Rezensierte Publikation:
Carolin Jürgens. 2015. Niederdeutsch im Wandel. Sprachgebrauchswandel und Sprachwahrnehmung in Hamburg (Deutsche Dialektgeographie 119). Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms. 448 S.
Die Dissertation von Carolin Jürgens wird an der Schnittstelle von Folk Linguistics, Soziolinguistik und Stadtsprachenforschung (S. 17) verortet, bindet aber auch Theorien und Ergebnisse der Wahrnehmungsdialektologie ein, ohne sich jedoch dieser Teildisziplin zuzuordnen (S. 23). Vor dem Hintergrund der Feststellung vorausgehender Studien, dass Niederdeutsch immer seltener verwendet und zugleich zunehmend positiv bewertet wird, steht im Zentrum der Arbeit die Frage, wie Hamburger Sprecher das Niederdeutsche und seinen Gebrauch wahrnehmen. Dazu wendet sie Hüllens (1992) Modell der Kommunikations- und Identifikationssprachen zur Beschreibung von Mehrsprachigkeit[1] auf die Hamburger Sprachsituation an und analysiert detailliert, inwiefern Sprecher dem Niederdeutschen den Status einer Kommunikations- bzw. Identifikationssprache oder einer Zwischenform zuordnen. Im Detail werden Hamburger Sprachbiographien daraufhin untersucht, „wie die Sprecher selbst diese Zuordnung in Bezug auf das Niederdeutsche vornehmen und welche Auswirkungen dies auf den Sprachgebrauch hat“ (S. 15). Dazu wird die These formuliert, dass bezüglich des Niederdeutschen in Hamburg aufgrund rückläufiger Dialektverwendung und mangelnder Kommunikationspartner ein Sprachgebrauchswandel nachweisbar ist. Sowohl die Entwicklung des Gebrauchs als auch die Sprecherwahrnehmung der Gebrauchsveränderung werden anhand von Sprachbiographien nachvollzogen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ermittlung von Wissensbeständen (zu denen auch Spracheinstellungen und Stereotype gezählt werden), die in das Sprecherkonzept des Niederdeutschen eingehen, sowie auf deren Auswirkungen auf den Varietätengebrauch.
Forschungsstand
Nach der Verortung und Darlegung der Fragestellungen in Kapitel 1 werden in Kapitel 2 die Begriffe „Wissen“, „Einstellung“ und „Stereotyp“ eingehend diskutiert. Als theoretische Basis wird die phänomenologische Wissenssoziologie herangezogen und mit kognitionswissenschaftlichen Ansätzen zu sprachbezogenem Wissen ergänzt. Vor diesem Hintergrund werden verschiedene Ansätze zu Alltags- und Sprachwissen sowie zum Sprachbewusstsein zusammengefasst. Sprachbezogenes Alltagswissen wird definiert als „die Menge aller auf Sprache [...] bezogenen Elemente des Wissensvorrats [...], die dem Individuum in unterschiedlichem Grad bewusst, aber prinzipiell handlungsleitend sein können“ (S. 45). Kapitel 3 referiert den Forschungsstand zu Sprecherwissen und -einstellungen zum Niederdeutschen, woraufhin Kapitel 4 die sprachbiographische Methode vorstellt und Kapitel 5 einen umfassenden Forschungsüberblick zur Situation des Niederdeutschen in Hamburg gibt.
Forschungsdesign und Methoden
Kapitel 6 diskutiert eingehend Aufbau und Methoden der Untersuchung. Die Arbeit wählt ein qualitatives Forschungsdesign, das die Analyse von Einstellungen, Stereotypen und subjektiven Einschätzungen des Sprachgebrauchs im Laufe des Lebens erlaubt. Das erhobene Datenkorpus umfasst zwanzig problemzentrierte Interviews mit Gewährspersonen im Alter von 45–76 Jahren, die aus Hamburg stammen und einen Großteil ihres Lebens dort oder in unmittelbarer Nähe des Stadtgebiets verbracht haben, und bietet insgesamt 25 Stunden Tonmaterial. Der Interviewleitfaden umfasst sprachbiographisch zentrierte Fragen zum Sprachgebrauch in der frühen Kindheit und Schulzeit, während der beruflichen Entwicklung, in der Familie sowie mit Freunden. Im einstellungsbezogenen Teil werden Fragen nach Einschätzungen des Sprachgebrauchs in Hamburg, nach Einstellungen zu Hamburg, zu seinen Einwohnern und deren Sprache sowie nach Einschätzungen der Rolle des Niederdeutschen im kulturellen Leben gestellt.
