Resonanz und Entfremdung auf Facebook
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Lisa Waldenburger
About this book
In einer zunehmend digitalisierten Welt prägen soziale Medien wie Facebook unseren Alltag – aber ermöglichen sie auch echte Resonanzerfahrungen? Basierend auf der Resonanztheorie von Hartmut Rosa untersucht Lisa Waldenburger, ob und unter welchen Bedingungen Nutzer*innen in den sozialen Medien Resonanz erleben oder ob das Medium eher zur Entfremdung beiträgt. Anhand qualitativer Interviews und der Entwicklung von fünf Idealtypen zeigt sie: Resonanz ist möglich, aber voraussetzungsvoll und immer mit dem Potenzial der Entfremdung verbunden. Die Analyse bietet neue Einblicke in digitale Weltbeziehungen und regt zum Nachdenken über die Bedingungen eines resonanzstiftenden Miteinanders im digitalen Zeitalter an.
Author / Editor information
Lisa Waldenburger forscht und lehrt am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Kultur bzw. Mediensoziologie, aktuelle Gesellschaftstheorien und qualitative Methoden. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich derzeit mit innovativen Praktiken der Langzeitpflege und dem Pflegeverständnis in Österreich.
Reviews
»Im Ergebnis ist Lisa Waldenburger damit eine eindrucksvolle Untersuchung gelungen, die als innovativer Beitrag in gleich doppelter oder sogar dreifacher Hinsicht gelten kann, ja muss: Zum ersten handelt es sich um eine der noch immer wenigen substantiell wirklich gehaltvollen und empirisch sauber fundierten Untersuchungen zu der Frage, wie die Nutzung sozialer Medien das ‚Weltverhältnis‘ bzw. die Weltbeziehung der Subjekte beeinflusst, prägt und verändert – mit anderen Worten dazu, was Facebook, Instagram, TikTok und Co. mit uns machen. Zum zweiten aber leistet die Studie einen überaus wertvollen und anschlussfähigen Beitrag zu dem inzwischen in vielen Zusammenhängen unternommenen Versuch, Resonanzverhältnisse empirisch zu erfassen, Resonanz und Entfremdung also zu operationalisieren. Und zum dritten schließlich sind Waldenburgers Überlegungen etwa zu den Resonanzkaskaden und zur Verzahnung von Resonanz und Entfremdung von großer Bedeutung auch für die Weiterentwicklung der Resonanztheorie als solche.« (Hartmut Rosa, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Topics
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Frontmatter
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Inhalt
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Abbildungsverzeichnis
7 -
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1 Einleitung
9 - 2 Theoretische Ausgangspunkte
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2.1 Beschleunigte Zeiten
17 -
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2.2 Resonanztheorie
27 -
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2.3 Facebook als Produkt der Digitalisierung
52 -
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2.4 Forschungspragmatische Ableitung
71 - 3 Methoden und Erhebung
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3.1 Forschungsdesign
83 -
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3.2 Erhebungsinstrument
87 -
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3.3 Sampling
89 -
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3.4 Durchführung der Erhebung
91 -
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3.5 Methodisches Vorgehen in der Auswertung
94 - 4 Empirische Resonanz- und Entfremdungsdefinition
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4.1 Empirische Erhebung von Resonanzmomenten
101 -
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4.2 Bereiche resonanter Welterfahrung
104 -
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4.3 Indikatoren der Resonanz
109 - 5 Facebook als Raum von Resonanz und Entfremdung
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5.1 Ergebnisse der Resonanzcodierung
125 -
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5.2 Ergebnisse der Entfremdungscodierung
138 -
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5.3 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse
155 - 6 Bildung und Beschreibung der Idealtypen
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6.1 Typenbildung
173 -
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6.2 Idealtyp I — der Aficionado
178 -
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6.3 Idealtyp II — die Pragmatistin
188 -
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6.4 Idealtyp III — der Kritiker
195 -
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6.5 Idealtyp IV — die Darstellerin
201 -
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6.6 Idealtyp V — die Abwesende
207 -
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6.7 Zusammenfassende Darstellung der Idealtypen
210 - 7 Angeschlossene theoretische Überlegungen
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7.1 Verhältnis von Resonanz und Entfremdung
219 -
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7.2 Resonanz empirisch erfassen
242 -
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7.3 Digitale Resonanz
260 -
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8 Fazit
281 -
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Literatur
285 - Anhang
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I Leitfaden der Interviews
304 -
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II Dokumentationsbogen
307 -
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III Darstellung des Teilsamples ohne Facebook-Account
308 -
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IV Beispiel Steckbrief
308