Die christliche Bibel und die konservierende Philologie der Samaritaner
Zusammenfassung
Grundlage und Maßstab evangelischer Theologie und Kirche ist die Bibel. Dem steht entgegen, dass ihre textliche Präsenz in unseren Gemeinden immer weiter zurückgeht. Eine der Ursachen hierfür dürfte darin zu suchen sein, dass sich im Protestantismus keine dauerhafte Kultur des Bibellesens herausbildete.
Die Auseinandersetzung mit Formen lektoraler Kultur, die innerhalb der jüdischen und samaritanischen Gemeinden entwickelt wurden, stellt eine der Möglichkeiten dar, die Defizite unserer Tradition zu erkennen und die Potenzen einer lektoralen Kultur zu entdecken. So zeigt sich innerhalb der samaritanischen Überlieferung, dass die auf die Tora ausgerichtete lektorale Kultur ein wesentliches Element der gemeindlichen Identitätsbildung und -bewahrung darstellt.
© 2014 by Gütersloher Verlagshaus
Articles in the same Issue
- Titelei
- INHALT
- Die Autorin und die Autoren dieses Heftes
- Zu diesem Heft
- Zum Gedenken an Walter Kreck
- HAUPTARTIKEL
- Vom Nutzen und Nachteil von Traditionen für das Leben
- Die christliche Bibel und die konservierende Philologie der Samaritaner
- Der politische Karl Barth in den Offenen Briefen
- Johannes Bobrowski: Kalmus
- KRITISCHES FORUM
- Selbstbegrenzung, Dialog und Begegnung
- ZUR SITUATION
- Multireligiöses Zusammenleben in Bosnien und Herzegowina
- Zur Zukunft der Kirchenmitgliedschaft
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