RWS Verlag
ZIP-Praxisbuch
Offene Themenbereiche bilden zudem die veränderten Versagungsregeln der §§ 290, 297a InsO und die zusätzlichen Privilegierungstatbestände aus § 302 Nr. 1 InsO. Neue Diskussionsschwerpunkte haben sich bspw. beim Beratungserfordernis nach § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO oder der sofortigen Restschuldbefreiung in Verfahren ohne Forderungsanmeldung ergeben.
Das vorliegende ZIP-Praxisbuch versteht sich als Leitfaden für alle Verfahrensbeteiligten, d.h. für Schuldner, Sachwalter, Gläubiger, Berater und nicht zuletzt Gerichte. Es gibt hierbei Anleitung zur Lösung von Praxisfragen und berücksichtigt in diesem Zusammenhang zugleich die bislang ergangene Rechtsprechung.
Der Betriebsfortführung in der (vorl.) Eigenverwaltung, dem Schutzschirmverfahren sowie Spezialthemen wie z.B. Steuern, Haftung, Kommunikation und Vergütungsfragen sind eigenständige Kapitel gewidmet. Zahlreiche Praxistipps runden die Darstellung ab.
Der gesamte Bereich des Verbraucher- und Privatinsolvenzrechts wurde 2014 umfassend reformiert. Die erste Auflage dieses Werkes hat sich in der Praxis als ein wichtiges Arbeitsmittel für den Umgang mit dem veränderten Verbraucherinsolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren durchgesetzt. Vertiefend und auf die praktischen Bedürfnisse zugeschnitten setzt sich der Autor mit der Rechtslage auseinander und analysiert die neuen Regelungen in Hinblick auf ihre Anwendungsmöglichkeiten und Probleme.
Die zweite Auflage bietet wieder eine umfassende Darstellung des aktuellen Privatinsolvenzrechts, sämtliche Probleme, die sich bei der Umsetzung der neuen Regelungen herauskristallisiert haben, werden analysiert und mit Lösungsvorschlägen versehen.
Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst beendet vorläufig eine mehrjährige, streitig geführte rechtspolitische Debatte. Für die Unternehmenspraxis werden zwei Regelungen besondere Bedeutung erlangen. Zum einen das Gebot der festen Geschlechterquote im Aufsichtsrat, zum anderen die Pflicht zur Festlegung von Zielvorgaben für die beiden dem Vorstand nachfolgenden Führungsebenen. Eine weitere Bürokratisierung der Corporate Governance und tendenziell ein Bedeutungsgewinn der Arbeitnehmervertretungen sind wahrscheinlich. Das neue ZIP-Praxisbuch gibt einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und bietet wertvolle Handlungsempfehlungen bei deren Umsetzung.
Über 1 Mrd. Euro geben Anleger jedes Jahr in Deutschland für Mittelstandsanleihen aus. Großunternehmen haben in Deutschland im Jahr 2013 sogar bereits rund 11 Mrd. Euro über Anleihen eingesammelt. Kommt es jedoch zur Krise oder Insolvenz des Unternehmens müssen die Anleger meist nicht nur hohe Abschläge auf ihr Investment hinnehmen, die Struktur der Anleihen kann sogar die mögliche Sanierung der Firma erschweren.
Mit der Insolvenzrechtsreform durch das ESUG wurde das Insolvenzplanverfahren zu einem zentralen Sanierungsinstrument. Der Insolvenzplan ermöglicht es, den Rechtsträger zu erhalten. So können sich alle Beteiligten auf Grundlage der sogenannten Plan-Privatautonomie in die Restrukturierung zur Überwindung der Insolvenz einbringen. Das vorliegende Werk vermittelt die Grundlagen des Planverfahrens und erläutert dessen Inhalt und Struktur sowie die gerichtlichen Verfahrensabläufe. Es zeigt u.a. auf, wann der Insolvenzplan sinnvoll ist, welche typischen Anwendungsfälle es gibt und welche Vorbereitungen getroffen werden müssen. Das Werk berücksichtigt die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten (Gläubiger, Schuldner, Investor) und orientiert sich an praktischen Interessen. Rechtsfragen werden anhand der bisher ergangenen Rechtsprechung erörtert, taktische Hinweise, Beispielsfälle und Formulierungsvorschläge runden die Darstellung ab.
Dieses ZIP-Praxisbuch gibt Orientierung über die zunehmend schwierigeren Abgrenzungsfragen zwischen Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Behandelt werden insbesondere die Kompetenzverteilung im Insolvenzverfahren, die Auswirkungen der Insolvenzeröffnung auf binnengesellschaftliche Strukturen sowie die Gestaltungsspielräume im Insolvenzplan und im Rahmen einer Eigenverwaltung. Ferner werden Fragen der Organhaftung und der Insolvenzanfechtung von gesellschaftsrechtlichen Restrukturierungsmaßnahmen angesprochen.
Ziel ist es, dem Leser eine erste Orientierung über die teils noch wenig geklärten, aber aktuellen Fragen zu geben und den Zugang zu allen Rechtsfragen gesellschaftsrechtlicher Maßnahmen im Insolvenzverfahren zu erleichtern. Neue Schwerpunkte sind u.a. aktuelle Entwicklungen bei der Organhaftung in (vorläufiger) Eigenverwaltung und im Schutzschirmverfahren sowie die Darstellung der Insolvenz der Kommanditgesellschaft.
