Standardisierte statistische Auswertung von Korpusdaten im Projekt „Korpusgrammatik“ (KoGra-R)
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Sandra Hansen-Morath
und Sascha Wolfer
Abstract
Wir zeigen anhand dreier Beispielanalysen, wie das im IDS-Projekt „Korpusgrammatik“ entwickelte Auswertungstool KoGra-R in der quantitativ-linguistischen Forschung zur Analyse von Frequenzdaten auf mehreren linguistischen Ebenen eingesetzt werden kann. Wir demonstrieren dies anhand regionaler Präferenzen bei der Selektion von Genitivallomorphen, der Variation von Relativpronomina sowie der Verwendung bestimmter anaphorischer Ausdrucke in Abhängigkeit davon, ob sich das Antezedens im gleichen Satz befindet oder nicht. Die in KoGra-R implementierten statistischen Tests sind für jede dieser Ebenen geeignet, um mindestens einen ersten statistisch abgesicherten Eindruck der Datenlage zu erlangen.
Abstract
Wir zeigen anhand dreier Beispielanalysen, wie das im IDS-Projekt „Korpusgrammatik“ entwickelte Auswertungstool KoGra-R in der quantitativ-linguistischen Forschung zur Analyse von Frequenzdaten auf mehreren linguistischen Ebenen eingesetzt werden kann. Wir demonstrieren dies anhand regionaler Präferenzen bei der Selektion von Genitivallomorphen, der Variation von Relativpronomina sowie der Verwendung bestimmter anaphorischer Ausdrucke in Abhängigkeit davon, ob sich das Antezedens im gleichen Satz befindet oder nicht. Die in KoGra-R implementierten statistischen Tests sind für jede dieser Ebenen geeignet, um mindestens einen ersten statistisch abgesicherten Eindruck der Datenlage zu erlangen.
Kapitel in diesem Buch
- Frontmatter I
- Vorwort V
- Inhalt VII
- Einleitung XI
-
Variationsdimensionen
- Standarddeutsch – die beste aller möglichen Sprachen 3
- Grammatik und Variation im Spannungsfeld von Sprachwissenschaft und öffentlicher Sprachreflexion 23
- „Das ist nicht falsch, klingt aber irgendwie komisch“ 47
- „Mit eynre ander manier dan nu“ – Historische Variation bei Vergleichskonstruktionen 65
- Areale grammatische Variation in den Gebrauchsstandards des Deutschen 85
- Grammatische Variation in Gespräch, Text und internetbasierter Kommunikation 105
-
Empirische Zugänge – empirische Methoden
- Variationistische Korpusstudien 129
- Syntaktische Variation: Unterspezifikation und Skalen 145
- Psycho-/Neurolinguistik: Neuronale Korrelate der Verarbeitung grammatischer Variation 161
-
Empirie und Theorie in der Grammatikschreibung
- Die allophonischen Frikative in der Standardsprache und in den hessischen Dialekten 181
- Genusvariation: Was offenbart sie über die innere Dynamik des Systems? 203
- Perspektiven auf syntaktische Variation 229
- Grammatische Variation und realistische Grammatik 255
- Theory, data, and the epistemology of syntax 283
-
Methodenmesse
- Wie Wörter Wellen werden Die Untersuchung von Sprachverarbeitung mittels EEG 301
- Multimodale Daten für die empirische Analyse grammatischer Variation in Übersetzungen 309
- Möglichkeiten der Erforschung grammatischer Variation mithilfe von KorAP 319
- Induktive Topikmodellierung und extrinsische Topikdomänen 331
- Standardisierte statistische Auswertung von Korpusdaten im Projekt „Korpusgrammatik“ (KoGra-R) 345
Kapitel in diesem Buch
- Frontmatter I
- Vorwort V
- Inhalt VII
- Einleitung XI
-
Variationsdimensionen
- Standarddeutsch – die beste aller möglichen Sprachen 3
- Grammatik und Variation im Spannungsfeld von Sprachwissenschaft und öffentlicher Sprachreflexion 23
- „Das ist nicht falsch, klingt aber irgendwie komisch“ 47
- „Mit eynre ander manier dan nu“ – Historische Variation bei Vergleichskonstruktionen 65
- Areale grammatische Variation in den Gebrauchsstandards des Deutschen 85
- Grammatische Variation in Gespräch, Text und internetbasierter Kommunikation 105
-
Empirische Zugänge – empirische Methoden
- Variationistische Korpusstudien 129
- Syntaktische Variation: Unterspezifikation und Skalen 145
- Psycho-/Neurolinguistik: Neuronale Korrelate der Verarbeitung grammatischer Variation 161
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Empirie und Theorie in der Grammatikschreibung
- Die allophonischen Frikative in der Standardsprache und in den hessischen Dialekten 181
- Genusvariation: Was offenbart sie über die innere Dynamik des Systems? 203
- Perspektiven auf syntaktische Variation 229
- Grammatische Variation und realistische Grammatik 255
- Theory, data, and the epistemology of syntax 283
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Methodenmesse
- Wie Wörter Wellen werden Die Untersuchung von Sprachverarbeitung mittels EEG 301
- Multimodale Daten für die empirische Analyse grammatischer Variation in Übersetzungen 309
- Möglichkeiten der Erforschung grammatischer Variation mithilfe von KorAP 319
- Induktive Topikmodellierung und extrinsische Topikdomänen 331
- Standardisierte statistische Auswertung von Korpusdaten im Projekt „Korpusgrammatik“ (KoGra-R) 345