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Reisen in der eigenen Stadt: Stadt(teil)tourismus während der Corona-Pandemie

  • Dr. Luise Stoltenberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg. Dort koordiniert sie aktuell das Projekt „Transformation urbaner Zentren“. Zuvor hat sie in Soziologie an der Universität Hamburg über den Einfluss von Airbnb und Couchsurfing auf das Wohnen und das (Ver)Reisen promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. Transformationsprozesse städtischer Zentren, Stadtsoziologie, Tourismussoziologie und new urban tourism.

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    Dr. Natalie Stors leitet die Marktforschung der Deutschen Zentrale für Tourismus in Frankfurt am Main. Zuvor studierte Sie Geographie an der Universität Trier und promovierte dort zu Airbnb und der Konstruktion neuer touristischer Räume. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Fragen der geographischen Stadt- und Tourismusforschung, die Sharing Economy sowie new urban tourism.

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    Thomas Frisch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Exzellenzclusters „Climate, Climatic Change and Society“ (CLICCS) an der Universität Hamburg. Dort beschäftigt er sich mit der Frage, wie Klimastrategien und -berichterstattung von Unternehmen zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen. Zuvor hat er zu den Auswirkungen von Airbnb auf touristische Praktiken geforscht. Zu seinen Forschungsinteressen zählen u. a. Valuation Studies, sozialwissenschaftliche Klimaforschung, Tourismussoziologie, insbesondere Favela-Tourismus und new urban tourism.

Published/Copyright: November 24, 2021

Zusammenfassung

Die COVID-19-Pandemie hat den noch im Jahr 2019 boomenden Stadttourismus stark getroffen, ihn jedoch keinesfalls zum Erliegen gebracht. In unserem Beitrag plädieren wir dafür, die Entwicklungen zwischen März 2020 und September 2021 als (temporäre) Transformation innerhalb des urbanen Tourismus zu verstehen. Um dieses Argument zu untermauern, beleuchten wir die drei Dimensionen unserer Konzeption von New Urban Tourism (Stors et al., 2019) im Kontext der Pandemie: Wir zeigen, dass die (1) Faszination für das Alltägliche, die (2) Begegnungen und Erschließungen neuer Orte des Zusammentreffens sowie die (3) Ko-Produktion des Städtischen auch im Kontext strikter Reiseverbote und veränderter Mobilitäten Bestand haben. Sie werden zwar von anderen Stadtnutzer*innen, Zuschreibungen und Praktiken geprägt, ändern aber nichts daran, dass Tourismus auch während einer Pandemie der Stadt inhärent ist.

Abstract

The COVID-19 pandemic has severely affected urban tourism, which had been booming until 2019, but has by no means brought it to a standstill. In our paper, we argue for understanding the developments between March 2020 and September 2021 as a (temporary) transformation within city tourism. To support this argument, we discuss the three dimensions of our conceptualization of “new urban tourism” (Stors et al., 2019) – (a) the extraordinary mundane; (b) encounters and contact zones; and (c) urban co-production – in the context of the pandemic. We illustrate that urban tourism still persists during strict travel bans, but is shaped by other city users, attributions, and practices. Thus, we argue that urban tourism is inherent to the city, also in times of a pandemic.

Angesichts der COVID-19-Pandemie und den daraus resultierenden Einbrüchen (inter)nationaler Reisebewegungen, scheint die Diagnose des „end of tourism“ (Lash & Urry 1994) auf den ersten Blick adäquat. Auch der noch im Jahr 2019 boomende Stadttourismus ist stark betroffen (Milano & Koens 2021; Anguera-Torrell et al., 2021): Mussten Städte wie Venedig oder Berlin sich vor der Pandemie Phänomenen wie “overtourism” oder gar einer “Tourismusphobie” stellen (u. a. Amore & Abdie 2020), drängten sich in den letzten Monaten weder am Markusplatz noch in Berlin Kreuzberg Besucher*innen. Trotzdem – und dies ist die Kernthese unseres Diskussionsbeitrages – ist die pandemiebedingte Zäsur in Reisebewegungen und Mobilitätspraktiken weder als vollständige Unterbrechung noch als Erliegen von Tourismus zu verstehen. Vielmehr findet städtischer Tourismus auch in der Pandemie statt, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß und unter veränderten Bedingungen. Wir wollen uns in diesem Beitrag dafür aussprechen, das Verhältnis von Stadt und Tourismus während der Pandemie als eine Fortschreibung von Entwicklungen zu verstehen, die sich bereits vorher beobachten ließen. Daher erscheint es uns angebracht, nicht von einem Bruch oder Ende, sondern von einer Transition, einem Wandlungsprozess auszugehen. Um dieses Argument theoretisch zu grundieren, ziehen wir die drei Dimensionen unserer Konzeption von New Urban Tourism heran (Stors et al., 2019): die (1) Faszination für das Alltägliche; die (2) Begegnungen und Erschließungen neuer Orte des Zusammentreffens; die (3) Ko-Produktion des Städtischen und prüfen ihre Aussagekraft für das städtische Geschehen während der Pandemie.

