Das Wertfreiheitsideal in der sozialen Erkenntnistheorie
Über dieses Buch
Die Wertfreiheit der Wissenschaft gilt als Bedingung ihrer Objektivität. Eine Analyse des entsprechenden Wertfreiheitsideals zeigt jedoch, dass dieses auf einer Reihe von Voraussetzungen beruht – wie der Trennbarkeit kognitiver von anderen Werten und der epistemischen Unabhängigkeit der Rechtfertigung – die sich als problematisch erweisen. Eine Fallstudie zur Frauengesundheitsforschung untermauert zudem, dass die Möglichkeiten für Werteinflüsse in der Wissenschaft weit komplexer sind, als dieses Ideal zu erfassen vermag. Daher bietet ein sozialepistemologischer Ansatz, der auf Wertvielfalt statt Wertfreiheit setzt, die bessere Grundlage für Objektivität: Epistemische Vertrauenswürdigkeit erfordert nicht Neutralität, sondern einen pluralistischen und konsensorientierten kritischen Prozess.
Fachgebiete
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Frontmatter
i -
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Danksagung
4 -
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Inhaltsverzeichnis
ix -
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Einleitung
7 - I. WERTFREIHEIT UND SOZIALE ERKENNTNISTHEORIE
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1. Funktion und Geschichte des Wertfreiheitsideals
17 -
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2. Das Wertfreiheitsideal heute
43 -
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3. Alternativen in der Sozialen Erkenntnistheorie
63 - II. FEMINISTISCHE WISSENSCHAFT? DIE FRAUENGESUNDHEITSFORSCHUNG
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4. Von der politischen Bewegung zur Wissenschaft
91 -
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5. Frauengesundheitsforschung
121 -
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6. Unterdeterminierung und Hintergrundannahmen
159 -
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7. Unterdeterminierung und Theoriewahl
189 -
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8. Induktive Risiken
217 -
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9. Die Relevanz der Entdeckung
243 -
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Schluss: Wertvielfalt statt Wertfreiheit
273 -
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Literaturverzeichnis
289 -
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Backmatter
313
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Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
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