Sprachbiographien
Die Sprachbiographien werden in einem zweistufigen Analyseprozess untersucht. Die erste Phase gliedert sich in die initiale Einzelfallanalyse und die darauffolgende fallübergreifende Analyse mit dem Ziel der Typenbildung in Kapitel 7. Dabei werden die Interviews jeweils unter der Fragestellung „Welche Varietät wurde mit wem in welchem Variationsbereich in welcher Lebensphase gesprochen?“ (S. 162) analysiert und die Parameter des Standard- und Niederdeutscherwerbs extrahiert. Die Gruppierung der Einzelfallanalysen zu Typen konzentriert sich auf Spracherwerbsmuster und Sprachgebrauchstypen mit dem Ziel möglichst hoher Ähnlichkeit innerhalb der Gruppen und möglichst hoher Unähnlichkeit zwischen den Gruppen. Die Analyse rekonstruiert drei Sprachgebrauchstypen: den Alltagssprecher, den Gelegenheitssprecher und den Freizeitsprecher, die alle in unterschiedlichem Maße von Veränderungen betroffen sind. Der geringste Gebrauchsrückgang wird bei der Gruppe der Alltagssprecher nachgewiesen, der stärkste bei den Gelegenheitssprechern. Bei den Freizeitsprechern wird der Abbau des Niederdeutschgebrauchs durch die Erschließung neuer Gebrauchskontexte teilweise kompensiert. Die abnehmende Verwendung des Niederdeutschgebrauchs wird mit der Anpassung an die Normen der Institution Schule oder der Peer-Group erklärt. Die damit implizierte Annahme von verändertem Sprachverhalten als generalisierter Anpassungsleistung an vorgängige Normen bietet Anschlussmöglichkeiten für zukünftige handlungstheoretisch orientierte Analysen, die den strategischen Handlungswert vordergründiger Anpassungsleistungen über die domänenbezogenen und normativen Alltagskategorien der Sprecher hinausgehend rekonstruieren könnten.
Sprachwissen und Spracheinstellungen
Auf der Basis der fallübergreifenden Analysen werden in der zweiten Phase Zusammenhänge zwischen Sprachwissen, Einstellungen und Sprachverwendung mit dem besonderen Augenmerk auf mögliche Auswirkungen der Konzeptualisierungen auf den Sprachgebrauch herausgearbeitet. So werden Konzeptualisierungen des Niederdeutschen vor dem Hintergrund der Fragestellung, „welche Wissensbestände bei den Sprechern insgesamt vorliegen und welche Spracheinstellungen sie gegenüber dem Niederdeutschen haben“ (S. 163), mithilfe satzsemantischer und gesprächsanalytischer Methoden untersucht. Daraufhin wird in Kapitel 8 anhand sprachlicher Indikatoren fallübergreifend das Sprachwissen der Gewährspersonen und ihre Wahrnehmung der „Gesamtsituation des Niederdeutschen in Hamburg“ (S. 163) inklusive antizipierter Einstellungen anderer rekonstruiert. Das aktuelle Bewertungsbild ist ein polarisiertes: Positive Bewertungen des Niederdeutschen manifestieren sich in Form der Zuschreibung von Relevanz für die Strukturierung sozialer Situationen und in der Konstruktion als Kulturgut. Zugleich bleiben aber auch negative Stereotype wie die mangelnde kommunikative Leistungsfähigkeit der Varietät und die Barrierefunktion beim Erlernen des Standards bestehen. Die analysierte subjektive Norm zeigt, inwiefern Niederdeutschsprecher in Hamburg Sanktionen für den Dialektgebrauch erwarten, und erfasst damit den Makrokontext als Rahmen für Sprachgebrauch und -verhalten der Sprecher in vorbildlicher Weise. Dies eröffnet wiederum Möglichkeiten für rekonstruktive Forschung über die Alltagstheorien hinaus.