Die erste Dimension von New Urban Tourism ist die (1) Faszination für das Alltägliche. Im neuen Stadttourismus hat sich “live like a local” als wirkmächtiger Leitsatz durchgesetzt (u. a. Paulauskaite et al., 2017; Richards 2017). Da es keine Möglichkeit gibt, im urbanen Alltagsleben treffsicher zu bestimmen, wer „Tourist*in“ oder „Bewohner*in“ ist, umfasst diese Dimension Momente, in denen vermeintlich alltägliche Handlungen und Situationen im neuen Stadttourismus als etwas Außergewöhnliches wahrgenommen werden.

Während der Pandemie gab es im vergangenen Jahr selbst in populären urbanen Destinationen wenig externe Besucher*innen. Wer sich dennoch in den Städten aufhielt – etwa, weil sie dort wohnten – denen eröffnete dies die Möglichkeit, Stadtviertel auf neue Art und Weise zu entdecken. Im Rahmen eines Pandemie-Projektes von Bloomberg CityLab (2020) berichtete ein Anwohner Londons im Juni 2020 beispielsweise:

“[W]alking more, I have realised how much natural beauty there is in my urban neighborhood: foxes who are mostly invisible by day, but appear at night; the many green spaces there are, large and small; […] and the vibrant birdlife, now so evident through birdsong, now that there is less road traffic noise, and virtually no aircraft noise” (ebd.).

In einem anderen Artikel für die Deutsche Welle beschreibt eine Reporterin ihren Aufenthalt in Venedig im Spätsommer 2020 wie folgt:

“On the Rialto Bridge, […] the atmosphere is quite different. Normally there is no getting through on the stairs of the bridge; now you can walk up comfortably and enjoy the view of the Grand Canal from both sides” (Kasiske 2020).

In beiden Zitaten wird über die pandemiebedingt veränderte Wahrnehmung der jeweiligen Stadt reflektiert. Der Londoner beschreibt, wie anders sein Viertel ihm während der Pandemie erscheint. Er erkundet seinen Stadtteil, trifft dabei auf neue urbane Rhythmen und hört ihm zuvor unbekannte Geräuschkulissen, die den urbanen Alltag plötzlich kennzeichnen. Im Gegensatz dazu nimmt die Venedig-Reporterin explizit die Perspektive einer Besucherin ein. Sie bringt eine Faszination für das Erleben der städtischen Hot Spots zum Ausdruck, die sie nun – ohne die übliche Vielzahl an anderen Besucher*innen – in Ruhe genießen kann. Während der Pandemie zeigt sich die Faszination für das Alltägliche im Stadttourismus demzufolge primär als eine Faszination für einen neuen, bislang unbekannten Alltag, als Folge der pandemiebedingten Restriktionen.

Die zweite Dimension des New Urban Tourism, (2) Begegnungen und Erschließungen neuer Orte des Zusammentreffens, widmet sich im Kern der These, dass Stadtnutzer*innen das “echte” Leben nur dann erfahren, wenn sie sich „off the beaten track“ begeben, um dort durch Begegnungen mit anderen authentische(re) Eindrücke zu gewinnen (Maitland 2016; Gravari-Barbas et al., 2019). Das Konzept der neuen, freizeit-touristisch ge- oder über-prägten Räumlichkeit ist dabei zentral: Alltäglichen Orten und Infrastrukturen wird erst mittels spezifischer Praktiken und Diskurse eine touristische Bedeutung eingeschrieben, die sich anschließend reproduzieren lässt (Stors 2020).

Vor dem Hintergrund des pandemischen Stadt(teil)tourismus zeigt sich allerdings, dass diese Blickrichtung auch umgekehrt werden kann. Orte, denen vormals eine primär „touristische“ Bedeutungszuschreibung innewohnte, haben in der Pandemie eine (temporäre) Nutzungsänderung erfahren. Als Beispiel sei die Umnutzung des Hofbräu Wirtshaus am Alexanderplatz in Berlin im Winter 2020 genannt: Statt den 2.500 Gästen beherbergte es nun Obdachlose und diente ihnen als Tagestreff.

