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4. Die rationalistisch-supraindividualistische Gesinnungsethik

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Eigengesetz oder Pflichtgebot?
Ein Kapitel aus dem Buch Eigengesetz oder Pflichtgebot?
© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Munich/Boston

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Kapitel in diesem Buch

  1. Frontmatter I
  2. Inhalt VII
  3. Geleitwort IX
  4. 1. Das Dilemma zwischen den Forderungen eines individuellen und eines überindividuellen Wertmafistabs als Grundlage der Ethik 1
  5. 2. Das ethische Werturteil entscheidet einen ethischen Konflikt 5
  6. 3. Die mechanistisch-individualistische Auffassung des sittlichen Konfliktes führt zu einer Erfolgsethik. Geschichtliche Entwicklung der entsprechenden Theorien 6
  7. 4. Die rationalistisch-supraindividualistische Gesinnungsethik 16
  8. 5. Der Unterschied der bisher betrachteten ethischen Theorien wurzelt in einer gegensätzlichen Auffassung des Menschen: von aufien oder von innen, als eines „Du" oder eines „Ich" 28
  9. 6. Unmöglichkeit einer ethischen oder psycholo-" gischen Entscheidung über die Berechtigung beider ethischen Betrachtungsweisen 36
  10. 7. Ein gemeinsames Moment beider Theorien liegt darin, daß ihnen das Individuelle das Widersittliche bedeutet 39
  11. 8. Die Möglichkeit eines »echten« Individualismus, der im Individuellen das Prinzip des Sittlichen fände, und. die beiden denkbaren Formen desselben 41
  12. 9. Der Sinn der Persönlichkeitsethik als der haltbaren Form des „echten" ethischen Individualismus 47
  13. 10. Der Begriff des Wesens des Individuums in mechanistischer und idealistischer Auffassung 50
  14. 11. Der Sinn der beiden idealistischen Standpunkte 58
  15. 12. Frage der Berechtigung beider Auffassungen: ist der Kern unseres ethischen Selbst individuell oder überindividuell? 63
  16. 13. Der Unterschied der Antworten auf unsere Frage wurzelt in dem Gegensatz einer objektivistischen und einer subjektivistischen Deutung des Verhältnisses zwischen dem Ich und der objektiven Welt 64
  17. 14. Der Solipsismus als äußerste Konsequenz des Subjektivismus und derin ihm liegende Widerspruch 67
  18. 15. Die „Entindividualisierung" des als letztes Prinzip der Subjektivität gefaßten Ich 68
  19. 16. Die absolutistische ethische Theorie ist im Recht, wenn sie im ethischen Selbst einen nicht-individuellen Kern findet, sie mißversteht sich selbst, wenn sie aus diesem etwas Überindividuelles macht 70
  20. 17. Der soziale Charakter der ethischen Gesetze als angebliche Folge ihres unpersönlichen Ursprungs 78
  21. 18. Das ethische Grunderlebnis in der mehr objektivistischen Beleuchtung der Persönlichkeitsethik 82
  22. 19. Der Begriff des „Wesens" der Persönlichkeit als Mittel zur Auflösung der im ethischen Grunderlebnis liegenden Paradoxie 84
  23. 20. Die mögliche und sogar „naturgesetzlich notwendige" ethische Übereinstimmung der verschiedenen ethischen Persönlichkeiten wird keineswegs bestritten 88
  24. 21. Die Lösung der Hauptaufgaben einer ethischen Theorie durch den Rationalismus und durch die Persönlichkeitsethik 92
  25. 22. Die Begründung der sozialen Tendenzen durch die Persönlichkeitsethik und die dieser im Wege stehenden Vorurteile 94
  26. 23. Die Liebe als tiefste Tendenz unserer Willensanlage 102
  27. 24. Selbstbesinnung auf das eigne reale Wesen als „Prinzip" der Persönlichkeitsethik 108
  28. 25. Auch die Beurteilung fremden Wollens setzt Bewußtsein der eigenen Anlage bei dem Wollenden voraus 110
  29. 26. Rückblick und Exkurs über das Verhältnis der grundlegenden ethischen Überzeugungen zu politischen Grundanschauungen 111
Heruntergeladen am 25.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783112456262-005/html?lang=de
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