Begriffliches Sehen
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‚Je ne sais quoi’ – diese Formel galt im absolutistischen Frankreich als höchstes Lob der Kunst. Eine Sprachlosigkeit dieser Art konnte sich die Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert nicht mehr erlauben, wollte sie sich als Wissenschaft etablieren. Die Bildbeschreibung musste als Übersetzungsleistung im Sinne eines Beobachtungsprotokolls und Ordnungselements akzentuiert werden, das weitere methodische Zugriffe auf das Objekt – das Kunstwerk – erlaubte. Anhand der wichtigsten Publikationsgattungen der Kunstgeschichte wird aufgezeigt, wie die Bildbeschreibung eine eigene funktionale Heuristik bekam und sich Formeln für ‚Objektivität’ in einer noch jungen Wissenschaft entwickelten.
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Sprachkritische Relektüre der Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert
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Im Fokus: die Mechanismen von Kanonisierung und Institutionalisierung
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Erste systematische Analyse der Bildbeschreibung als kunsthistorischer Methodik
Author / Editor information
Topics
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Frontmatter
1 -
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Dank
5 -
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Inhaltsverzeichnis
7 -
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1. Einleitung
9 -
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2. Inventare / Galeriekataloge
39 -
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3. Handbücher / Überblickswerke
107 -
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4. Biographien / Monographien
181 -
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5. Schlussbetrachtung
263 -
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6. Bibliographie
281 -
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Abbildungsnachweis
329 -
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Farbtafeln
331 -
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Personenregister
341
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