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Rostocker Hochschulschriften zu Musik und Theater
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Volume 2 in this series
By combining an evocative potential with practical application, this book presents studies that contribute to two of the most innovative approaches to early music in recent academic trends, namely, the exploration of the physical environment in which recovered repertoires were once performed, and how they may have been perceived by those who heard them. Current interest in the spatial context is not limited to identifying the specific places where musical performance took place, but extends to their topography, their acoustic conditions, and the sensory experience of the spectators for whom they were designed. The development and interconnection of these spatial, acoustic and sensory aspects is the main focus of the present volume. The rapid evolution and expansion of digital technologies in this field has helped to promote new explorations which, with increasing frequency, are presented in digital format and are able to become a modern-day auditory experience accessible to the general public.
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Volume 1 in this series
Im Rahmen dieser musikanalytischen Annäherung an die Transkompositionen des deutschen Komponisten Johannes Schöllhorn wird offengelegt, wie er die ursprüngliche Tonsatzstruktur der historischen Vorlagen mittels Bearbeitungs- bzw. Instrumentationstechniken erweitert und in eine zeitgenössische Klangwelt überführt. Im Zentrum der vorliegenden Musikanalysen stehen die Werke Anamorphoses (2001-04) und Dias, koloriert (2010), denen J. S. Bachs Die Kunst der Fuge zugrunde liegt, zudem das Klavierkonzert clouds and sky (2010), eine Bearbeitung von Gabriel Faurés Nocturne op. 107 Nr. 12, und «va» d’après Jules Massenet - Expressions lyriques (2016). In diesen Kompositionen verdeutlicht sich die Verschmelzung von historischer Vorlage und zeitgenössischem Komponieren zur Transkomposition. Dabei nähert sich Schöllhorn den Werken der Vergangenheit nicht mit dem Versuch einer musikhistorisch adäquaten Betrachtungsweise, sondern er sucht in diesen nach kompositorischen Potenzialen für die Gegenwart.
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Volume 3 in this series
Die Musik wurde nicht erst seit dem Einsatz digitaler Medien als audiovisuelle Kunstform gedacht: Das Genre der Visual Music nimmt mit dem abstrakten Film der 1920er Jahre seinen Anfang und reicht in Form von digitaler Videokunst bis in die Gegenwart hinein. Im Fokus dieses Buches steht die Visualisierung von Musik in den abstrakten Filmen des Avantgarde-Filmemachers Oskar Fischinger in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in den Animated Graphical Scores des Gegenwartskünstlers Stephen Malinowski. Die Werke von Fischinger und Malinowski stehen jeweils für die Weichenstellungen ein, von denen ausgehend die Geschichte der Visual Music neue Wege ging – einmal in analoger, einmal in digitaler Richtung. Anhand von interdisziplinären Forschungsansätzen aus der Musik-, Medien- und Filmwissenschaft wird untersucht, inwiefern sich durch den medialen Wandel die technischen Verfahren und ästhetischen Konzepte der Verbindung von Musik und bewegtem Bild in Visual Music verändert haben.