Ein weiteres Beispiel sind Konzepte wie „Hotel Office“ oder „Work in Residence“, bei denen große Hotelketten, wie Accor, Best Western oder Marriott, aber auch kleinere, familiengeführte Unternehmen neue Raumangebote für Arbeitnehmer*innen im Home-Office machten:

„Wir möchten den Nachbarn unserer Häuser gerne im neuen Alltag des Home-Office, des digitalen Lernens und der Home-Kita mit einem ruhigen Rückzugsort unterstützen, der im eigenen häuslichen Umfeld nicht unbedingt gegeben ist“ (Homepage Media GmbH 2021).

Während vor der Pandemie gerade die intensiv touristisch frequentierten Stadträume und Infrastrukturen häufig noch als Orte des Lärms und der Ausschweifungen, der Außeralltäglichkeit und Suspendierung von Rollenbeziehungen, Regeln und Normen (Pott 2007, S. 52) galten – eine Lesart, die auch schon vor 2020 durch die diskurs- und performanztheoretisch informierte New Urban Tourism-Forschung in Frage gestellt wurde – führt der pandemische Alltag zu einem unmittelbaren Bedeutungswandel dieser Infrastrukturen: Hotelzimmer werden zu Büros, Gaststätten zu Hilfseinrichtungen. Die Pandemie hat die scheinbaren Fluchtpunkte der Außeralltäglichkeit wieder mitten in den urbanen Alltag der Stadtbewohner*innen zurückgebracht. Im Rahmen dieser Re-Integration, die auch mit einem Wandel der Bedeutungszuschreibung und Nutzung dieser Räume einhergeht, sind auch die Adressat*innen andere – statt (inter)nationaler Gäste werden in der Pandemie die regulären Stadtbewohner*innen angesprochen. Die Beispiele zeigen also, dass während der Coronakrise nicht nur Orte des Tourismus neu (z. B. von anderen Akteur*innen) erschlossen werden, sondern auch scheinbar klassische, touristisch ge- und überprägte Räume durch neue Akteur*innen und veränderte Praktiken einen Bedeutungswandel erfahren und zu Alltagsorten werden.

Auch wenn im Zuge der post-pandemischen Entwicklung eines (neuen?) Normalzustands im Städtetourismus viele Hotels und Gaststätten zu ihren Vor-Krisen-Nutzungen zurückkehren werden, hat der pandemische Alltag doch die vielschichtige Les- und Bespielbarkeit scheinbar statischer Infrastrukturen verdeutlicht. Dieses Potenzial sollte im Nachgang der Krise fruchtbar gemacht werden, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der diversen Stadtnutzer*innen noch stärker aufzufangen (z. B. in Bezug auf den klassischen Streitpunkt Straßenlärm und Nachtruhe) und um Orte und Einrichtungen so zu gestalten, dass sie plurale Anforderungen erfüllen und so einer breite(re)n Palette von Stadtnutzer*innen gerecht(er) werden.

Die dritte Dimension nimmt die Frage nach der (3) Ko-Produktion des Städtischen durch seine heterogenen Nutzer*innengruppen in den Blick, die sich aufgrund der Dimension (1) und (2) aufdrängt. Im New Urban Tourism wird Urbanität als Produkt aller Stadtnutzer*innen gedacht – Ortsansässige sind nicht allein Produzent*innen, Besucher*innen sind nicht allein Konsument*innen. Doch die gemeinschaftliche Produktion des Städtischen birgt aufgrund des Aufeinandertreffens heterogener Interessen und Bedürfnisse ein vielschichtiges Konfliktpotential (Stors et al., 2019). Aktuelle raumsoziologische Arbeiten sprechen in diesem Zusammenhang und mit Rückgriff auf Niklas Luhmann (1997) von Polykontexturalität, also der vielschichtigen Nutzung von Räumen. Während Luhmann damit nur auf die Pluralität von Sinnbezügen und die Kommunikation in funktional differenzierten Gesellschaften verwies (ebd.), erweitern Martina Löw und Hubert Knoblauch (2021, S. 44) das Konzept um eine materielle Ebene. Auf den städtischen Tourismus bezogen wurde dieser Zusammenhang zwischen sinnhaften und materiellen Auswirkungen von Raumproduktion in den letzten Jahren rund um die Diskussionen zum Thema Overtourism besonders deutlich (u. a. Dodds & Butler 2019; Kagermeier 2021).

