Unzuverlässiges Erzählen in den romanischen Literaturen
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Über dieses Buch
Innerhalb der Erzählforschung nimmt die Thematik des unzuverlässigen Erzählens eine zentrale Rolle ein. Doch wann genau wird eigentlich «unzuverlässig» erzählt?
Ausgehend von der Frühen Neuzeit über die europäische Aufklärung zur modernen und postmodernen Literatur umfassen die Beiträge dieses Sammelbands in breit angelegter diachroner Perspektive eine große historische Zeitspanne unzuverlässigen Erzählens und decken dabei zugleich ein kulturell breites Spektrum von Spanien und Frankreich über Lateinamerika bis Afrika ab. Dabei setzen sie sich kritisch mit der aktuellen Forschung zu unzuverlässigem Erzählen auseinander, prüfen sie anhand ausgewählter Beispiele aus romanischen Literaturen, die bislang nicht systematisch in der narratologischen Forschung Berücksichtigung gefunden haben und entwickeln innovative Perspektiven, um theoretische Beiträge zu einer historisch und kulturwissenschaftlich informierten «Unzuverlässigkeitsforschung» zu leisten.
Die Beiträge dieses Bandes führen somit vor Augen, dass unzuverlässiges Erzählen keineswegs ein Phänomen nur der Postmoderne ist, sondern in Texten älterer Epochen wurzelt und bereits zu Beginn der Neuzeit ausgemacht werden kann.
Information zu Autoren / Herausgebern
Sarah Burnautzki, Universität Heidelberg; Jobst Welge, Universität Leipzig.
Fachgebiete
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Frontmatter
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Inhaltsverzeichnis
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Was ist unzuverlässiges Erzählen? Für eine Historisierung, Differenzierung und Erweiterung des Begriffs
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Unzuverlässiges Erzählen und soziales Stigma-Management. Reflexionen zum narrativen Potential der novela picaresca
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«Nuestra narración fidedigna»? Narratoriale (Un-)Zuverlässigkeit in Mariano José de Larras El doncel de Don Enrique el Doliente (1834)
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Unzuverlässiges Erzählen und Metafiktion in Théophile Gautiers Fortunio (1837)
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Inexistente Leser und unzuverlässige Erzähler. Spiele der Fiktion bei Machado de Assis
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Unzuverlässiges Ich-Erzählen im Surrealismus. André Bretons Nadja und Claude Cahuns Aveux non avenus
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Signale und Funktionen unzuverlässigen Erzählens in Silvina Ocampos «Cornelia frente al espejo»
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Schweigen, leugnen, widersprechen: unzuverlässiges Erzählen in der lateinamerikanischen geschichtsbezogenen Narrativik
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Magischer Realismus und/oder unzuverlässiges Erzählen? Überlegungen zum post-kolonialen metaphysischen Detektivroman bei Mia Couto
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(Un)zuverlässiges Erzählen am Seitenrand. Fiktionale Fußnoten
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Autorenbiographien
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