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Neue Regelungen für die Gesellschafterliste und die Geschäftsanteile sowie der gutgläubige Erwerb von Geschäftsanteilen nach dem MoMiG – Folgen für die GmbH-Beratung

Published/Copyright: January 26, 2009
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Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht
From the journal Volume 19 Issue 2

Am 1.11.2008 trat das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) in Kraft. Nach § 16 Abs. 3 GmbHG können nunmehr Geschäftsanteile einer GmbH von dem in der Gesellschafterliste eingetragenen Veräußerer gutgläubig erworben werden. Legitimationsgrundlage für den gutgläubigen Erwerb ist die Gesellschafterliste (§ 40 GmbHG), die damit zum »Rechtscheinsträger« aufgewertet wird. Mit der Einführung eines gutgläubigen Erwerbs von Geschäftsanteilen betritt der Gesetzgeber nach intensiver Diskussion Neuland. Die neuen Regelungen gelten sowohl für die klassische GmbH als auch für die neu eingeführte Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (§ 5 a GmbHG).

Im Folgenden wird zunächst die Neuregelung der Gesellschafterliste dargestellt (I.) und einige eher technische Änderungen bei den Regelungen zu den Geschäftsanteilen erörtert (II.). Im Anschluss daran wird der neue Gutglaubenstatbestand in § 16 Abs. 3 GmbHG näher untersucht (III.). Bei der Darstellung der neuen Vorschriften sollen jeweils insbesondere die Folgen für die GmbH-Beratung näher dargestellt werden.

Online erschienen: 2009-01-26
Erschienen im Druck: 2009-January

Articles in the same Issue

  1. Neue Regelungen für die Gesellschafterliste und die Geschäftsanteile sowie der gutgläubige Erwerb von Geschäftsanteilen nach dem MoMiG – Folgen für die GmbH-Beratung
  2. Fragen zum Insolvenzverfahren der Vor-GmbH
  3. Das schweizerische Konkursrecht – ein Überblick
  4. Finanzgerichtsbarkeit. BFH, Urteil vom 19.8.2008 – VII R 36/07, Feststellung zur Insolvenztabelle
  5. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Beschluss vom 29.5.2008 – IX ZB 103/07, Wirkung von Handlungen des Insolvenzverwalters bei eröffnetem zweiten Insolvenzverfahren
  6. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Urteil vom 10.6.2008 – XI ZR 283/07, Genehmigung eines Lastschrifteinzugs durch vorläufigen Insolvenzverwalter
  7. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Beschluss vom 10.7.2008 – IX ZB 122/07, Rücknahme eines Insolvenzantrags bei mehreren GmbH-Geschäftsführern
  8. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Beschluss vom 25.9.2006 – IX ZB 205/06, Vollstreckungsgegenklage wegen Erteilung der Restschuldbefreiung
  9. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Beschluss vom 25.9.2008 – IX ZA 23/08, Gerichtliche Zuständigkeit bei Streit über Massezugehörigkeit
  10. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Beschluss vom 9.10.2008 – IX ZR 168/07, Massekosten eines Konkursverfahrens
  11. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Beschlus vom 16.10.2008 – IX ZR 147/07, Schuldenbegleichung durch nicht persönlich haftende Gesellschafter
  12. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Urteil vom 23.10.2008 – IX ZR 202/07, Umfang der Anfechtung bei Aufrechnung
  13. Zivilgerichtsbarkeit. BGH, Urteil vom 20.11.2008 – IX ZR 130/07, Gläubigerbenachteiligung bei Kontoverfügung
  14. Zivilgerichtsbarkeit. AG Hamburg, Beschluss vom 2.12.2008 – 68 c IK 625/08, Lastschrift-Widerruf bei Insolvenz
  15. Insolvenzrecht – Juli bis September 2008
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