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‚Lieber mit Homer irren‘? Scheinbar unmögliche Autopsien in den Totenbegegnungen frühkaiserzeitlicher Epik
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Andreas Heil
Language:
English
Published/Copyright:
2022
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About this book
This monograph examines the literary representation of encounters between the living and the dead in Homer and the Roman epic poets of the early imperial period. The focus is on one particular situation: a witness to the afterlife (e.g. Odysseus or the Sibyl) who narrates encounters with the dead that he or she cannot (it would appear) actually have seen. This insufficiently studied and intriguing motif, namely seemingly impossible eye-witness testimony, can already be traced in Homer and then with variations in Vergil, the Culex poet, Lucan, Silius Italicus, and Statius.
Die vorliegende Monographie untersucht die literarische Gestaltung von Begegnungen zwischen Lebenden und Toten bei Homer und den römischen Epikern der frühen Kaiserzeit. Im Mittelpunkt steht dabei eine besondere Situation: Ein Jenseitszeuge (z.B. Odysseus oder die Sibylle) berichtet von Begegnungen mit Toten, die er oder sie (scheinbar) nicht gesehen haben kann. Dieses unzureichend erforschte und faszinierende Motiv, nämlich die scheinbar unmögliche Autopsie, lässt sich bereits bei Homer und dann in Variationen bei Vergil, dem Culex-Dichter, Lucan, Silius Italicus und Statius nachweisen.
Die vorliegende Monographie untersucht die literarische Gestaltung von Begegnungen zwischen Lebenden und Toten bei Homer und den römischen Epikern der frühen Kaiserzeit. Im Mittelpunkt steht dabei eine besondere Situation: Ein Jenseitszeuge (z.B. Odysseus oder die Sibylle) berichtet von Begegnungen mit Toten, die er oder sie (scheinbar) nicht gesehen haben kann. Dieses unzureichend erforschte und faszinierende Motiv, nämlich die scheinbar unmögliche Autopsie, lässt sich bereits bei Homer und dann in Variationen bei Vergil, dem Culex-Dichter, Lucan, Silius Italicus und Statius nachweisen.
Author / Editor information
Andreas Heil is Professor of Classical Philology (Latin Studies) at the University of Vienna. He is author of Die dramatische Zeit in Senecas Tragödien (Brill, 2013) and co-editor of Brill’s Companion to Seneca (2014).
Andreas Heil ist Professor für Klassische Philologie (Latein) an der Universität Wien. Er ist Autor von Die dramatische Zeit in Senecas Tragödien (Brill, 2013) und Mitherausgeber von Brill’s Companion to Seneca (2014).
Andreas Heil ist Professor für Klassische Philologie (Latein) an der Universität Wien. Er ist Autor von Die dramatische Zeit in Senecas Tragödien (Brill, 2013) und Mitherausgeber von Brill’s Companion to Seneca (2014).
Topics
Publishing information
Pages and Images/Illustrations in book
eBook published on:
March 21, 2022
eBook ISBN:
9789004511354
Pages and Images/Illustrations in book
Main content:
260
eBook ISBN:
9789004511354
Keywords for this book
Homer; römisches Epos der frühen Kaiserzeit; griechisch-römische Jenseitsvorstellungen; Motivgeschichte; Intertextualität; Autopsie; Augenzeugenberichte; Erweiterung der Wahrnehmung von Figuren; literarische Technik
Audience(s) for this book
All those interested in Greco-Roman ideas of the afterlife, early imperial literature, ancient epic poetry, and forms of intertextuality. Alle, die an griechisch-römischen Jenseitsvorstellungen, an der Literatur der frühen Kaiserzeit, der antiken Epik sowie an Formen der Intertextualität interessiert sind.