Das Sanierungsverfahren des Traditionsverlags Suhrkamp hat ein Schlaglicht auf Neuerungen im Insolvenzverfahren geworfen. Im Schutzschirmverfahren kann die Geschäftsführung die operativen Geschäfte selbst weiterführen. In der Regel geschieht dies durch einen Insolvenzrechtsexperten. Überwacht werden die Geschäfte während des Schutzschirmverfahrens und auch später während des anschließenden Insolvenzverfahrens durch einen so genannten Sachwalter.
Aus erster Hand stellen die Autoren das Verfahren vor. Behandelt werden Rechte und Pflichten des Sachwalters, seine Einflussmöglichkeiten, formelle und praktische Mitwirkungserfordernisse, die praktische Zusammenarbeit, seine originären Rechte und die Beendigung seiner Tätigkeit. Viele Praxiserfahrungen aus dieser neuen Regelung runden das Werk ab.
Das Buch bietet eine umfassende systematische Darstellung der neuen Gesetzeslage. Auch das veränderte Prozesskostenhilferecht bei den Stundungsregeln wird berücksichtigt. Der Gliederungsplan folgt dabei – soweit möglich – dem Verfahrensablauf. Vertiefend und auf die praktischen Fragen und Bedürfnisse zugeschnitten setzt sich der Autor mit der neuen Rechtslage auseinander und analysiert die neuen Regelungen in Hinblick auf ihre Anwendungsmöglichkeiten und Probleme. Damit wird gerade dem hohen Informationsinteresse über das veränderte Verbraucherinsolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren Rechnung getragen.
Seit Inkrafttreten des ESUG konnte die Praxis zahlreiche Erfahrungen mit den neuen Regeln und Rahmenkonditionen des Schutzschirmverfahrens sammeln. Das Buch greift diese Erfahrungen auf und führt sie fort. Es bietet Orientierung, Hilfestellung und Unterstützung für die Vorüberlegung und Entscheidungsfindung sowie für die konkrete Vorbereitung und Durchführung eines Schutzschirmverfahrens. Dabei steht die absolute Praxisrelevanz stets im Vordergrund. Ein Arbeitsmittel für den professionellen Einsatz. Die Überwindung der Krise als Ziel: Die Kernproblematik im Sanierungsprozess stellt die Krise des Unternehmens dar. Es gilt, ein betriebswirtschaftliches Problem zu lösen und dessen Ursachen zu beseitigen. Im Rahmen der Bemühungen um eine Krisenbewältigung bekämpfen manche Unternehmen nur die Symptome einer sich vertiefenden Krise. Das vorliegende Werk hilft weiter, denn es zeigt gangbare Wege auf und bietet praxisgerechte Erläuterungen.
Drawing on examples and critical commentary from legal practice, this work explores the interests and perspectives of creditors, debtors, investors, and employers in connection with restructuring plans for insolvent companies. It aims to elucidate competing practical interests. Legal issues that arise are discussed on the basis of relevant case law. Tactical suggestions, case studies, and sample boilerplate round out the discussion.
Mit dem am 1.3.2012 in Kraft getretenen ESUG – Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen sind das Insolvenz- und das Gesellschaftsrecht weiter zusammengewachsen. Auch in der Beratungspraxis verzahnen sich gesellschaftsrechtliche und insolvenzrechtliche Beratung zunehmend zu einer ‚ganzheitlichen‘ Restrukturierungsberatung. Insolvenzverwalter und Insolvenzgerichte müssen sich verstärkt mit traditionell eher als gesellschaftsrechtlich verstandenen Themen beschäftigen. Nicht erst der Fall ‚Suhrkamp‘ hat deutlich gemacht, dass das Verhältnis von Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht schwierige Abgrenzungsfragen mit sich bringt, die schnell in dogmatische Tiefen führen.
Das vorliegende ZIP-Praxisbuch gibt einen Überblick über die auftretenden Grenzmaterien. Es behandelt schwerpunktmäßig Fragen der Konkurrenz von Gesellschafts- und Insolvenzrecht, insbesondere die Kompetenzverteilung im Insolvenzverfahren, die Auswirkungen der Insolvenzeröffnung auf binnengesellschaftliche Strukturen und gesellschaftsrechtliche Vorgaben sowie Fragen der Organhaftung und der Insolvenzanfechtung. Ziel ist es, dem Leser eine erste Orientierung über die teils noch wenig geklärten, aber aktuellen Fragen zu geben, den Weg zu vorhandener Rechtsprechung und Literatur zu weisen und vor allem die an verschiedenen Stellen und in ganz unterschiedlichen Gesetzen (InsO, GmbHG, AktG u.a.m.) verorteten Informationen zu bündeln.
This ZIP Handbook is intended to serve as a guideline for all parties to insolvency proceedings, including debtors, trustees, creditors, counselors, and courts. To this end, it offers instructions for resolving practical issues and also takes into consideration relevant case law.