Während der Pandemie veranschaulichen die zuvor beschriebenen Beispiele alternativer Nutzungsarten und Nutzer*innen die Polykontexturalität urbaner Räume und die Möglichkeit, dominante Lesarten und Funktionen von Orten neu zu verhandeln bzw. die Koexistenz unterschiedlicher Praktiken zuzulassen. So können Nachbarschaften neue Qualitäten offenbaren und anders wahrgenommen werden oder Hotelzimmer Arbeitnehmer*innen statt Tourist*innen beherbergen. Insgesamt wirkt sich der vielerorts erlebte (und beklagte) „undertourism“ und der fehlende Beitrag externer Besucher*innen bei der Ko-Produktion des Städtischen aber ambivalent aus. In Städten wie Madrid, Paris oder Venedig werden einerseits Pläne für nachhaltigeren Post-Pandemie-Tourismus geschmiedet, andererseits ist die ökonomische Abhängigkeit von der Tourismusbranche schmerzhaft spürbar. Diese Ambivalenz resultiert eben auch aus veränderten Mobilitätspraktiken: Der Drang zu verreisen und außeralltägliche Erfahrungen zu machen, hat in der Pandemie weiterhin Bestand und entkoppelt sich notgedrungen von einem expliziten Ortswechsel. Stattdessen wird der Winterurlaub im städtischen Park verbracht oder der Wochenendtrip nach Barcelona gegen Erkundungen der eigenen Stadt getauscht – eine Stadt, die sich pandemiebedingt stark gewandelt hat, wie die Erfahrungsberichte des Bloomberg CityLab zeigen. Es wird klar, dass sich die gesamte Produktion des Städtischen während der Pandemie verändert hat, u. a. durch die Präsenz „alter“ Stadtnutzer*innen in neu erlebten Räumen und durch „neue“ Akteur*innen an den „alten“ touristischen Orten.

Entlang der drei Dimensionen von New Urban Tourism wird deutlich, dass die Pandemie „touristisch“ gelesene Orte und Infrastrukturen in neuer Form eröffnet. Die unterschiedlichen Gruppen von Stadtnutzer*innen eignen sich diese an und produzieren dabei weiterhin urbanes Leben. Stadttourismus, vor allem im Sinne des New Urban Tourism, hat demzufolge auch während der Pandemie Bestand. Es lässt sich also keineswegs ein Ende, sondern vielmehr eine Transformation feststellen: Stadttourismus wird fortwährend durch die heterogenen Praktiken, Perspektiven und Bedürfnisse unterschiedlicher Stadtnutzer*innen produziert und formuliert. Stadttourismus ist insofern adaptiv, als dass disruptive Prozesse – wie das pandemiebedingte Ausbleiben externer Besucher*innen – nicht das Erliegen der stadttouristischen Attraktivität bedeutet. Stattdessen verschieben sich seine Kernelemente, alte Orte werden neu erschlossen oder neue Orte durch alte Nutzer*innen wiederentdeckt. Dieses transformative Potenzial wird erneut unter Beweis gestellt werden, sobald die pandemische Lage sich umfassend entspannt und die Post-Corona-Stadt bereist und erkundet werden kann. Das Konzept New Urban Tourism akzentuiert genau diese transitorische Vielschichtigkeit, indem es davon ausgeht, dass Stadttourismus der Stadt immer inhärent ist und somit nicht als ein ihr externes Phänomen verstanden werden kann. Daher bietet es auch für zukünftige Forschungen zu urbanem Tourismus einen wichtigen Anknüpfungspunkt, um dessen Heterogenität zu erfassen.

About the authors

Dr. Luise Stoltenberg

Dr. Luise Stoltenberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stadtplanung an der HafenCity Universität Hamburg. Dort koordiniert sie aktuell das Projekt „Transformation urbaner Zentren“. Zuvor hat sie in Soziologie an der Universität Hamburg über den Einfluss von Airbnb und Couchsurfing auf das Wohnen und das (Ver)Reisen promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. Transformationsprozesse städtischer Zentren, Stadtsoziologie, Tourismussoziologie und new urban tourism.

Dr. Natalie Stors

Dr. Natalie Stors leitet die Marktforschung der Deutschen Zentrale für Tourismus in Frankfurt am Main. Zuvor studierte Sie Geographie an der Universität Trier und promovierte dort zu Airbnb und der Konstruktion neuer touristischer Räume. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Fragen der geographischen Stadt- und Tourismusforschung, die Sharing Economy sowie new urban tourism.

Thomas Frisch

Thomas Frisch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Exzellenzclusters „Climate, Climatic Change and Society“ (CLICCS) an der Universität Hamburg. Dort beschäftigt er sich mit der Frage, wie Klimastrategien und -berichterstattung von Unternehmen zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen. Zuvor hat er zu den Auswirkungen von Airbnb auf touristische Praktiken geforscht. Zu seinen Forschungsinteressen zählen u. a. Valuation Studies, sozialwissenschaftliche Klimaforschung, Tourismussoziologie, insbesondere Favela-Tourismus und new urban tourism.

Literatur

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Published Online: 2021-11-24
Published in Print: 2021-11-25

© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Downloaded on 25.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/tw-2021-0029/html
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