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Die Lesbarkeit der Stadt [The readability of the city]

  • Stefan Sonderegger
Published/Copyright: December 9, 2005
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Zeitschrift für germanistische Linguistik
From the journal Volume 32 Issue 2

Abstract

Peter Glasner:

Die Lesbarkeit der Stadt.

Kulturgeschichte der mittelalterlichen Straßennamen Kölns.

Köln (DuMont Literatur und Kunst Verlag) 2002, 480 S.

 

Peter Glasner:

Die Lesbarkeit der Stadt.

Lexikon der mittelalterlichen Straßennamen Kölns.

Köln (DuMont Literatur und Kunst Verlag) 2002, 374 S.

 

Die Straßennamenforschung war bisher eher ein Stiefkind wissenschaftlicher Namenforschung: schon bibliographisch wenig ertragreich, meist mehr auf praktische Bedürfnisse als auf forschungsgerechte Durchdringung ausgerichtet, eher ortsgeschichtlich-etymologisch, allenfalls verfassungstopographisch als übergreifend kulturgeschichtlich orientiert. Die Forschung bis 1995 kann zurzeit einigermaßen im Handbuch Namenforschung, 2. Teilbd. (HSK 11.2, hrsg. von Ernst Eichler et al., Berlin-New York 1996) überblickt werden, wobei die in der Regel wie auch hier nicht berücksichtigte Zürcher Dissertation von Oscar Walser, Die Strassennamen der Stadt Zürich im Mittelalter, 1959, für die ältere Forschung wie für mittelalterliche Gesichtspunkte nach wie vor gute Dienste leistet. Mit der zweibändigen umfassenden Darstellung von Peter Glasner, angeregt durch dessen akademischen Kölner Lehrer und Namensforscher Dietz Bering, ist nun auf einen Schlag eine neue Grundlage für die Straßennamenkunde entstanden, an der nicht mehr vorbeigegangen werden kann, nachdem Bering schon 1989/1993 neue kulturgeschichtliche Perspektiven für das Fachgebiet im Kontext „Gedächtnis der Stadt“ aufgezeigt hatte.

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Online erschienen: 2005-12-09
Erschienen im Druck: 2004-06-07

Walter de Gruyter GmbH & Co. KG

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