Der inhaltlichen Analyse des Makrokontextes folgt in Kapitel 9 die Untersuchung der funktionalen Konzeptualisierung des Niederdeutschen durch die Sprecher anhand geäußerter Bewertungen, Stereotype und Metaphern. Die funktionale Konzeptualisierung bezieht sich auf Zuschreibungen kommunikativer Leistungsfähigkeit und Verwendungsmöglichkeiten des Niederdeutschen durch die Sprecher und bestimmt seinen Status als Kommunikationssprache. Wie sich in der Analyse zeigt, beurteilen Befragte mit negativen Einstellungen gegenüber dem Niederdeutschen seine Vitalität auf der Basis geringer kommunikativer Leistungsfähigkeit und konstruieren den Gebrauchswandel als natürlichen, unvermeidlichen Sprachtod, wodurch sie dem Niederdeutschen keinen Status als Kommunikationssprache im Sinne Hüllens zuweisen. Dem gegenüber stehen positive Bewertungen der Vitalität, die den wahrgenommenen Rückgang der Verwendung nicht als abgeschlossenen Abbauprozess konstruieren, sondern als solchen, auf den ein aktives Einwirken möglich ist. Diese Sprecher gehen zwar von einer flexiblen Anpassung der Varietät an aktuelle Kommunikationsgegebenheiten aus, weisen ihr aber nur eingeschränkt einen Status als Kommunikationssprache im Sinne von Hüllens Modell zu. Dies führt zur These, dass dem Niederdeutschen stattdessen vor allem der Status einer Identifikationssprache zukommt, dem eine Analyse des Identifikationspotenzials des Niederdeutschen folgt. Dazu wird in Kapitel 10 die Rolle des Niederdeutschen für die regionale Identifikation der Sprecher, ihre Selbstkonzepte und die sozialsymbolische Funktion in Bezug auf Gruppen und sprachlich gestiftete Identifikationsprozesse untersucht. Es zeigt sich, dass das Niederdeutsche als zur regionalen Identifikation mit Hamburg gehörig konstruiert und als regionales Kulturgut (S. 358) oder auch als persönliches Merkmal im Rahmen des Selbstkonzepts (S. 359) sowie als Mittel zur Situations- und Beziehungsdefinition wahrgenommen wird. In diesem Identifikationspotenzial der Varietät begründet ist auch ihre sozialsymbolische Verwendung, deren gesonderte Untersuchung in Kapitel 11 folgt. Niederdeutsch wird eingesetzt, um auf die Situationsdefinition einzuwirken, indem auf soziale Nähe verwiesen oder ein gemeinsames Gruppengefühl erzeugt wird (S. 373). Die mit dem Niederdeutschen verbundenen positiven Zuschreibungen und das geteilte Wissen darüber werden seitens der Sprecher für kommunikative Ziele eingesetzt.
Konzeptualisierung des Niederdeutschen und Sprachgebrauch
Kapitel 12 rekonstruiert den Zusammenhang von Sprachgebrauch und Konzeptualisierung des Niederdeutschen durch die Sprecher anhand der bisherigen Ergebnisse und einer Analyse der funktionalen Verwendung der Varietät. Hier wird Aghas (2005) breit rezipiertes Konzept des Enregisterments herangezogen, um die Rolle des Niederdeutschen für die Konstruktion sozialer Identitäten und kommunikativer Bearbeitung von Situationen (vgl. S. 383) zu bestimmen. Im Ergebnis der Analyse zeigt sich, dass sich Identifikationsprozesse, die eingebettet sind in ein „komplexes Gefüge von sprachbezogenem Alltagswissen und Spracheinstellungen, das sich als sprecherspezifische Konzeptualisierung zeigt“ (S. 384), als entscheidend für den Gebrauch des Niederdeutschen erweisen. Auf dieser Basis führt Jürgens die scheinbare Diskrepanz zwischen rückläufigem Gebrauch der Varietät und positiven Einstellungen darauf zurück, dass nicht positive Einstellungen für den Gebrauch ausschlaggebend sind, sondern die Rolle des Niederdeutschen für die Wirklichkeitskonstruktion, aus der sich sein Status als Identifikationssprache ableitet. Die abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse in Kapitel 13 mündet in der Vorortung der Wahrnehmung des Niederdeutschen in Hamburg durch linguistische Laien in „Ausgleichs- und Homogenisierungsprozesse auf der globalen Ebene in engem Zusammenhang mit Abgrenzungsprozessen und dem Hervorbringen von Heterogenität auf der lokalen Ebene“ (S. 392). Die Ergebnisse zeigen für die Hamburger Sprach- und Sprechersituation deutlich die wechselseitige Durchdringung des Globalen und Lokalen im Rahmen einer Glokalisierung, wie das Konzept von Robertson (1998) verstanden wird.
Insgesamt zeichnet sich die Arbeit durch ihre Strukturiertheit, ein durchdachtes Forschungsdesign und extensive, sorgfältige Analysen aus. Sie zeigt mit ihren Ergebnissen deutlich, welchen Gewinn qualitative und insbesondere sprachbiographische Ansätze für die Erforschung der Dynamiken von Gebrauch und Wahrnehmung dialektaler Varietäten bringen.
Literatur
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