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Erzähltes Wohnen
Über dieses Buch
Wohnen wird ab dem 18. Jahrhundert zu einem zentralen Thema der Selbstvergewisserung der bürgerlichen Gesellschaft: Insbesondere Identität oder Privatheit und Öffentlichkeit werden durch die Fortschreibung von Wohndiskursen in der Literatur inszeniert. Vor dem Hintergrund des langen, »wohnsüchtig[en]« 19. Jahrhunderts (Walter Benjamin) untersucht diese Studie Texte der deutschsprachigen Literatur von Karl Philipp Moritz über Goethe, die Romantiker und Theodor Fontane bis hin zu Alfred Kubin im kulturellen Kontext und verfolgt in zahlreichen Einzelanalysen die narrative Produktivität des Diskurskomplexes Wohnen.
Information zu Autoren / Herausgebern
Norbert Wichard (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln.
Rezensionen
Besprochen in:
Germanistik, 53/1-2 (2012)
IRB, 3 (2013)
Fontane Blätter, 97 (2014), Michael James White
Zusatzmaterial
Fachgebiete
-
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorwort
7 -
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1. Wohnen erzählen
9 -
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2. Bürgerliches Wohnen: Eine Entdeckung für die Literatur
47 -
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3. Verdichtetes Wohnen: Der eingerichtete Diskurskomplex
137 -
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4. Fragiles Wohnen: Inszenierungen um 1900
217 -
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5. Die Sprache des Wohnens: Über das Erzählen vom Wohnen
285 -
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6. Literaturverzeichnis
293 -
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Backmatter
336