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Medienkulturwissenschaft
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Volume 7 in this series
Breaking new ground, this anniversary-volume devoted to history and theory of global radio play offers an initial exemplary cross-cultural as well as intercultural investigation by inviting its readership to compare distinct disseminative modes in their development from continent to continent. This multifaceted analysis is a collaborative multinational effort of scholars from various disciplines, including literature, anthropology, media, audio, gender, theater, and cultural transfer studies, who are magnifying the soundscapes of audio narratology in Japan, Korea, India, sub-Saharan Africa, South Africa, Australia, Argentina, Romania, Italy, Belgium, the Netherlands, Switzerland, Eastern and Western Germany, and Austria. Through this recalibrated approach towards formerly segregated soundscapes, the book aspires to transcend research boundaries rendered by national languages.
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Volume 5 in this series
Die phänomenologische Diversität diabolischer Protagonisten und die diskursive Fülle ihrer Gestaltungsmöglichkeiten in der Literatur und anderen Künsten machen deutlich, dass Teufel und Form aufs Engste miteinander verwoben und mithin aufeinander bezogen sind. Die mehrheitlich romanistischen Beiträge des Sammelbandes analysieren exemplarische figürliche Manifestationen des Teuflischen und deren teuflische Gattungsausprägungen erstmals auf systematische Weise. Dabei steht die Formenvielfalt in diachroner Sicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart und in medialer Perspektive in narrativen, reflexiven, dramatisch-darstellerischen und lyrisch-poetischen Textzeugnissen im Fokus.
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Volume 4 in this series
„Screening the Creative Process“ examines how biographical films about painters and writers depict the notoriously unfilmable process of artistic creation and asks what role gender plays in the conceptualisation of creativity and genius. Through the discussion of three very different 21st-century biopics focused on heterosexual artist couples, „Pollock“, „Frida“, and „Bright Star“, the book follows the hypothesis that the paradigm of creative genius remains uniquely powerful in this film genre. This distinguishes the biopic from other contemporary media and discourses in which the idea of singular, inborn genius has largely been replaced by the concept of creativity as a universal, trainable skill. The biopic's adherence to an emphatic notion of genius - a notion that appears not only obsolete but also politically problematic due to its historical exclusion of women - is especially relevant in light of how deeply these popular films shape public notions about history and art.
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Volume 3 in this series
Spektrale und axiale Aspekte der Darstellung von Migration in romanischen Literaturen und Bildmedien des 21. Jahrhunderts bilden den Fokus dieses Bandes. Während sich das Spektrale den doppeldeutigen, unheimlichen und wiedergängigen temporalen Aspekten von Migration annähert, ermöglichen es Achsen, spatiale Dimensionen und Subjektpositionen von Migration in ihrer Dynamik zu erfassen. Welche Gespenster der (kolonialen) Vergangenheit kehren in der Gegenwart wieder? Welche räumlichen Achsen werden in den Migrationsnarrationen erzeugt? Welche medialen Verfahren entstehen in diesem Zusammenhang? Die Beiträge gehen diesen Fragen in lateinamerikanischen und frankokanadischen Literaturen ebenso wie in frankophonen Comics, afrikanischen Spiel- und Kurzfilmen sowie in europäischen Ko-Produktionen wie TV-Serien nach.
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Volume 2 in this series
Fatih Akın zählt zu den wichtigsten Regisseuren des deutschen Gegenwartskinos. Seine Filme sind international preisgekrönt und genießen die Gunst nicht nur der Kritik, sondern auch des Publikums. Auch die Filmwissenschaft hat sich in den letzten zwanzig Jahren dem Werk Akıns zugewandt, von einer systematischen Erschließung des Gesamtwerks kann bisher allerdings keine Rede sein. Der vorliegende Sammelband schafft hier Abhilfe, indem er das OEuvre erstmals in seiner Gesamtheit aufarbeitet: Die Anthologie erschließt die Regiearbeiten Fatih Akıns genreübergreifend vom Frühwerk bis zum jüngsten Film. Ziel ist es, der filmwissenschaftlichen Diskussion neue Impulse zu geben, die Vermittlung von Akıns Werk in Universität und Schule zu erleichtern und eine Einführung in die Arbeit des Regisseurs zu bieten.
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Volume 1 in this series
Inszenierungspraktiken strukturieren sämtliche Funktionsstellen von Literatur: Sie prägen Figurationen von Autor:innenschaft ebenso wie Text- und Schreibverfahren – und nicht zuletzt das Geschäft der Interpretation.
Autor:innenbilder und -inszenierungen nehmen Einfluss darauf, wie wir Texte lesen. Diesen ‚Bild-Text-Relationen‘ widmet sich der Sammelband: Er fragt danach, wie die Bilder, die wir von Autor:innen haben und die diese und andere entwerfen, sich zu deren Texten verhalten. Im Fokus stehen Formen und Funktionen intra- und extraliterarischer Inszenierung von Autor:innenschaft sowie Medien und Medialität der Inszenierung. Untersucht werden Historizität, Typologie und Formenrepertoire von Inszenierungspraktiken ebenso wie Dynamiken von Innovation und Nachahmung. In den Blick rücken mediale Formate wie Literatur, Brief, Blog, Poetikvorlesung, Comic und Fotografien vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Autor:innenbilder und -inszenierungen nehmen Einfluss darauf, wie wir Texte lesen. Diesen ‚Bild-Text-Relationen‘ widmet sich der Sammelband: Er fragt danach, wie die Bilder, die wir von Autor:innen haben und die diese und andere entwerfen, sich zu deren Texten verhalten. Im Fokus stehen Formen und Funktionen intra- und extraliterarischer Inszenierung von Autor:innenschaft sowie Medien und Medialität der Inszenierung. Untersucht werden Historizität, Typologie und Formenrepertoire von Inszenierungspraktiken ebenso wie Dynamiken von Innovation und Nachahmung. In den Blick rücken mediale Formate wie Literatur, Brief, Blog, Poetikvorlesung, Comic und Fotografien vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
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Open Access
Volume 6 in this series
Wie kann Theater zur kritischen Auseinandersetzung mit Kriegen und Erinnerungsnarrativen beitragen und welche politische Kraft kann es dabei entfalten?
Das Buch untersucht serbische und kroatische Theaterproduktionen, die sich mit den jugoslawischen Zerfallskriegen befassen. Im Zentrum stehen künstlerische Strategien der Zeugenschaft, der Trauer und der Entmythologisierung von Krieg, mit denen sich Theater gegen staatlich gesteuerte Geschichtsbilder und die politische Instrumentalisierung von Gewaltgeschichte positioniert. Anhand von sieben Inszenierungen zeigt die Studie, wie Theater als geschichtspolitische*r Akteur*in wirkt und Räume für Erinnerung, Kritik und gesellschaftliche Verantwortung eröffnet. Theater erscheint dabei als Ort lebendiger Erinnerung, der zugleich theatrale Denkmäler schafft und ein Zukunftsgedächtnis entwirft. Die Untersuchung verbindet kulturwissenschaftliche Theorieansätze mit Analysen zeitgenössischer Inszenierungspraxis im postjugoslawischen Raum.