Rezensierte Publikation:
Pascal Oswald, Giuseppe Garibaldi und die „Römische Frage“. Vom Volturno nach Mentana (1860–1870). 2023 Verlag für Geschichte und Kultur Trier, 978-3-945768-36-5, € 29,90
Über Garibaldi sind ganze Bibliotheken geschrieben worden, aber noch nie wurde so gründlich Quellenexegese betrieben, um die Frage zu klären, ob es bei den beiden (gescheiterten) Vorstößen Garibaldis auf Rom 1862 und 1867 Vorabsprachen mit der italienischen Regierung bzw. dem König gegeben hat. Ihr gilt das besondere Interesse Pascal Oswalds, doch ergänzt er sie um zwei weitere Fragen, nämlich um die Haltung des in Rom lebenden Privatgelehrten Gregorovius zu diesen Ereignissen und um die Einstellung der Bevölkerung Roms zu Garibaldis Befreiungsversuchen. Für die Italienforschung sind sie unterschiedlich relevant. Gregorovius’ Einstellung ist in den letzten Jahren so intensiv erforscht worden, dass Oswald nichts Neues beitragen kann. Das Verhalten der Bevölkerung zu ihrer „Befreiung“ ist die originellste Frage, nur fehlten Oswald wohl Zeit und Mittel – es handelt sich bei diesem Buch um eine in Stuttgart angefertigte BA-Thesis – für deren gründliche Erforschung, so dass er nur Hypothesen zu den Gründen für die ausbleibende Parteinahme der Einheimischen für Garibaldi zu formulieren vermag: entweder Angst vor polizeilicher Repression oder Sorge vor den Folgen der Eingliederung in einen modernen Staat, der für die Masse der (männlichen) Bevölkerung vornehmlich Wehrpflicht und höhere Steuern bereithielt. Das klingt nicht unplausibel.
Sein Interesse für die Leitfrage begründet der Verfasser mit der Behauptung, Aspromonte und Mentana seien von der italienischen Nationalhistorie weitgehend ausgeklammert worden, um Garibaldis Heldenrolle nicht zu beschädigen. Das mag für den liberalen Nationalstaat gelten und sicher auch für die Zeit des Faschismus, nicht aber für die letzten Jahrzehnte. Wie dem auch sei, Oswald geht seinem Thema mit einem quellenkritischen Aufwand zu Leibe, den man eher bei mediävistischen Arbeiten erwartet, wo der Mangel an Quellen exegetische Höchstleistungen verlangt. Im Proseminar zu den historischen Hilfswissenschaften hat er jedenfalls gut aufgepasst. Freilich kann von Quellenmangel in diesem Falle keine Rede sein, denn die Risorgimento-Politiker hinterließen reichlich Briefmaterial und auch amtliche Akten gibt es in großem Umfang. Jedenfalls kann Oswald überzeugend nachweisen, dass 1862 die Regierung des gerade erst etablierten Nationalstaats Garibaldi zwar entschlossen von Aktionen gegen Österreich abhielt, ihn aber aufgrund ihrer noch schwachen Präsenz im unruhigen Sizilien zunächst gewähren ließ. Doch nach seiner Überfahrt nach Kalabrien stellte sie ihn in der Nähe des Aspromonte und nahm ihn nach kurzem Schusswechsel gefangen. In der öffentlichen Meinung schlugen die Wellen des Protests hoch, aber die Regierung hatte die kirchenfreundliche Position Napoleons III. zu respektieren. Mit ihm schloss sie 1863 ein Abkommen, worin sie die Grenzen des Kirchenstaats gegen die Zusicherung des baldigen Abzugs der französischen Schutztruppen nun sogar selbst garantierte. 1867 glaubte die Regierung jedoch nach der Niederlage Österreichs in Königgrätz, die auch eine Niederlage Napoleons war, ein Doppelspiel wagen zu können. Einerseits unterstützte sie Vorbereitungen zum Aufstand römischer Aktivisten, andererseits setzte sie Garibaldi, der offen gedroht hatte, die „römische Frage“ notfalls mit Gewalt zu lösen, auf Caprera fest, ließ ihn aber von dort schon bald entkommen. Erst als der französische Kaiser beschloss, aufgrund der vielfachen Einfälle garibaldinischer Trupps in den Kirchenstaat Militär zu entsenden, entzog Viktor Emmanuel II. dem „Helden zweier Welten“ die Unterstützung. Doch dieser ließ sich nun nicht mehr bremsen. Anfang November 1867 stieß er bei Mentana auf päpstliche Zuaven, die er zurückschlug, doch besiegten ihn noch am selben Tag gut ausgerüstete französische Truppen, so dass Garibaldi auf italienisches Gebiet fliehen musste, wo er sogleich verhaftet wurde.
