Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1–15) – eine soziale Utopie?
Zusammenfassung
In kirchlicher Rezeption wird das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg mit seinem Motiv einer Entlohnung aller nach dem Maß des Lebensnotwendigen gern sozialethisch fruchtbar gemacht. Die exegetische Literatur übergeht diesen Aspekt jedoch meist. Denn das Gleichnis ruft nicht dazu auf, die Großzügigkeit des Gutsherrn (= Gottes) in eigenes Verhalten umzusetzen, sondern lediglich dazu, angesichts der auch anderen erwiesenen Güte nicht missgünstig zu werden. Anders wird es allerdings, wenn man den Kontext einbezieht: Im Lichte des matthäischen Verständnisses von Nachfolge und Gerechtigkeit erweist sich das Verhalten des Gutsherrn als konkreter Modellfall christlichen Handelns
© 2014 by Gütersloher Verlagshaus
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- Verlust der Sache?
- ZUR SITUATION
- Ihr sollt ein Segen sein
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