Abstract
Der traditionelle Grammatikunterricht hat sich immer wieder vorwerfen lassen müssen, die Verstehens- und Handlungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend zur berücksichtigen. Dieser Vorwurf liegt vor allem darin begründet, dass Kenntnisse über das Sprachwissen der Schüler und damit über die Integrierbarkeit und Verwendbarkeit des unterrichtlich zu Vermittelnden bei Lehrkräften in der Regel nur in sehr eingeschränktem Maße vorhanden sind. Fragen wie die folgenden sind aber für einen schülergerechten wie auch sachangemessenen Grammatikunterricht unerlässlich: Was wissen Schüler schon über sprachliche Formen und ihre Funktionen, was müssen sie neu lernen? Was sollte lediglich aus dem Status impliziten Wissens in explizites Wissen umgewandelt werden. Hier kommt der Kategorie der „Sprachbewusstheit” entscheidende Bedeutung zu.
© Walter de Gruyter
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