series: Forschungsberichte der Interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
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Forschungsberichte der Interdisziplinären Arbeitsgruppen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

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In dieser Reihe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften werden Forschungsberichte und Arbeitsergebnisse der Interdisziplinären Arbeitsgruppen der BBAW in verschiedenen Verlagen veröffentlicht.

Book Print Only 2008

Periphere ländliche Räume sehen sich einer zunehmenden Abwanderung und Alterung der Bevölkerung sowie wirtschaftlicher Stagnation ausgesetzt. Gleichzeitig nimmt jedoch die Nachfrage nach den natürlichen Ressourcen ländlicher Räume immer stärker zu, was sich z. B. in steigenden Preisen für Bodenfläche und Agrarrohstoffe, aber auch in der wachsenden Wertschätzung von Umweltleistungen äußert. In dem Buch werden nach einer Einführung in die Entwicklungsdynamik ländlicher Räume Szenarien für eine Landnutzung entworfen, die mehr als bisher an gesellschaftlicher Nachfrage und Werten orientiert ist.

Im Mittelpunkt des von der interdisziplinären Arbeitsgruppe LandInnovation der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften erarbeiteten Forschungsberichtes stehen fünf mögliche Innovationsfelder einer zukunftsorientierten Landnutzung, die exemplarisch für die ländlichen Räume Nordostdeutschlands entwickelt werden, zugleich jedoch auch für andere periphere Regionen von Relevanz sind:
- die energetische und stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe,
- Viehhaltung in standortangepassten Intensitäten,
- der Anbau von Pflanzen mit neuartigen Eigenschaften,
- Lebensqualität und Infrastruktur in den Bereichen Mobilität, Schulbildung, Gesundheit und Pflege sowie
- der Aufbau von Märkten für ökologische Leistungen.

Book Print Only 2008
in Deutschland wie in vielen andern Ländern gilt das "Transparenzgebot" – Verträge mit Verbrauchern müssen so formuliert sein, dass sie für jedermann klar und verständlich sind. Trifft das beispielsweise für den folgenden Satz aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Riester-Rente zu? "Der Abzug beträgt 0,2 Prozent der Differenz zwischen dem zum vereinbarten Rentenbeginn vorhandenen Deckungskapital und dem zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung vorhandenen Deckungskapital." Die Antwort ist "Nein". Das ist eines von vielen Ergebnissen einer Studie, in der – erstmals in Deutschland – exemplarisch untersucht wurde, wie verständlich die "Sprache des Rechts" denn tatsächlich für die davon Betroffenen ist. Durchgeführt wurde sie von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Untersuchung zeigt, dass nicht nur Laien, sondern auch Juristen und Versicherungsvertreter erhebliche Schwierigkeiten mit ganz alltäglichen Rechtstexten haben können.
Book Print Only 2007
Die Terroranschläge seit dem 11. September 2001 stellen eine neuartige Bedrohung der westlichen Gesellschaften dar. In der außenpolitischen Reaktion demokratischer Staaten auf diese Bedrohungslage zeichnet sich die Alternative ab, entweder den Niedergangsprozess des Islamismus als politische Ideologie zu befördern oder offensiv und präventiv in die islamische Welt hinein zu agieren. Innenpolitisch ist als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage die Sicherheitsarchitektur legislativ und administrativ zum Nachteil von Freiheitsräumen tiefgreifend verändert worden. Die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang lautet: Welche Eingriffe in ihre Freiheitsrechte müssen Zivilgesellschaften hinnehmen, wenn diese ein höheres Maß an Sicherheit versprechen – und welche Alternativen gibt es? Die 2004 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eingerichtete interdisziplinäre Projektgruppe „Justizgewährung, Staatsräson und Geheimdienste“ hat sowohl Motivation und Ziele des international agierenden islamistischen Terrorismus als auch die politischen, gesellschaftlichen, militärischen und sicherheitsrechtlichen Möglichkeiten langfristiger strategischer Gegenmaßnahmen untersucht. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie die erweiterten Handlungsbefugnisse der Sicherheitsdienste einer ebenfalls erweiterten rechtsstaatlichen Kontrolle unterworfen werden können.

