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Ökonomie im Theater der Gegenwart
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About this book
Seit etwa 1995 beschäftigt sich das Gegenwartstheater verstärkt mit wirtschaftlichen Themen und untersucht das Verhältnis von Ökonomie, Sozialem und Ästhetik. Im Zentrum der Beiträge aus der Theater- und Literaturwissenschaft, der Soziologie, Betriebswirtschaft sowie der Theaterkritik steht das Interesse von Dramatikerinnen und Dramatikern sowie Regisseurinnen und Regisseuren an Arbeit und Arbeitslosigkeit, an Ausbeutungsverhältnissen des Theaters selbst sowie an kollektiven Arbeitsweisen und Netzwerkökonomien. Die Theatermacher_innen entdecken mit diesem Fokus auch das Soziale neu: Sie nutzen die Attraktivität von autobiografischem Material, das Authentizitätspotenzial von Laien auf der Bühne sowie die Produktivität von Teamarbeit. Damit nähert sich das Theater durchaus aktuellen Produktionsformen in der Wirtschaft an, die den Imperativ zur Kreativität integriert haben und auf flexibilisiertes Teamwork setzen.
Author / Editor information
Franziska Schößler ist Professorin an der Universität Trier mit einem Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Teilprojektleiterin des Sonderforschungsbereichs 600 »Fremdheit und Armut«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender Studies, Ökonomie und Literatur, Drama und Theater (insb. Gegenwartsdramatik) sowie kulturwissenschaftliche Literaturtheorie.
--- Contributor: Christine BährChristine Bähr (Dr. phil.) ist Akademische Rätin a.Z. im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Dramatik und Theater sowie kulturtheoretische Ansätze in der Literaturwissenschaft.
Reviews
»Der thematische Fokus des Bandes [ermöglicht] etliche lohnende Theorieansätze zur aktuellen Theaterpraxis.«
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
1 -
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INHALT
5 -
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Die Entdeckung der ›Wirklichkeit‹. Ökonomie, Politik und Soziales im zeitgenössischen Theater
9 - Inszenierungen und Performances
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Tatort Theater. Über Prekariat und Bühne
23 -
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Theatrum Europaeum Precarium. Rimini Protokolls Dramaturgie der Ökonomie
39 -
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Performance und Kollektivität in der Netzwerkökonomie
57 -
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Entzug und Behauptung. Reaktionen auf den Souveränitätsverlust
71 -
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Das Theater als Börse, Kaufhaus und Bordell. Das Festival Palast der Projekte
93 -
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Ästhetik des Ökonomischen. Alles muß raus! und livingROOMS von lunatiks produktion
115 -
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»Wenn wir den Narzissmus verspürten, unendlich werden zu wollen, müssten wir das Medium wechseln!« Ein Gespräch mit Helgard Haug und Daniel Wetzel von Rimini Protokoll
127 - Institution
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Ist Theaterspielen Arbeit?
141 -
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Institution und Utopie. Was die Soziologie vom Theater lernen kann
157 -
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Kunst oder Kinsey?
167 - Theatertexte
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Störsignale. René Pollesch im ›Prater‹
175 -
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Die Dialektik der Postmoderne in Theatertexten von René Pollesch. Zur Verschränkung von Neoliberalismus und Gender
193 -
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»McKinseys Killerkommandos. Subventioniertes Abgruseln«. Kleine Morphologie (Tool Box) zur Darstellung aktueller Wirtschaftsweisen im Theater
209 -
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Atemlos. Arbeit und Zeit in Kathrin Rögglas wir schlafen nicht
225 -
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Verfahren und Strategien des politischen Gegenwartstheaters (am Beispiel von Veiels Der Kick und Rimini Protokolls Wallenstein)
245 -
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Europa zwischen Fluchtfabeln und Luftwurzeln. Der belgische Autor Tom Lanoye über Kapitalismus, Wissenschaft und Biopolitik in seinem Stück Festung Europa
259 -
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Doppelte Buchhaltung in der Familien-Firma. Thomas Manns Buddenbrooks in der Bühnenfassung John von Düffels mit einem Blick auf Heinrich Breloers Verfilmung
279 -
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Die Kollateralschäden der Gewinnmaximierung. Das Drama der Buddenbrooks
299 - Ästhetische Ökonomie
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Bühnendinge. Elfriede Jelineks Requisiten
313 -
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Morphing Schiller. Die Szene des Dialogs nach dem Dialog. Anmerkungen zu Jelineks Ulrike Maria Stuart
331 -
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Die Bühne als medialer Echo-Raum. Zu Elfriede Jelineks Bambiland
343 -
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Autorinnen und Autoren
357 -
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Abbildungen
365 -
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Backmatter
366