Lieutenant Gustl
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Über dieses Buch
Vom Werk Arthur Schnitzlers existiert bislang keine kritische Ausgabe. Der vorliegende Band bietet das Faksimile des Manuskripts, eine präzise Transkription und einen Lesetext. Der Text wird erschlossen durch editorische Apparate, einen literaturwissenschaftlichen Kommentar sowie einen ausführlichen Editionsbericht. Die Ausgabe erlaubt damit erstmals Einblicke in die Werkgenese. Lieutenant Gustl ist eine höchst innovative Novelle: Dieser ‚Innere Monolog‘ eines Leutnants der k. u. k. Armee kreist um den Ehrenkodex der Offiziere und kritisiert implizit militärische Haltungen und gesellschaftliche Werte der ausgehenden Habsburger-Monarchie.
- Erste historisch-kritische Edition des Lieutenant Gustl
- Schließt das Faksimile des Manuskripts ein
- Mit umfangreichem literaturwissenschaftlichen Kommentar
Information zu Autoren / Herausgebern
Konstanze Fliedl, Universität Wien, Österreich.
Rezensionen
„The recent appearance of the first volume of a historical-critical edition (Schnitzler, Lieutenant Gustl) is therefore greatly to be welcomed, promising to open up completely new directions in Schnitzler scholarship.“
Karl Leydecker in: Journal of Austrian Studies, 3/2013
„Die vorliegende Fassung des „Gustl“ zeigt auf der linken Seite das schön und sorgfältig in schwarz-weiß faksimilierte Original der Handschrift, auf der rechten Seite die typografische Umschrift. Hier zeigt sich, dass Fliedl, die bereits bei der erwähnten Edition der Tagebücher beteiligt war, eine Kennerin und eine Könnerin ist. Nur durch ihre sorgfältige Arbeit wird das Schnitzler’sche Manuskript auch für einen weniger an Handschriften geschulten Rezipienten erfahrbar. Beim Betrachten der Umschrift wird ebenso deutlich, wie sehr das Manuskript von der Druckvorlage abweicht, Schnitzler hat seine Texte immer wieder intensiv, oft bis kurz vor der Drucklegung, überarbeitet. […] Es bleibt zu hoffen, dass dieser editorischen Leistung bald auch weitere Schriften Schnitzlers folgen.“
André Schwarz in: literaturkritik.de, 12. 7. 2012
„Die Faksimile-Ausgabe des gesamten Manuskripts mit diplomatischer Umschrift (zum ersten Mal in ihrer Ganzheit am Original zu überprüfen) besitzt einen besonderen Zauber. Lange nach dem Ableben des Autors und dem Ausklingen des kreativen Prozesses pulsiert auf der handschriftlichen Seite der Schaffensrausch noch: In den langgezogenen Linien und den hastigen Korrekturen meint man die Euphorie zu spüren, die auf der letzten Seite ihre Klimax erreicht […]."
Lorenzo Bellettini in : FAZ, 14.10.2011
"Was mich an der ersten historisch-kritischen Edition des Lieutnant Gustl von Arthur Schnitzler begeistert, ist das Faksimile des Manuskripts. Der Leser kann dem schreibenden Schnitzler über die Schulter schauen."
Franz Schuh in: Die Zeit, 27.10.2011
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Inhalt
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Handschrift
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Drucktext
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Kommentar
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Illustrationen von Moritz Coschell zur Erstausgabe
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