Leukippe und Kleitophon
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Achilleus Tatios
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Edited by:
Niklas Holzberg
About this book
Unter den fünf vollständig erhaltenen griechischen Liebesromanen ist Leukippe und Kleitophon des Achilleus Tatios aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. die einzige Ich-Erzählung, wie sie innerhalb der römischen Literatur ebenfalls (etwa gleichzeitig entstanden) Petron mit seinen Satyrischen Geschichten und Apuleius mit seinem Roman Der Goldene Esel bieten. Wie in den anderen vier griechischsprachigen Romanen erlebt das Liebespaar eine Serie von Abenteuern, in diesem Falle auf einer Reise, die sie aus Angst vor dem elterlichen Nein zu ihrer Verbindung antreten und die sie nach Ägypten führt. Bestimmte für die Gattung typische Motive wie vorübergehende Trennung, Gefangennahme durch Räuber, Scheintod werden dabei verwendet, und obligatorisch erfolgt das Happy End im Hafen der Ehe. Aber der Autor, der mit kunstvoller narrativer Technik zu schildern versteht, spielt raffiniert mit der Gattungstradition, macht modern anmutende psychologische Beobachtungen und legt gelehrte Exkurse ein, u. a. über die Tierwelt der Nillandschaft. Inhaltlich erinnert der Roman an Actionfilme und TV-Serien, aber sein literarisches Niveau ist sehr hoch, da Achilleus durch intertextuelle Bezüge zu klassischer griechischer Literatur, z. B. den Epen Homers, seiner Leserschaft ein intellektuelles Vergnügen beschert.
Author / Editor information
Niklas Holzberg, Munich, Germany.
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
7 - EINFÜHRUNG
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Einleitung
9 -
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Steckbrief eines versteckten Romanciers
10 -
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Spiel mit der Gattung
12 -
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Homodiegetische Unzuverlässigkeit?
17 -
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Betuliche und unterhaltsame Gelehrsamkeit
20 -
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Über Byzanz nach London
23 -
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Euphemistisches Schäferstündchen
26 - TEXT UND ÜBERSETZUNG
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Buch I
32 -
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Buch II
74 -
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Buch III
132 -
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Buch IV
176 -
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Buch V
214 -
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Buch VI
268 -
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Buch VII
302 -
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Buch VIII
334 - ANHANG
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Zum Text dieser Ausgabe
383 -
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Erläuterungen
392 -
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Bibliographie
407
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