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Dekolonialisierung des Wissens
Über dieses Buch
Die voranschreitende Geopolitik geht mit komplexen Formen epistemischer Gewalt eurozentristischer Wissensordnungen einher. Diese zeigt sich auch in der Weitertradierung komplexitätsreduzierender Wissensproduktion sowohl über Behinderung als auch über Migration/Flucht: Es wird wiederholt über die Betroffenen, statt mit ihnen gesprochen. Robel Afeworki Abay widmet sich der Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen und beleuchtet aus postkolonialen und intersektionalen Perspektiven die Zugangsbarrieren und Bewältigungsressourcen der Betroffenen. In seiner partizipativen Studie legt er dar, dass epistemische Gewalt hierbei als konstitutiver Bestandteil der Kolonialität des Wissens fungiert.
Information zu Autoren / Herausgebern
Robel Afeworki Abay (Dr. phil.) ist Soziologe und derzeit Gastprofessor für partizipative Ansätze in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. In seiner Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin befasste er sich mit intersektionalen Kolonialitäten von Rassismus und Ableismus. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Intersectional Disability Justice, Migrationssoziologie, Diversität und Intersektionalität, Rassismus und Ableismus, Disability Studies und Critical Race Theory (DisCrit), Postkoloniale und Dekoloniale Theorien, Climate und Social Justice sowie partizipative Forschung.
Rezensionen
»Mit dem partizipativen Forschungsdesign leistet die Arbeit einen fundierten Beitrag für ein besseres Verständnis der Teilhabechancen von BIPoC mit Behinderungserfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.«
Zusatzmaterial
Fachgebiete
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
7 -
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Danksagung
9 - 2. Die komplementäre Analyseheuristik postkolonialer Theorien und Intersektionalität
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2.1 Postkoloniale Theorien
28 -
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2.2 Intersektionalität
64 - 3. Forschungs- und Diskursstand
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3.1 Was heißt hier Teilhabe? Zur entfernten Begriffsverwandtschaft zwischen Teilhabe, Inklusion und Partizipation
81 -
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3.2 Strukturelle Einflussfaktoren der Teilhabe an Erwerbsarbeit
90 -
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3.3 Parallelen und Wechselwirkungen zwischen Rassismus und Ableism
104 -
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3.4 Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Diversity zwischen neoliberaler Opferkonkurrenz und communityübergreifender Solidarität
114 -
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3.5 Erwerbsarbeit zwischen ökonomischer Existenzsicherung und umkämpfter Teilhabe
120 - 4. Methode und Methodologie
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4.1 Untersuchungsziele und Forschungsfragen
126 -
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4.2 Forschungsdesign und empirischer Prozess
127 -
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4.3 Partizipative Forschung
129 -
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4.4 Grounded Theory Methodology
153 - 5. Darstellung der empirischen Ergebnisse
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5.1 Zugangsbarrieren der Teilhabe an Erwerbsarbeit
165 -
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5.2 Handlungsstrategien und Bewältigungsressourcen
194 - 6. Diskussion, Reflexion und Implikationen der empirischen Ergebnisse
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6.1 Diskussion der zentralen empirischen Ergebnisse
218 -
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6.2 Living at the Crossroads: Rassismus und Ableism als intersektional wirkmächtige Herrschaftsverhältnisse
234 -
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6.3 Reflexion über die Limitationen der empirischen Ergebnisse
242 -
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6.4 Implikationen der empirischen Ergebnisse
245 -
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7. Fazit
279 -
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Literaturverzeichnis
283 -
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Abkürzungsverzeichnis
337 -
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Abbildungsverzeichnis
339