Mit seiner genauen Untersuchung der zweideutigen, widersprüchlichen und wechselnden Positionen von Regierung und König schließt Oswald eine Lücke. Sie war allerdings mindestens der neueren Forschung, wie sie etwa Lucy Riall repräsentiert, keine sonderliche Mühe wert. Weshalb das so ist, erfährt man bei ihm leider nicht. Wie diese interessiert er sich, wenngleich nur beiläufig, auch für Garibaldis Selbstinszenierung, die nach der Niederlage am Aspromonte einen neuen Höhepunkt erreichte. In dem einschlägigen Artikel des Rezensenten von 2000 bzw. 2017 hätte Oswald eine harte Kritik Gregorovius’ am (übrigens international betriebenen) Märtyrerkult lesen können.
Am Ende sei festgestellt, dass das Buch nur formal eine Anfängerarbeit ist; erste Rezensionen würdigen es zu Recht als wichtigen Beitrag zur Geschichte des Risorgimento. Freilich muss kritisch angemerkt werden, dass die Italienkarte auf Seite 13 vollkommen wertlos ist, 1862 der seit sieben Jahren verstorbene Metternich auftritt (S. 81) und es eine „Süddeutsche Zeitung“ gegeben habe (S. 103). Vor allem aber irritiert der erste Satz, stellt er doch einen Rückfall in das Pathos der teleologischen Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts dar. Denn 1861 wurde keineswegs „nach fast 1300-jähriger staatlicher Zersplitterung der Apenninenhalbinsel das Königreich Italien gegründet“ (S. 11). Dass dieser Satz Seite 52 wörtlich wiederholt wird, weckt dann doch Zweifel am Blick des Autors für größere Zusammenhänge. Man wünscht ihm für sein nächstes Projekt, der politischen Einstellung der Italiener nach dem Waffenstillstand vom 8. September 1943, eine glücklichere Hand.
© 2026 bei den Autorinnen und Autoren, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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Artikel in diesem Heft
- Frontmatter
- Aufsätze
- Kollektive Einstellungen, Selbst- und Fremdbilder im Deutschland der Moderne. Methodische Überlegungen zur Triangulation von prekären Texten und Themen
- Alphamobilität. Oder: „Sozial-räumliche Autonomie“ als Kategorie einer Ungleichheitsgeschichte von oben
- Lothar Gall (1936–2024)
- Deutschland als europäische Macht und die Zukunft des internationalen Staatensystems
- Rezensionen
- Alexander Rubel, Migration. Eine Kulturgeschichte der Menschheit. Stuttgart, Kohlhammer 2024
- Joshua K. Leon, World Cities in History. Urban Networks from Ancient Mesopotamia to the Dutch Empire. Cambridge, Cambridge University Press 2024
- Manfred Waßner / Tjark Wegner / Ben Pope (Hrsg.), Stadt und Adel. Tagungsband der 59. Jahrestagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung. (Stadt in der Geschichte, Bd. 49.) Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2025
- Peter Fäßler / Michael Ströhmer (Hrsg.), Kommunale Wasserregime. Wasser und Macht in der europäischen Stadt, 1300–1900. (Umwelt- und Klimageschichte, Bd. 4.) Bielefeld, Transcript 2025
- Jonathan Curry-Machado / Jean Stubbs / William Gervase Clarence-Smith et al. (Eds.), The Oxford Handbook of Commodity History. (Oxford Handbooks.) Oxford, Oxford University Press 2024
- Christoph Schmälzle / Manuel Schwarz (Hrsg.), Wohnen – Sammeln – Erinnern – Visualisieren. Raumpraktiken gestern und heute. (Kulturen des Sammelns. Akteure – Objekte – Medien, Bd. 7.) Göttingen, Wallstein 2024
- Henning Trüper, Unsterbliche Werte. Über Historizität und Historisierung. Göttingen, Wallstein 2024
- Alison Futrell / Thomas F. Scanlon (Eds.), The Oxford Handbook of Sport and Spectacle in the Ancient World. Oxford, Oxford University Press 2021
- Frank Görne / Marian Nebelin (Hrsg.), Was ist Zeit? Altertumswissenschaftliche Aufsätze. (Antike Kultur und Geschichte, Bd. 22.) Münster, Lit 2025
