Der Mythos "Wille zur Macht"
Über dieses Buch
Schmidt untersucht die Rezeption des "Willen zur Macht" bei maßgeblichen Autoren des 20. Jahrhunderts (u.a. Kafka, Mann, Musil) und unterzieht das Ideologem einer quellenbasierten Kritik. Die ideologisch und politisch präjudizierten Deformationen in der Wahrnehmung durch den Nietzsche-Kult werden deutlich aufgezeigt.
Die Streitschrift nimmt sich neben der Fälschung "Der Wille zur Macht" des Gesamtwerks an. Schmidt zeigt auf, dass Nietzsche ein Sohn des 19. Jahrhunderts blieb, aus dem er reaktiv und immer mehr auch reaktionär auszubrechen suchte. Dass er sich in seinen Aphorismen-Sammlungen an der Aufklärung und am Ideal des Freigeists orientierte sowie sich in die Tradition der Experimentalphilosophie stellte, wird vor dem historischen Hintergrund der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dargestellt.
Information zu Autoren / Herausgebern
Jochen Schmidt, Universität Freiburg.
Rezensionen
Nikolaos Loukidelis in: Philosophisches Jahrbuch 125. Jahrgang / I (2018), 135-138
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Vorwort
V -
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Inhaltsverzeichnis
VII -
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Hinweise zur Benutzung
IX -
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1. Der Nietzsche-Kult und die Entstehung der Legende vom „Willen zur Macht“
1 -
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2. Nietzsches Anschluss an die zeitgenössische Freidenker-Bewegung
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3. Das Plädoyer für Menschenopfer zugunsten einer privilegierten Kaste
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4. Die Rede von den „Werten“ und den „ Wertschätzungen“: Ein erster Ansatz zur „Umwertung aller Werte“
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5. Der „Wille zur Macht“ als Movens des „Lebens“ und universelles Erklärungsmodell
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6. Heidegger als ‚zeitgemäßer‘ Interpret des „Willens zur Macht“
33 -
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7. Nietzsche als Kompilator und Plagiator
38 -
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8. Freigeisterische Moralkritik: Nietzsches zentrales Thema von 1876 bis 1889
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9 Nietzsches Rhetorik und sein rhetorisierter Stil
44 -
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10. Rückblick auf ein Desaster und die Folgen: Die Geburt der Tragödie
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11. Die verfehlte Opposition von Antike und Moderne
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12. Nietzsche als Falschmünzer
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13. Die verfälschende Darstellung der griechischen Literatur
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14. Die Verfälschung der deutschen Bildungstradition
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15. Nietzsches Missverständnis der Evolutionslehre
67 -
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16. Nietzsches „Ego“ – Individualismus
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17. Nietzsche zitiert Goethe und Schiller absichtlich falsch
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18. Die wider besseres Wissen unternommene Verfälschung der Überlieferung am Beispiel des Euripides
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19. Die Entstellung der griechischen Mythen
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20. Nietzsches Verfälschung der Operngeschichte im Dienste Wagners
82 -
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21. Etikettenschwindel als ‚zeitgemässe‘ Strategie: Die angeblich Unzeitgemässen Betrachtungen
85 -
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22. Ausblick auf Hauptwerke der literarischen Wirkungsgeschichte: Kafka, Musil, Thomas Mann
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23. Der ‚Wille zur Macht‘ im Zeitalter des Imperialismus und Faschismus
128 -
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Bibliographie
139 -
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Gesamtregister
177
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