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series: Politik – Ideologie – Wissenschaft
Reihe

Politik – Ideologie – Wissenschaft

  • Herausgegeben von: , und
eISSN: 2749-5329
ISSN: 2749-4993
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Das 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen für die Erfahrung, dass Wissenschaft und Politik oft ethnozentrisch oder sogar rassistisch begründet wurden. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind bis heute spürbar. Die Reihe geht vor diesem Hintergrund den Wechselbezügen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, Politik und Sprache nach, vertieft die Erforschung von Ideologien und völkischer Paradigmen und beschäftigt sich mit deren politischen Folgen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2026
Band 3 in dieser Reihe

Despite Erich Ludendorff’s prominent role in Weimar, there exists no deeper analysis of his ideological development after 1919. After participation in two failed putsches and a failed attempt as a politician, he became a commercially successful publicist. Ludendorff published—in his own publishing house—an astonishing number of books and essays based on an idiosyncratic ideology: he augmented the myth of the Jewish-Masonic conspiracy by adding the Jesuit Order to give a triad (`supranational powers’). As an ideologist, Ludendorff held a unique position in the völkisch movement. However, due to his narrowmindedness and since he regarded the NSDAP as an extension of the Vatican, he ran into conflicts with the regime. This book analyses the ideological development of Ludendorff, his activities as a publisher and their role in the radicalization process, and his conflicts with the NS regime. The main approach, a new contribution to the literature, is to obtain a comprehensive view of Ludendorff’s publications: their creation, production and impact. The book also offers case studies of Ludendorff’s interactions with conservative associations, thus illustrating the methods behind his `struggle’ against the `supranational powers.’

Buch Open Access 2023
Band 1 in dieser Reihe

Die Entstehung von parlamentarischer Demokratie und politischer Öffentlichkeit schufen im 19. Jahrhundert die Voraussetzungen für das Entstehen gruppengebundener Ideologiewortschätze in Deutschland. Der Band spannt den Bogen von der Paulskirche über die Zwischenkriegszeit bis zur Re-education nach der Stunde Null, als elementarem Bestandteil der Schaffung der heutigen parlamentarischen Demokratie in Deutschland.

Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht das große Thema der Beziehung von völkischem Denken und deutschen Demokratiebestrebungen während rund einhundert Jahren.

Damit bietet er einen exemplarischen Überblick über eine der Ideologien, die die deutsche Politik lange beschäftigt haben und dieser Tage wieder beschäftigen.

Buch Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziert Lizenziert 2024
Band 2 in dieser Reihe
Als Zentrum für "Rassen- und Volkstumforschung" machte sich das "Institut für Deutsche Ostarbeit" im NS-besetzten Krakau einen Namen. Erstmals werden in dieser Arbeit die Karrieren, Biographien und Netzwerke von drei an der Universität Wien in Anthropologie und "Völkerkunde" ausgebildeten Forscher*innen beleuchtet, die sich im östlichen Europa sowohl der rassistisch-selektionistischen Okkupationspolitik als auch ihrer eigenen völkischen Wissenschaft andienten. Anton Adolf Plügel (1910–1945), Elfriede Fliethmann (1915–1987) und Ingeborg Sydow (1915–2009) arbeiteten an ethnopolitischen Datenerhebungen, die für das NS-Regimes von Bedeutung waren. Die Górale, eine in den Ausläufern der Tatra ansässige Bevölkerungsgruppe, rückte dabei ebenso in den Fokus des Forschungsinteresses wie die jüdische Bevölkerung der galizischen Ortschaft Tarnów sowie polnische und ukrainische Zwangsarbeitskräfte oder sowjetische Kriegsgefangene. Die Arbeit basiert auf Quellenstudien in Archiven in Krakau, Wien, Berlin und München.
Heruntergeladen am 23.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/serial/piw-b/html?lang=de
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