Mit Beiträgen von: Rudolf Adam, Clemens Arzt, Werner Bohleber, Lothar Brock, Hans Peter Bull, Christopher Daase, Julia Eckert, Alexander Eisvogel, Kurt Graulich, Rainer Griesbaum, Rainer Grote, Christoph Gusy, Kai Hirschmann, Martin Klingst, Dirk Lammer, Reinhard Merkel, Herfried Münkler, Friedhelm Neidhardt, Regina Ogorek, Wilfried Röhrich, Sebastian Scheerer, Werner Schiffauer, Ernst Uhrlau, Peter Waldmann, Eckart Werthebach und Klaus Dieter Wolf.

Aus dem Inhalt:
1. Islam und Staatlichkeit
2. Weltweiter Terrorismus – Neue Bedrohungsszenarien
3. Terrorismus – Eine neue Form der Kriegsführung
4. Justizgewährung
5. Präventionsstaat zwischen Rechtsgüterschutz und Abbau von Freiheitsrechten
6. Wie weit reicht das Sicherheitsversprechen des Staates an seine Bürger?
7. Zivilgesellschaft und Friedensstaatlichkeit
8. Staatsräson in der Bundesrepublik Deutschland
Book Print Only 2004
Die Gesundheitsreform ist in aller Munde. Die Parteien streiten sich, die Verbände wollen ihre Besitztümer erhalten und das Volk ist betroffen und klagt. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe "Gesundheitsstandards" seit dem Jahr 2000 eine fundamentale Studie erarbeitet, die jetzt als Buch mit dem Titel "Gesundheit nach Maß?" vorliegt.
Book Print Only 2002
Wilhelm Voßkamp: Einleitung Wissenschaftsbegriff und Wissenschaftskonzeption Lorraine Daston: Neuigkeit, Neugierde, Erneuerung Wolfgang Braungart: Forschungsorganisation und Ordnung des Wissens. Utopie und Akademie in der Frühen Neuzeit Irmela Hijiya-Kirschnereit: InterPluriMulti-Post. Von Disziplinen und Wissenskulturen Organisation und Institutionalisierung Conrad Wiedemann: Ideale Geselligkeit und ideale Akademie. Schleiermachers Geselligkeits-Utopie 1799 und heute Rainer Kolk: Spielräume für Alternativen. Zur Organisation von Wissenschaft – am Beispiel der Germanistik Peter Weingart: Verlust der Distanz – Verlust des Vertrauens? Kommunikation gesicherten Wissens unter Bedingungen der Medialisierung Timothy Lenoir: Science and the Academy of the 21st Century: Does their Past have a Future in an Age of Computer-Mediated Networks? Dieter Simon: Der Ort der Akademie. Topologische Impressionen Funktionen und Anwendungserwartungen Jürgen Mittelstraß: Akademie und Bildung Horst Bredekamp: Leibniz’ Ideale Akademie Eberhard Knobloch: Vielheit der Welten – extraterrestrische Existenz Imre Toth: Wie das Unmögliche zu Wirklichkeit wurde? Wildes Denken in der Mathematik. Der Weg der nichteuklidischen Geometrie aus dem Nicht-Sein in das Sein Lars Gustafsson: Überblickbarkeit und Unüberblickbarkeit der Welt als poetische Axiome
Book Print Only 2002
Aus dem Inhalt: Lorraine Daston / Karin Hausen / Theresa Wobbe: Einleitung Wissenschaft als Arbeitssystem Theresa Wobbe: Orte, Organisationen und Anerkennung. Die longue durée der Arbeit von Frauen in der Wissenschaft Forschungspraktiken und Arbeitsformen Monika Mommertz: Schattenökonomie und Arbeitssystem in der Astronomie der Berliner Akademie der Wissenschaften im 18. Jahrhundert Ina Lelke: Arbeitsformen und Kommunikationsgemeinschaften. Die Berliner Akademie der Wissenschaften und die "arbeitende Geselligkeit" Forschungsarbeiten an der Akademie Petra Hoffmann: Innenansichten der akademischen Arbeitsweise. Zur Situation von Mitarbeiterinnen in den wissenschaftlichen Projekten der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1890–1945) Gerdien Jonker: Frauen und Männer in der Orientalischen Kommission der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1907–1945) Disziplinen als Arbeitszusammenhänge Britta Görs: Zur Entwicklung eines neuen beruflichen Tätigkeitsfeldes in der Chemie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Chemisch-Technische Assistenz Annemarie Lüchauer: Karrierebedingungen in Arbeitssystemen. Berufswahl und Karriereverläufe von Biologinnen (1950–1996)
Book Print Only 2003
Volume 9 in this series
