Heteronormativität als Verhinderung? Oder warum die ›Die Ehe für alle‹ in Österreich (noch) eine Frage des Gewissens ist
Abstract
The acceptance of alternative lifestyles concerning diverse family models and sexual orientation remains a challenging issue for churches. In 2019 marriage was legally equated with a civil union in Austria - the legal form can now be chosen independently of sexual orientation. As a result, the Evangelical Lutheran Church felt compelled to re-evaluate marriage as its preferred legal form in a synodal meeting. The synodal document shows that a compromise was sought between the socio-politically conservative and the liberal wing of the church. The aim of this essay is to draw attention to the tensions, inconsistencies and attempts of harmonization evident in terms such as ›creation‹, ›conscience‹ or ›blessing‹ which have been left open to interpretation, while the term ›marriage ceremony‹ (Trauung) has been omitted altogether in order to avoid conflict.
© 2020 by Gütersloher Verlagshaus
Articles in the same Issue
- Titelei
- INHALT
- Die Autorinnen und Autoren dieses Heftes
- Zu diesem Heft
- Hauptartikel
- Heteronormativität als Verhinderung? Oder warum die ›Die Ehe für alle‹ in Österreich (noch) eine Frage des Gewissens ist
- Abendland und Apokalypse. Die »Ökumene des Hasses« und das Verhältnis der letzten zu den vorletzten Dingen
- Seele und Seelsorge. Eine emergenztheoretische Reformulierung des Seelenbegriffs
- Das Politische als Passion und Fragment. Erik Peterson und Carl Schmitt in der Auseinandersetzung um die Grundlagen der Politischen Theologie
- Zur Situation
- Religion als Kitt der Gesellschaft?
- Der Geist der Wahrheit
- Ulrich Luz (1938–2019)
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