Einleitung
Das Geschlecht gilt als zentrale Kategorie, die Gesundheit und Krankheit, das gesundheitsrelevante Verhalten sowie die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen beeinflusst. Der Beitrag gibt einen Überblick über die geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich Lebenserwartung, Mortalität und Morbidität und verweist darauf, dass diese in erster Linie auf gesundheitsbezogene Verhaltensunterschiede sowie unterschiedliche Lebensbedingungen zwischen Männern und Frauen zurückzuführen sind.
Literaturverzeichnis
Babitsch, 2005 Babitsch B. "Soziale Ungleichheit" Geschlecht und Gesundheit, 2005 Verlag Hans Huber: Bern. Search in Google Scholar
Beermann et al., 2008 Beermann B, Brenscheidt F, Siefer A. Unterschiede in den Arbeitsbedingungen und -belastungen von Frauen und Männern. In: Badura B, Schröder H, Vetter C (Hrsg.). Fehlzeiten-Report 2007. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Arbeit, Geschlecht und Gesundheit. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg; 2008. S. 67–82.10.1007/978-3-540-72544-2_5Search in Google Scholar
Brandes, 2003 Brandes H. "Männlicher Habitus und Gesundheit" Blickpunkt Der Mann, vol. 1, no. 2, 2003, p. 10–13. Search in Google Scholar
Hagen et al., 2010 Hagen C, Himmelreicher RK, Kemptner D, Lampert T. Soziale Unterschiede beim Zugang in Erwerbsminderungsrente. Eine Analyse auf Datenbasis von Scientic Use Files des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung (FDZ-RV). Research Notes des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) No. 44. 2010; http://www.ratswd.de/download/RatSWD_RN_2010/RatSWD_RN_44.pdf.Search in Google Scholar
Kolip, 1997 Kolip P. "Geschlecht und Gesundheit im Jugendalter. Die Konstruktion von Geschlechtlichkeit über somatische Kulturen" , 1997 Leske + Budrich Verlag: Wiesbaden. Search in Google Scholar
Koppelin und Müller, 2004 Koppelin F, Müller R. Macht Arbeit Männer krank? Arbeitsbelastungen und arbeitsbedingte Erkrankungen bei Männern und Frauen. In: Altgeld T (Hrsg.). Männergesundheit. Neue Herausforderungen für Gesundheitsförderung und Prävention. Juventa Verlag, Weinheim, München; 2004. S. 121–34.Search in Google Scholar
Kuhn, 2008 Kuhn K. Geschlechtsspezifische arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Erkrankungen. In: Badura B, Schröder H, Vetter C (Hrsg.). Fehlzeiten-Report 2007. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Arbeit, Geschlecht und Gesundheit. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg; 2008. S. 83–96.10.1007/978-3-540-72544-2_6Search in Google Scholar
Lange, 2009 Lange C., Datengrundlage für eine geschlechtergerechte Prävention: Stand und Perspektiven. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.) Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung/Prävention. BZgA, Köln; 2009. S. 30-42.Search in Google Scholar
Luy, 2009 Luy M. Warum Mönche länger leben. Männer und Sterblichkeit: Erkenntnisse aus zehn Jahren Klosterstudie. In: Gruner P-H, Kuhla E (Hrsg.). Befreiungsbewegung für Männer. Aus dem Weg zur Geschlechterdemokratie - Essays und Analysen, Gießen: Psychosozial-Verlag; 2009. S. 259–79.Search in Google Scholar
Macco und Stalluke, 2010 Macco K, Stalluke M. Krankheitsbedingte Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft im Jahr 2009. In: Badura B, Schröder H, Klose J Macco K (Hrsg.). Fehlzeiten-Report 2010. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. Vielfalt managen: Gesundheit fördern - Potenziale nutzen. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg; 2010. S. 271–422.Search in Google Scholar
Mensink, 2004 Mensink G. Essen Männer anders? In: Altgeld T (Hrsg.). Männergesundheit. Neue Herausforderungen für Gesundheitsförderung und Prävention. Juventa Verlag, Weinheim, München; 2004. S. 155–69.Search in Google Scholar
MONICA/KORA-Herzinfarktregister, 2010 MONICA/KORA-Herzinfarktregister Augsburg. Daten zu Herzinfarkten in der Region Augsburg. www.gbe-bund.de, Abfrage am 08.03.2011; 2010.Search in Google Scholar
RKI, 2005 Robert Koch-Institut. Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter. Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin; 2005.Search in Google Scholar
RKI, 2006 Robert Koch-Institut. Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Heft 33. RKI, Berlin; 2006.Search in Google Scholar
RKI, 2010 Robert Koch-Institut, Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister (Hrsg.). Krebs in Deutschland 2005/2006. Häufigkeiten und Trends. 7. Ausgabe, RKI, Berlin; 2010.Search in Google Scholar
RKI, 2011 Robert Koch-Institut. Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2009“. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin; 2011.Search in Google Scholar
Statistisches Bundesamt, 2009 Statistisches Bundesamt. Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung. www.gbe-bund.de, Abfrage am 03.03.2011; 2009.Search in Google Scholar
Statistisches Bundesamt, 2010 Statistisches Bundesamt. Todesursachenstatistik. www.gbe-bund.de, Abfrage am 03.03.2011; 2010.Search in Google Scholar
© 2015 by Walter de Gruyter Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Editorial
- Geschlecht und Gesundheit
- Epidemiologie - was fällt auf? Unterschiede in der Gesundheit von Frauen und Männern
- Geschlecht und psychische Störungen
- Der alternde Mann – psychosomatische Aspekte
- Erfolgreiche Prävention braucht eine geschlechtergerechte Ansprache
- Geschlechtsspezifische genetische Effekte bei komplexen Erkrankungen
- Der Kaiserschnitt eine gesundheitswissenschaftliche Sicht
- Der Wert der Gesundheit für die Geschlechterdebatte
- Asymmetrien in den Gesundheitsberufen: Männer- oder Frauendömane?
- Aufwachsen unter Frauen – Sozialisation von Jungen und gesundheitliche Aspekte
- Jungengesundheit
- Weiterführende Literatur zum Schwerpunktthema
- Tagungen
- Lehre
- Forschung
- Die Toronto Charta für Bewegung – ein Aufruf
Articles in the same Issue
- Editorial
- Geschlecht und Gesundheit
- Epidemiologie - was fällt auf? Unterschiede in der Gesundheit von Frauen und Männern
- Geschlecht und psychische Störungen
- Der alternde Mann – psychosomatische Aspekte
- Erfolgreiche Prävention braucht eine geschlechtergerechte Ansprache
- Geschlechtsspezifische genetische Effekte bei komplexen Erkrankungen
- Der Kaiserschnitt eine gesundheitswissenschaftliche Sicht
- Der Wert der Gesundheit für die Geschlechterdebatte
- Asymmetrien in den Gesundheitsberufen: Männer- oder Frauendömane?
- Aufwachsen unter Frauen – Sozialisation von Jungen und gesundheitliche Aspekte
- Jungengesundheit
- Weiterführende Literatur zum Schwerpunktthema
- Tagungen
- Lehre
- Forschung
- Die Toronto Charta für Bewegung – ein Aufruf