- Julie Bothorel / Fréderic Hurlet (Eds.), Le tirage au sort dans l’Antiquité. Du monde grec à Rome. (Histoire & Épigraphie, vol. 6.) Lyon, Maison de l’Orient et de la Méditerranée 2025
- Catherine Kearns, The Rural Landscapes of Archaic Cyprus. An Archaeology of Environmental and Social Change. Cambridge, Cambridge University Press 2022
- Joe Whitchurch, Revenge, Punishment and Anger in Ancient Greek Justice. (Bloomsbury Classical Studies Monographs.) New York, Bloomsbury Academic 2024
- Clara Berrendonner, Le peuple et l’argent. Administration et représentations du trésor public dans la Rome républicaine (509–49 av. J.-C.). (Bibliothèque des écoles françaises d’Athènes et de Rome, vol. 404.) Rom, École française de Rome 2022
- Francesco Verrico, Governare l’emergenza. Sulla gestione senatoria di interregnum, dictatura e prorogatio imperii (V–III sec. a. C.). (Acta Senatus B. Studien und Materialien, vol. 16.) Stuttgart, Steiner 2024
- Carlotta Voß, Ironie und Urteil. Ironische Historiographie und die Entdeckung des Politischen bei Thukydides. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2024
- Charlotte Van Regenmortel, Soldiers, Wages, and the Hellenistic Economies. Cambridge, Cambridge University Press 2024
- Sebastian Kühne, Kommunikation, Konsens und Konflikt. Neuere Untersuchungen zu den persisch-griechischen Beziehungen. (Oriens et Occidens, Bd. 43.) Stuttgart, Steiner 2024
- Francesca Romana Berno, Roman Luxuria. A Literary and Cultural History. Oxford, Oxford University Press 2023
- Ireneusz Łuć, Roman Military Tribunes (First Century BC to Third Century AD): A Historical and Prosopographical Study. Vol. I: Prosopographical Catalogue, Part 1: Roman Military Tribunes (tribuni militum in exercitu) and in the Garrison of the Roman Capital (tribuni militum in praetorio). Oxford, Archaeopress 2024
- Julia Mebane, The Body Politic in Roman Political Thought. Cambridge, Cambridge University Press 2024
- Andreas Zack, Das Ende des zweiten Triumvirates und die Amtsgewalten des Imperator Caesar Divi filius (Octavianus) in der politischen Ordnung Roms (43–27 v. Chr.). Übersehene, vergessene und neue Überlegungen zur Deutung von Augustus, Res Gestae 7,1; 25,2 und 34,1. Madrid, Real Academia de Ciencias Morales y Políticas 2022
- Marco Besl, Augustus als Programm. Eine Rezeptionsgeschichte des ersten Princeps (14–500 n. Chr.). Stuttgart, Steiner 2025
- Julia Hoffmann-Salz / Matthäus Heil / Holger Wienholz (Eds.), The Eastern Roman Empire under the Severans. Old Connections, New Beginnings? Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2024
- Julia Hillner, Helena Augusta. Mother of the Empire. Oxford, Oxford University Press 2022
- Wolfram Kinzig, A History of Early Christian Creeds. Berlin/Boston, De Gruyter 2024
- Paweł Janiszewski, The Missing Link II. The Lost Latin Historiography of the Later Empire (3rd–5th Century). (The Journal of Juristic Papyrology, Vol. 44.) Leuven, Peeters 2023
- Luca Loschiavo (Ed.), The Civilian Legacy of the Roman Army. Military Models in the Post-Roman World. (History of Warfare, Vol. 144.) Leiden, Brill 2024
- James Howard-Johnston, The Last Great War of Antiquity. Oxford, Oxford University Press 2021
- Rudolf Hertwig, Pseudo-Originale und Einzelblattkopien. Wege zu einer Perzeptionsgeschichte der äußeren Merkmale fränkischer Herrscherurkunden. (Monumenta Germaniae Historica, Bd. 85.) Wiesbaden, Harrassowitz 2025
- Maximilian Diesenberger, Politik der Bedrohung. Die Ungarn und die Desintegration des Frankenreichs um 900. Ostfildern, Thorbecke 2023
- Stephan Freund / Simon Groth / Christoph Mielzarek (Hrsg.), Zu Gast beim Bischof. Halberstadt als königlicher Aufenthaltsort im frühen und hohen Mittelalter. Regensburg, Schnell & Steiner 2024
