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Das Ideal des „reinen Preisvergleichs“ / The Principle of "Pure Price Comparison“

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Veröffentlicht/Copyright: 20. September 2016

Zusammenfassung

Dem Laspeyres Preisindex mit einem konstanten Warenkorb wird regelmäßig eine mangelnde theoretische Fundierung vorgeworfen. Es ist zuzugeben, dass dieses bei Praktikern der Preisstatistik nach wie vor beliebte, wenngleich von Theoretikern kritisierte Konzept nicht sehr klar ausformuliert ist. Kann man einen Preisvergleich nur dann als „rein“ bezeichnen, wenn das Wägungsschema (der Warenkorb) konstant gehalten wird? Ist der Gedanke des reinen Preisvergleichs, den zu konkretisieren das Ziel dieses Beitrags ist, kompatibel mit dem Konzept „superlativer“ Indizes? Es zeigt sich, dass das Laspeyres Konzept dem Gedanken des reinen Preisvergleichs am besten entspricht, weil es sowohl eine Zeitreihenbetrachtung als auch eine Ausgabeninterpretation impliziert. Es ist eine Operationalisierung des „reinen“ Vergleichs.

Summary

Enthusiasm for the “Economic Theory of Index Numbers” seems to ebb due to its inherent operational problems of index compilation. The alternative concept of inflation measurement is known as “cost-of-good” or “(fixed) basket approach”. Though more convenient in practice it may have a less impressive theoretical underpinning. It is not uncommon even to call its rationale in question altogether. This paper attempts to justify the basket approach and to specify “pure comparison” in operational terms. In essence this requires a focus on a time series of indices (as opposed to comparing two adjacent periods in isolation), and the interpretation of the index formula in terms of expenditures.

Online erschienen: 2016-9-20
Erschienen im Druck: 2005-8-1

© 2005 by Lucius & Lucius, Stuttgart

Heruntergeladen am 11.5.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/jbnst-2005-0409/html?lang=de
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