Wann beginnt die Papierzeit?
Über dieses Buch
Pergament oder Papier? Ab etwa 1100 hatten die Menschen in Italien, ab der Mitte des 13. Jahrhunderts auch die Einwohnerschaft nördlich des Alpenkamms die Wahl zwischen diesen beiden Beschreibstoffen. Folgt man ihren expliziten Äußerungen, so vertrauten sie erstaunlich lange und hartnäckig der althergebrachten Tierhaut. Sozusagen unter der Hand der Schreibenden setzte sich jedoch in Italien ab dem 13., im deutschsprachigen Raum ab der Mitte des 14. Jahrhunderts der Papiergebrauch in breiter Front durch. Die vorliegende Studie will diese stille Durchsetzung quantitativ wie qualitativ dingfest machen. Zugleich geht sie auf die Suche nach den Ursachen, weshalb sich der „paper turn" anders als die viel gerühmte Erfindung des Buchdrucks an der Wende zur Neuzeit, aber auch als die Einführung des Papiers in der islamischen Welt des Mittelalters so lautlos vollzog.
Information zu Autoren / Herausgebern
Carla Meyer-Schlenkrich, Historisches Seminar, Universität Münster, Münster, Deutschland.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Graphiken und Tabellen
VII -
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Abbildungen
IX -
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Vorwort
1 -
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A Einleitung
5 -
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B.1 Mittelalterliches Papier in Württemberg und Mantua
95 -
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B.2 Die Revolution der mittelalterlichen Papierherstellung
193 -
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B.3 Papier zwischen Buchdruck und Pergament
277 -
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B.4 Von Papierhüten zu Papiermühlen
361 -
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B.5 Papier als Thema in der islamischen Welt
411 -
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B.6 Marco Polo und die vielen Worte für Papier
467 -
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B.7 Plinius als posthumer Vater der Papierforschung
535 -
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C Schluss
587 -
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D Quellen- und Literaturverzeichnis
619 -
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E Register
687
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Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
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