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Streit und Freiheitsfähigkeit. Lessings Beitrag zur Kultur des produktiven Konflikts

  • Wolfram Mauser
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Streitkultur
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  1. I-XIV I
  2. HAUPTVORTRÄGE
  3. Streit und Freiheitsfähigkeit. Lessings Beitrag zur Kultur des produktiven Konflikts 3
  4. Autorität und Anmaßung. Über Lessings polemische Strategien, vornehmlich im antiquarischen Streit 15
  5. Der Streit um die rechte Beziehung. Zur »verborgnen Organisation« von Lessings. Minna von Barnhelm 38
  6. »Glanz der Wahrheit« oder »blendender Stil«? Überlegungen zu Gegenstand und Methode in Lessings Streit mit Goeze 56
  7. Kritikbereitschaft und Konsensverlangen bei deutschen Aufklärern 78
  8. SEKTIONSREFERATE
  9. Mit Mätressen streiten? 95
  10. Zwiespältigkeiten Lessingscher Streitkultur. Über die Auseinandersetzungen mit Wieland in den Briefen, die neueste Literatur betreffend 103
  11. Pluralisierung der Ringe oder Ringverlust? Lessings Beitrag zur Metaphorisierung und/oder Politisierung der Sprache 113
  12. Der Streit der Worte. Das Problem diskursiver Gedankenführung und die sprachkritische Entfaltung der Vernunft in Lessings dialogischer Prosa 121
  13. Lessings frühe Rezensionen. Die Berlinische Privilegirte Zeitung im Differenzierungsprozt der Gelehrtenrepublik 129
  14. Autorität und Name in Lessings Streitkultur. 139
  15. Brandstifter Reimarus 147
  16. Folge und Zusammenhang von erzählten und gespielten Theaterszenen als Anregung zum kritischen Denken 157
  17. Streitlust, Gewinnstrategien und Friedensbemühungen in Lessings Nachkriegskomödie 166
  18. Zur Dialektik von Lessings polemischer Literaturkritik 176
  19. Raisonnement, Zensur und Selbstzensur. Zu den institutionellen und mentalen Voraussetzungen aufklärerischer Kommunikation 184
  20. Schlangenbiß und Schrei: Rhetorische Strategie und ästhetisches Programm im Laokoon 194
  21. »In der Art, wie er Achtung zuerkannte (und wie er sie verweigerte), liegt das ganze Pathos des Menschen.« Von Lessings Art und Kunst des Disputierens 203
  22. Selbstüberzeugung in Lessings Philotas 214
  23. Philotas: Streiten nach außen – Streiten nach innen? Tragische Pannen der Verinnerlichung bei Lessing 223
  24. Von der dogmatischen zur kritischen Rationalität 238
  25. Streitkultur des Als Ob: Komödie als transzendentale Bedingung des Streitens in Minna von Barnhelm 247
  26. »O der Polygraph!« Satire als Disputationsinstrument in Lessings literaturkritischen Schriften 258
  27. Rhetorik des Tabus in Lessings Nathan der Weise 269
  28. G. E. Lessing: Strategien des Nicht-Mehr-Versöhnlichen 279
  29. »Ihr habt allebeide, allebeide habt ihr Recht.« Lessing und die Überzeugungskraft des Eklektizismus 294
  30. Der gescheiterte Aufstand Samuel Henzis und die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels 305
  31. Körper – Tod – Schrift: Zur rhetorischen Umschreibung bei Lessing 312
  32. »Wir führen Kriege, lieber Lessing«. Die Form des Streitens um die richtige Katharsisdeutung zwischen Lessing, Mendelssohn und Nicolai im Briefwechsel über das Trauerspiel. – Ein diskursanalytischer Versuch 322
  33. Die Wirkungsstrategie in Lessings Gespräch über die Soldaten und Mönche 332
  34. Lessing, Heine, Nietzsche. Die Ablösung des Streits vom Umstrittenen 339
  35. »So viel Worte, so viel Lügen«. Überzeugungsstrategien in Emilia Galotti und Nathan der Weise 349
  36. Die Interessantheit der Könige. Der Streit um Emilia Galotti zwischen Anton von Klein, Johann Friedrich Schink und Cornelius Hermann von Ayrenhoff 363
  37. »Er hat sterben wollen«: Vorüberlegungen zu Philotas 373
  38. Lessing, mit den Augen Goezes gesehen 379
  39. Lessings Rettung des Cardanus. Zur Entstehung einer epistemologischen Polemik 392
  40. »Meinen Faust holt der Teufel, ich aber will Goethe’s seinen holen.« Lessings 17. Literaturbrief und seine Faust-Pläne. Zur Doppelstrategie seiner Polemik gegen Gottsched und Goethe in epistularischer und dramatischer Form 401
  41. Polemik und Erkenntnistheorie bei Lessing 410
  42. Aspekte der ›Disputirkunst‹ bei Voltaire und Lessing 420
  43. Lessing als Vorläufer des frühromantischen Fragmentarismus 428
  44. Apel und Lessing – oder: Kommunikationsethik und Komödie 436
  45. Streitkultur in Lessings Minna von Barnhelm. Minnas Fähigkeit vs. Franziskas Unfähigkeit zum Streiten als Movens von Handlungsentwicklung und Konfliktlösung 444
  46. Lessings Palast-Parabel – ein literarisches Kleinod, das über das Streitobjekt hinauswuchs 457
  47. Schenken und Tauschen. Bemerkungen zu einer Grundfigur der Lessingschen Dramatik 462
  48. »Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliere [...]«. Tragödientheorie und aufklärerische Weltauffassung bei Lessing 472
  49. Die Sache, die Person und die Verselbständigung des kritischen Diskurses. Offene und verdeckte Antriebe und Ziele in Lessings Streitschriften 484
  50. Auseinandersetzung in Lessings frühen Schriften 494
  51. Gesten der ars socratica in Lessings Schriften der Spätzeit 501
  52. Ein streitendes Selbstbewußtsein im Aufbruch. Irrtum, Wahrheitsliebe und Streit in Lessings Duplik 509
  53. Handlung in Gesprächen oder Gespräch in Handlungen? Zum Problem der Konfliktfähigkeit in Lessings Dramen 520
  54. ›Le style c’est l’homme‹ – und die Frauen? Minnas Streitkultur, eine »zeitige Aufgabe« 530
  55. Der »herrschaftsfreie Diskurs« als »opus supererogatum«. Überlegungen zum Interaktionsethos des ›bloß Menschlichen‹ 540
  56. »Doch ich vergesse mich. Wie gehört das alles zur Zelmire?« Argumentation und Aufbau in Lessings Besprechung der Zelmire von Dormont de Belloy im 18. und 19. Stück der Hamburgischen Dramaturgie 552
  57. Register
  58. Namenregister 563
  59. Werkregister 574
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