Die Begründung des Realen
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Claudia Wirsing
About this book
Das Problem einer ausschließlich „idealistischen“ oder „realistischen“ Position ist es, dass sie die Bedingungen ihrer Analyse nur einseitig einfangen und nicht hinreichend begründen kann, weil sie das begriffliche und evaluative Theoriedesign ihrer Position immer schon voraussetzen muss, und damit in der Beantwortung ihrer Frage stets normativ Stellung bezieht. Diesem Desiderat einer Begründung möchte die vorliegende Studie abhelfen.
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den kategorialen Begriffen von Realität und Wirklichkeit innerhalb der historischen Diskussionsstadien um 1800. Die Autorin liefert dabei jenseits des Dualismus von Idealismus und Realismus eine Begründung des Realen innerhalb ihrer Vermittlung. Sie fragt danach, wie wir um diese Vermittlung wissen können, und erkundet anhand der Hegelschen Wesenslogik in kritischer Absetzung zu dessen Vorläufern (Kant, Jacobi, Fichte) die argumentative Basis dafür, welche kategorialen Grundbedingungen ein Begriff von Realität erfüllen muss: nämlich Realität immer schon als immanent verbunden mit einer bestimmten Art von fundamentaler Begrifflichkeit zu verstehen.
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Topics
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Frontmatter
I -
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Danksagung
V -
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Inhaltsübersicht
IX -
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Einleitung
1 - I Der Begriff der Realität: Kant, Jacobi, Fichte
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1 Der reine Begriff der Realität bei Kant
11 -
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2 Jacobis Entwurf der realen Transgressivität
85 -
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3 Der reine Begriff der Realität bei Fichte
100 - II Die kategoriale Ordnung des Realitätsbezugs: Die Stadien der „absoluten Reflexion“ in der Wesenslogik als dynamische Matrix von „Realität überhaupt“
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4 Grundzüge der Logik und Aufriss der Fragestellung
133 -
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5 Das Problem der Voraussetzungen der Logik
143 -
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6 Logische und realphilosophische Kategorien
149 -
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7 Der Anfang der Wesenslogik: Der Umbau des Bestimmens
159 -
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8 Das Metaformat der Subjektivität des Wesens
165 -
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9 Die Pendelbewegung des Übergangs: Die Architektur des Scheins
169 -
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10 Wesentliches und Unwesentliches: Die erste Stufe der Rückfallbewegung
172 -
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11 Das Sein als Schein (I): Die tragische Zuspitzung der Pendelbewegung und die iterativ-regenerativen Ansprüche des „Äußerlichen überhaupt“
178 -
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12 Das Sein als Schein (II): Die Verstetigung des Seins als Geltungsanspruch
193 -
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13 Die Reflexionsformen: Vorüberlegungen
203 -
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14 Die absolute Reflexion als Ergebnis und Anfang
205 -
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15 Die kategoriale Minimalform von „Realität überhaupt“: Setzende, äußere, bestimmende Reflexion
213 -
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Schlussbetrachtung
232 -
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Siglenverzeichnis und Abkürzungen
246 -
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Personenregister
248 -
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Sachregister
250 -
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Literaturverzeichnis
254
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