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Protest, Protestieren, Protestkommunikation
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Herausgegeben von:
Mark Dang-Anh
, Dorothee Meer und Eva Lia Wyss
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht/Copyright:
2022
Über dieses Buch
Die Möglichkeit zu protestieren legitimiert demokratische Gesellschaften. In Protesten werden ihr konstitutiver sozialer und kultureller Pluralismus ausgehandelt und alternative politische Handlungsfelder eröffnet. Durch Sprache wird Protest nicht lediglich Ausdruck verliehen, vielmehr wird Protest durch den Gebrauch von Sprache und anderen Zeichen überhaupt erst hervorgebracht. In den Fokus der linguistischen Protestforschung rücken somit semiotische Praktiken der Protestkommunikation. Relevanz erhält das Protestieren durch seine Öffentlichkeit und Medialität. Dabei hat sich die Art und Weise, wie Menschen protestieren, mit der Zeit verändert. Zur Debatte steht demnach der Wandel des Verhältnisses von Protestkommunikation, Medien und Öffentlichkeit. Die Vielfalt historischer und medialer Protestpraktiken fordert ihre Erforschung heraus und diversifiziert das Feld der für die linguistische Protestforschung relevanten Daten und anzuwendenden Methoden. Der Band vereint daher Arbeiten der linguistischen Protestforschung, die sich empirisch fundiert mit Fragen der pragmatischen Relevanz sprachlicher und bildlicher Konstitutionsformen politischen Protests, deren Medialitäten und Modalitäten sowie deren Historizität auseinandersetzen.
Information zu Autoren / Herausgebern
Mark Dang-Anh, IDS Mannheim; Dorothee Meer, Ruhr-Universität Bochum; Eva L. Wyss, Universität Koblenz-Landau.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
V -
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Zugänge und Perspektiven linguistischer Protestforschung
1 - Teil I: Handlungstheoretische Zugänge
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Veränderung durch Stabilität. Konturen einer Protest(meta)pragmatik
27 -
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Subversives Handeln und Protestkommunikation
61 - Teil II: Historische Zugänge
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Widersprechen als diskursive Praktik. Illustriert an der Widerstandskommunikation gegen den Nationalsozialismus (1933–1945)
93 -
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„Protest“ von Rechts? Strategien neurechter bzw. rechtspopulistischer Akteure zur Aneignung diskursiver Positionen des Widerstands im sogenannten ‚Dritten Reich‘
117 -
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Protest als sprachliches Umbruchphänomen der späten 1960er Jahre – Aushandeln einer politischen Ausdrucksform
147 - Teil III: Mediale Zugänge
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Multimodale Protestpraktiken analog und digital: Zur kritischen Aneignung von Wahlplakaten vor Ort und im Netz
167 -
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„Dich krieg ich auch noch.“ Online-Proteste und Protestbeiträge in sozialen Medien am Beispiel von #Aufschrei und #MeToo
195 -
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„Jetzt Buckau!“ Kommunikative Medienpraktiken in Straßenprotestsituationen
229 -
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Index
247
Informationen zur Veröffentlichung
Seiten und Bilder/Illustrationen im Buch
eBook veröffentlicht am:
20. Dezember 2021
eBook ISBN:
9783110759082
Gebunden veröffentlicht am:
31. Dezember 2021
Gebunden ISBN:
9783110759051
Seiten und Bilder/Illustrationen im Buch
Frontmatter:
6
Inhalt:
251
Abbildungen:
5
Farbige Abbildungen:
45
Tabellen:
1
Zielgruppe(n) für dieses Buch
Forscher/-innen der Protestforschung, Linguistik, Medienlinguistik, Multimodalitätsforschung, Sozio- und Kulturlinguistik
Sicherheits- und Produktressourcen
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Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
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