Komposition und Kompositionalität
Über dieses Buch
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das sogenannte Kompositionalitätsprinzip systematisch auf die Substantivkomposition anzuwenden und zu untersuchen, ob das semantische Prinzip als hinreichende Voraussetzung für das Verständnis unbekannter Benennungseinheiten gelten kann. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit sich die Bedeutung eines Substantivkompositums mit zwei nominalen Elementen aus den Bedeutungen seiner Konstituenten ‚errechnen‘ lässt und welche semantischen Eigenschaften die Anwendbarkeit des Kompositionalitätsprinzips begünstigen bzw. verhindern.
Anhand verschiedener empirischer Untersuchungen kann gezeigt werden, dass eine Reformulierung des Kompositionalitätsprinzips vorgenommen werden muss, wenn dem semantischen Prinzip ein heuristischer Nutzen bei der Kompositadekodierung zugesprochen werden soll. Das Datenmaterial zeigt darüber hinaus die Notwendigkeit auf, dass die Theorie der Komposition modifiziert werden muss. Nur so kann sie zukünftig auch die Bedeutungen von solchen Komposita erklären, die gängigen Theorien zufolge als ‚irregulär‘ gelten, weil sie beispielsweise über ein umgekehrtes Determinationsverhältnis verfügen oder weil in ihnen Negation elliptifiziert wird.
Information zu Autoren / Herausgebern
Verena Klos, Universität Siegen.
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhaltsverzeichnis
V -
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1 Einleitung
1 - TEIL I: FORSCHUNGS- UND LITERATURBERICHT
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2 Forschungsbericht Komposition
7 -
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3 Forschungsbericht Kompositionalität
35 -
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4 Kompositionalität und Bedeutung
73 -
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5 Komposition und Kompositionalität: Desiderate und Hypothesen
95 - TEIL II: ZUR SEMANTISCHEN DEKODIERUNG VON SUBSTANTIVKOMPOSITA
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6 Dekodierung von substantivischen Komposita in der Alltagssprache
103 -
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7 Dekodierung von Substantivkomposita: Kontextfrei
121 -
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8 Dekodierung von Substantivkomposita: Kontextgeleitet
169 -
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9 Rekurs auf (außer-)sprachliche Wissensbestände
215 -
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10 Zusammenfassung und Abgleich mit den theoretischen Prämissen
249 - TEIL III: DIE FRAGE NACH DER KOMPOSITIONALITÄT VON SUBSTANTIVKOMPOSITA
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11 Kompositionalitätsprinzip revisited
263 -
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12 Kompositionalität von N+N als graduelles Phänomen
271 - TEIL IV: ABSCHLUSSDISKUSSION
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13 Substantivkomposition als prototypisches Benennungsformat des Deutschen
287 -
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14 Implikationen für eine modifizierte Theorie der Substantivkomposition
307 -
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15 Schlussfolgerung und Ausblick
313 -
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16 Literatur
317 -
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Anhang
335
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