- Lea Raith, Die Stadt Köln und ihre Heiligen. Lokale Geschichtsvorstellungen in der Hagiographie des 10.–12. Jahrhunderts. (Beiträge zur Hagiographie, Bd. 29.) Stuttgart, Steiner 2024
- Magali Coumert, La loi salique. Retour aux manuscrits. Turnhout, Brepols 2023
- Ann E. Zimo, In Plain Sight. Muslims of the Latin Kingdom of Jerusalem. (The Middle Ages Series.) Philadelphia, PA, University of Pennsylvania Press 2024
- Dana Dvořáčková-Malá / Jan Hirschbiegel / Sven Rabeler u. a. (Hrsg.), Räume höfischen Lebens. Sammelband zur internationalen Konferenz des Forschungszentrums Höfe und Residenzen am Historischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, des Projekts Corona regni Bohemiae / Krone der Königsreichs Böhmen des Instituts für Tschechische Geschichte der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Prag und des Projekts Residenzstädte im Alten Reich (1300–1800) der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Prag, 1. Oktober 2021. Ostfildern, Thorbecke 2023
- Karl Brunner (Hrsg.), Klosterneuburger Traditionsbuch. (Fontes Rerum Austriacarum. 3. Abteilung: Fontes Iuris, Bd. 28.) Wien, Böhlau (Wien) 2025
- Luca Zenobi, Borders and the Politics of Space in Late Medieval Italy. Milan, Venice, and Their Territories. Oxford, Oxford University Press 2023
- Guido Rossi, Ordinatio ad Casum. Legal Causation in Italy (14th–17th Centuries). Frankfurt am Main, Klostermann 2023
- Jessica Marie Otis, By the Numbers. Numeracy, Religion, and the Quantitative Transformation of Early Modern England. Oxford, Oxford University Press 2024
- Jacolien Wubs, To Proclaim, to Instruct and to Discipline. The Visuality of Texts in Calvinist Churches in the Dutch Republic. Regensburg, Schnell & Steiner 2024
- Klaus Malettke, Mazarin (1602–1661). Diplomat des Papstes, Kardinal, „Premierminister“ des französischen Königs, Mitgestalter Europas um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Münster, Aschendorff 2024
- Theresa Häusl, Kuriere, Kunstagenten und Mäzene. Repräsentationskultur und Patronagestrategien der habsburgischen Generalpostmeister Thurn und Taxis (16./17. Jh.). Regensburg, Pustet 2024
- Matthias Frese / Lu Seegers / Malte Thießen (Hrsg.), Kurorte in der Region. Gesellschaftliche Praxis, kulturelle Repräsentationen und Gesundheitskonzepte vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. (Kulturlandschaft Schaumburg, Bd. 29.) Göttingen, Wallstein 2024
- Bernhard Löffler, Das Land der Bayern. Geschichte und Geschichten von 1800 bis heute. München, C. H. Beck 2024
- Sarah Heckmann, Lügenliga. Heinrich Wuttke und die politische Kultur zwischen Vormärz und Reichsgründung. Leiden, Brill 2024
- R. E. Fulton, The Abortionist of Howard Street. Medicine and Crime in Nineteenth-Century New York. Ithaca, NY, Cornell University Press 2024
- Pascal Oswald, Giuseppe Garibaldi und die „Römische Frage“. Vom Volturno nach Mentana (1860–1870). Trier, Verlag für Geschichte und Kultur 2023
- Tillmann Bendikowski / Silke Göttsch-Elten / Rainer Hering, Wem gehört die Geschichte? Das Landesarchiv Schleswig-Holstein 1870–2020. Göttingen, Wallstein 2025
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- Nicholas Beckmann, Nationalgeschichte erzählen. (Narratologia, Bd. 88.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Mark D. Sullivan / Jane C. Ballantyne, The Right to Pain Relief and Other Deep Roots of the Opioid Epidemic. Oxford, Oxford University Press 2023
- Christoph Cornelissen, Europe in the Long Twentieth Century. A Transnational History. Oxford, Oxford University Press 2024
- Gerhard Fritz / Frank Meier (Hrsg.), Unvollendetes Friedenswerk oder politisch-diplomatisches Fiasko? Die Friedensverträge nach dem Ersten Weltkrieg in internationaler Sicht. (Geschichte in Wissenschaft und Forschung.) Stuttgart, Kohlhammer 2025