Dieser dritte Symposien-Band zur jüngeren Geschichte der Berliner Akademien der Wissenschaften enthält Abhandlungen zur Geschichte der beiden Berliner Wissenschaftsakademien nach 1945: der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Ende der DDR und der kurzlebigen West-Berliner Akademie der Wissenschaften der späten 1980er Jahre. Es werden die für den Druck überarbeiteten Referate des Symposiums vom November 1999 geboten, die abschließende Podiumsdiskussion über gegenwärtige und zukünftige Probleme der Wissenschaftsakademien dokumentiert und eine ausführliche Zusammenfassung, die die Grundlinien der Entwicklung von 1945 bis 1990 dargelegt. Die Berliner Akademien werden hier in ihren Bezügen zu den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wie zur allgemeinen Wissenschaftsentwicklung der Zeit behandelt. Die Berliner Akademiegeschichte nach 1945 ist Teil der Geschichte einer geteilten Stadt und eines geteilten Landes. Die Beschäftigung mit der Geschichte der beiden Berliner Wissenschaftsakademien in diesem Zeitraum bleibt strittig. Weder kann oder will sie von den kontroversen Entscheidungen absehen, die um 1990 zur Auflösung beider Akademien führten. Noch kann oder will sie sich lösen von der offenen Frage nach der Zukunft der Wissenschaftsakademien in Deutschland, einer Frage, die auf der wissenschaftspolitischen Agenda steht. Der umfangreiche Schlussbeitrag von Kocka, Nötzoldt und Walther fasst wichtige Ergebnisse des Bandes zusammen und ergänzt sie aufgrund zusätzlicher Forschung. Das Ziel ist zwar nicht, eine umfassende Akademiegeschichte des Zeitraums vorzulegen, aber doch, ihr den Boden zu bereiten und ihre Grundlinien deutlich zu machen.
Book Print Only 2000
Volume 8 in this series
Der Band enthält die Beiträge des zweiten von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Oktober 1998 veranstalteten Kolloquiums "Die Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin in Krieg und Frieden, in Republik und Diktatur 1914–1945", in dessen Mittelpunkt die Fragen nach dem Verhältnis der Akademie und ihrer Mitglieder zu Republik und Diktatur standen. Wie bewahrte sich die Akademie über die Systembrüche von 1918 und 1933 hinweg ihre Kontinuität? Wie weit konnte sie an ihrer Autonomie und ihrem Ideal des Strebens nach "reiner" Erkenntnis auch unter den Bedingungen der NS-Diktatur festhalten?
Book Print Only 1999
Dieser Band präsentiert die Beiträge des ersten einer Reihe von Kolloquien zur Berliner Akademiegeschichte vom November 1997, in dessen Vordergrund Fragen nach der Stellung der Preußischen Akademie der Wissenschaften im Kontext der anderen deutschen Gelehrtensozietäten in der Zeit des Kaiserreichs wie auch im Kontext des Aufstiegs der Berliner Universität und der damals entstehenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft standen.
Book Print Only 1998
Volume 6 in this series
Book Print Only 1996
Volume 3 in this series
Book Print Only 1999
Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft sind durch einen immer höheren Anteil alter und sehr alter Menschen geprägt. Die Berliner Altersstudie ist weltweit einzigartig in der Breite des Spektrums der beteiligten Wissenschaften und der sowohl disziplinär als auch interdisziplinär bestimmten Untersuchungsgebiete, in dem Fokus auf das hohe Alter (70- bis über 100jährige) und in dem empirischen Bezug auf eine repräsentativ ausgewählte Stadtbevölkerung. Der Band berichtet unter anderem über geistige Leistungsfähigkeit, Persönlichkeit und soziale Beziehungen im Alter, über körperliche Gesundheit, medizinische Versorgung und zahnmedizinischen Status, über psychische Erkrankungen wie Demenz und Depression, über soziale und kulturelle Aktivitäten und die wirtschaftliche Situation, über Alltagskompetenz, subjektives Wohlbefinden und Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Die Studie wurde im Rahmen der Arbeitsgruppe "Altern und gesellschaftliche Entwicklung" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch geführt. Die Autorinnen und Autoren arbeiten überwiegend am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, an der Freien Universität Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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