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Medien – Diskurs – Weltpolitik
Über dieses Buch
Beeinflussen Massenmedien den Gang der internationalen Politik? Alexander Brand gibt hierauf eine differenzierte Antwort, die Medien weder zu Sündenböcken für fehlgeschlagene politische Projekte macht noch deren eigenständige Wirkmächtigkeit abstreitet. Auch widerspricht er einer technologiefixierten Lesart, wie sie bei der Rede vom »CNN-Effekt« oder der »Twitter-Revolution« dominiert.
Auf der Basis eines modifizierten konstruktivistischen Ansatzes für die Internationalen Beziehungen erläutert die Studie, wo genau sich Medieneffekte in internationalen politischen Dynamiken niederschlagen – und zeigt, dass dies weder einseitig gerichtet noch mit durchweg erwartbaren Konsequenzen geschieht.
Information zu Autoren / Herausgebern
Alexander Brand (Dr. phil.), geb. 1974, ist Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Hochschule Rhein-Waal. Er unterrichtet dort im BA »International Relations« sowie im MA »Sustainable Development Management«. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Außenpolitikanalyse, v.a. US-Außen- und Weltpolitik, Entwicklungstheorie/Entwicklungspolitik, Sport/Fußball und internationale Politik sowie Medien in den internationalen Beziehungen.
Rezensionen
»Eine detaillierte und fundierte Diskussion des aktuellen Theoriestandes zur Verknüpfung von Massenmedien und (internationaler) Politik bzw. Kommunikation.«
Zusatzmaterial
Fachgebiete
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorwort zur Buchausgabe und Danksagung
9 -
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Einleitung: Erkenntnisinteresse, Forschungsfragen, Anlage der Studie
21 - I. Massenmedien und Internationale Beziehungen – Überblick über ein mögliches Forschungsfeld
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1. Massenmedien in den Internationalen Beziehungen – Terra incognita?
39 -
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2. Massenmedien in den internationalen Beziehungen: Divergierende Rollenzuschreibungen und Bilder
57 -
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3. Vorüberlegungen zu einem Modell der Erfassung massenmedialer Effekte in den internationalen Beziehungen
103 - II. Ein alternatives Modell: Die diskursive Konstruktion der internationalen Beziehungen in und durch Massenmedien
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4. Konstruktivismen als Theorien der Bedeutungsschaffung
127 -
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5. Die Debatte um den Sozialkonstruktivismus in den Internationalen Beziehungen
147 -
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6. Sozialer Konstruktivismus als Diskursiver Konstruktivismus
213 -
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7. Massenmedien in einem Modell diskursiver Konstruktion
263 - III. Prozesse diskursiver Konstruktion in den internationalen Beziehungen durch Massenmedien
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Hinführung zu den Fällen
277 -
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8. Massenmedien in gewalthaltigen internationalen Konflikten
285 -
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9. »Mediatisierte« Hegemonie
359 -
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10. Medien und die gesellschaftliche Dimension internationaler Beziehungen: Transnationaler Konsens/Dissens
389 -
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Zusammenfassung
435 -
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Literaturverzeichnis
449 -
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Backmatter
530