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Der Volksbegriff und seine Bedeutung für die kommunistische Arbeiterliteratur der Weimarer Republik. Eine Untersuchung anhand der Romanreihe Der Rote Eine-Mark-Roman

Veröffentlicht/Copyright: 30. September 2008
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Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur
Aus der Zeitschrift Band 32 Heft 2

Der Beitrag widmet sich der Bedeutung des Volksbegriffs für die zehnbändige Reihe Der Rote Eine-Mark-Roman. Aufbauend auf Vorstellungen von politischer Machtergreifung und Machtausübung war im Laufe des 20. Jahrhunderts das politische Subjekt des Volkes konstruiert worden, das im Rahmen der nationalsozialistischen Ideologie als ›Rasse‹ und in der kommunistischen Ideologie als ›Klasse‹ bzw. ›Masse‹ verstanden wurde. Als zentrale Kategorie politischen Diskurses wurde der Volksbegriff mit agitatorischen Texten in den literarischen Diskurs übertragen, wo er sowohl für die erzählerische Ebene des Textes als auch für seine Wirkungsgeschichte eine wesentliche Rolle spielt.

The essay focuses on the significance of the concept of ›the people‹ in the ten-volume series »Der Rote Eine-Mark-Roman«. Founded on conceptions of political seizure and exercise of power, a notion of the political subject of the people was constructed in the course of the 20th century, which was understood as ›race‹ within the context of National Socialist ideology and ›class‹ or ›mass‹ in Communist ideology. As a central category of political discourse, this concept of the people was transferred to literary discourse in fomenting works, where it played a significant role both on the narrative level of the text and in the history of the text's influence and effects.

Online erschienen: 2008-09-30
Erschienen im Druck: 2007-December
Heruntergeladen am 30.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/IASL.2007.143/html?lang=de
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