standards geht, die unliebsame Forschungsrichtungen ausschließen wollen.
Author / Editor information
Christoph Porcher, geb. 1991, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Osnabrück.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorwort
7 -
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1 Einleitung
9 -
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2 Methodologische Überlegungen und Entscheidungen
29 -
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3 Entstehungsbedingungen des Paradigmenpluralismus
55 -
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4 Die Krisenerzählung
111 -
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5 Binnen- und Außenlegitimität
149 -
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6 Paradigma
189 -
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7 Pluralismus
217 -
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8 Der Minimalkonsens: Das berufspädagogische Prinzip
243 -
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9 Fazit
269 -
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Quellenverzeichnis
287