- Jacob Blanc, The Prestes Column. An Interior History of Modern Brazil. Durham, NC, Duke University Press 2024
- Franka Maubach, Hans Rosenberg. Ein Historikerleben und die deutsche Geschichte. Göttingen, Wallstein 2024
- Sabrina Freund / Dorothea Rettig / Susanne Ude-Koeller u. a. (Hrsg.), NS-„Euthanasie“ in Franken. Die Heil- und Pflegeanstalt Erlangen, die „Aktion T4“ und das „Hungersterben“. Teil 1: Ereignis und Geschichte. (Perspektiven der Medizingeschichte, Bd. 3.) Köln, Böhlau 2024
- Christiane Hoth de Olano / Markus Raasch (Hrsg.), Eichstätt im Nationalsozialismus. Katholisches Milieu und Volksgemeinschaft. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Münster, Aschendorff 2024
- Susanne Schlechter, Verschwundene Umsiedler aus Bessarabien. Eine Spurensuche. (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Bd. 84.) Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Yorai Linenberg, Jewish Soldiers in Nazi Captivity. American and British Prisoners of War during the Second World War. Oxford, Oxford University Press 2023
- Tomaz Jardim, Ilse Koch on Trial. Making the „Bitch of Buchenwald“. London , Harvard University Press (London) 2023
- Elizabeth Campbell, Museum Worthy. Nazi Art Plunder in Postwar Western Europe. Oxford, Oxford University Press 2024
- Peter Hoeres / Hubertus Knabe (Eds.), After Dictatorship. Instruments of Transitional Justice in Post-Authoritarian Systems. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Carolyn Laubender, The Political Clinic. Psychoanalysis and Social Change in the Twentieth Century. New York, Columbia University Press 2024
- Maria Neumann, Die Kirche der Anderen. Christliche Religionsgemeinschaften und Kalter Krieg im geteilten Berlin-Brandenburg, 1945–1990. Berlin/Boston, De Gruyter 2023
- Sarah Knoll, Zwischen Aufnahme und Transit. Österreichische Asyl- und Flüchtlingspolitik im Kalten Krieg. Bielefeld, Transcript 2024
- Hans Woller, Jagdszenen aus Niederthann. Ein Lehrstück über Rassismus. München, C. H. Beck 2022
- Sebastian Edwards, The Chile Project. The Story of the Chicago Boys and the Downfall of Neoliberalism. Princeton, NJ, Princeton University Press 2023
- Stéphane Audoin-Rouzeau / Annette Becker / Samuel Kuhn et al. (Eds.), Le choc. Rwanda 1994. Le génocide des Tutsi. Postface d’Henry Rousso. (Collection Connaissances.) Paris, Gallimard 2024
- Eckart Krause / Rainer Nicolaysen / Gunnar B. Zimmermann (Hrsg.), 100 Jahre Universität Hamburg. Studien zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte in vier Bänden. Bd. 4: Mathematik. Informatik. Naturwissenschaften. Medizin. Göttingen, Wallstein 2024
- Iris Groschek / Habbo Knoch (Hrsg.), Digital Memory. Neue Perspektiven für die Erinnerungsarbeit. (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung, Bd. 4.) Göttingen, Wallstein 2023
- Eingegangene Bücher
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- Sebastian Edwards, The Chile Project. The Story of the Chicago Boys and the Downfall of Neoliberalism. Princeton, NJ, Princeton University Press 2023
- Stéphane Audoin-Rouzeau / Annette Becker / Samuel Kuhn et al. (Eds.), Le choc. Rwanda 1994. Le génocide des Tutsi. Postface d’Henry Rousso. (Collection Connaissances.) Paris, Gallimard 2024
- Eckart Krause / Rainer Nicolaysen / Gunnar B. Zimmermann (Hrsg.), 100 Jahre Universität Hamburg. Studien zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte in vier Bänden. Bd. 4: Mathematik. Informatik. Naturwissenschaften. Medizin. Göttingen, Wallstein 2024
- Iris Groschek / Habbo Knoch (Hrsg.), Digital Memory. Neue Perspektiven für die Erinnerungsarbeit. (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung, Bd. 4.) Göttingen, Wallstein 2023
- Eingegangene Bücher
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