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multi-volume work: Vierte Abteilung: Briefe an Jean Paul
Mehrbändiges Werk

Vierte Abteilung: Briefe an Jean Paul

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die Edition erschließt sämtliche überlieferten Briefe an Jean Paul (1763–1825). Die von Eduard Berend Mitte der 1920er Jahre begonnene historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Jean Pauls wird damit um eine Vierte Abteilung ergänzt. Den Briefen von Jean Paul (Dritte Abteilung) werden die Gegenbriefe komplementär zur Seite gestellt, so dass der erhaltene Briefwechsel des Autors erstmals vollständig vorliegen wird.

Rezensionen

Die Präsentation der Briefe in den Bänden [IV/ 3.1 und 3.2] folgt einem Prinzip, das philologische Korrektheit mit Leserfreundlichkeit verbindet. Monka Schmitz-Emans in: Weimarer Beiträge, 57 (2011) 4, S. 618-621

Buch Nur in gedruckter Form 2004
Die Edition erschließt sämtliche überlieferten Briefe an Jean Paul (1763-1825). Die von Eduard Berend Mitte der 20er Jahre begonnene historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Jean Pauls wird damit um eine Vierte Abteilung ergänzt. Den Briefen von Jean Paul (Dritte Abteilung) werden die Gegenbriefe komplementär zur Seite gestellt, so daß der erhaltene Briefwechsel des Autors erstmals vollständig vorliegen wird.

Der Erste Band dokumentiert den Zeitraum, in dem der mittellose Pfarrerssohn Johann Paul Friedrich Richter sein "Brodstudium" der Theologie aufgibt, um seinen philosophischen und literarischen Interessen zu folgen und Schriftsteller zu werden. Ein knappes Jahrzehnt sucht der junge Autor mit der Veröffentlichung von Satiren sein Publikum, das er schließlich als Erzähler und Romancier "Jean Paul" findet: Im Frühjahr 1793 erscheint, durch Karl Philipp Moritz an den Berliner Verleger Carl Matzdorff vermittelt, "Die unsichtbare Loge" mit der beigegebenen Erzählung "Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal". Dazwischen liegt, gruppiert um das Schlüsselerlebnis der Todesvision von 1790, eine Phase der inneren und erzählerischen Neuorientierung.
Buch Nur in gedruckter Form 2005
Der zweite Band der "Briefe an Jean Paul" umfaßt den Abschnitt im Leben des Dichters, in dem er in kurzer Zeit zu einem der berühmtesten Schriftsteller Deutschlands aufsteigt. In knapp vier Jahren entsteht eine eindrucksvolle Reihe neuer Werke, zu denen einige der heute noch meistgelesenen Bücher Jean Pauls zählen, so der "Hesperus" (1795), das "Leben des Quintus Fixlein" (1796) und der "Siebenkäs" (1796/97). Die in dieser Zeit an Jean Paul gerichteten Briefe dokumentieren sowohl die Beteiligung des näheren Freundeskreises am Entstehungsprozeß der Werke als auch die sehnsüchtige Erwartung und unmittelbare Wirkung der Publikationen in der Lesewelt. Die Korrespondenz weitet sich nun in ihrem Umfang und in ihrer geographischen und gesellschaftlichen Spannweite beträchtlich aus. Dadurch eröffnen sich im Briefwechsel auch neue Gesprächsfelder, zu deren Inhalten Jean Paul bis dahin im wesentlichen nur über die Lektüre Zugang hatte: Von Emanuel Osmund läßt er sich über das Judentum informieren, mit Gottfried Schäfer diskutiert er über Prinzenerziehung, Charlotte von Kalb berichtet über die Auseinandersetzungen im Geistesleben Weimars, wo Jean Paul sie auch besucht, Juliane von Krüdener vermittelt ihm Eindrücke vom Leben einer reisenden Aristokratin. Mit mehreren Korrespondenten tauscht sich Jean Paul auch über die regionalen und überregionalen politischen Umbrüche in der Zeit des ersten Koalitionskrieges aus. In Hinblick auf die Wohnorte der Korrespondenten lassen sich neben Hof und Bayreuth drei Schwerpunkte ausmachen: Leipzig, Weimar und Berlin - Orte, die in den folgenden Jahren zu weiteren Lebensstationen Jean Pauls werden.
Buch Nur in gedruckter Form 2009
Diese Edition erschließt alle überlieferten Briefe an Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter, 1763-1825), einen der erfolgreichsten Schriftsteller der Goethezeit. Die von Eduard Berend in den 1920er Jahren begonnene historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Jean Pauls wird damit um die Vierte Abteilung ergänzt. Den Briefen von Jean Paul (Dritte Abteilung) werden die Gegenbriefe komplementär zur Seite gestellt, so dass der erhaltene Briefwechsel des Autors erstmals vollständig vorliegen wird. Die etwas mehr als 2.200 Briefe von annähernd 400 Korrespondentinnen und Korrespondenten werden wie die Briefe Jean Pauls in chronologischer Abfolge in acht Bänden veröffentlicht. Während der Schwerpunkt des ersten Bandes in der ‚gelehrten Welt' des Fürstentums Bayreuth liegt, bei meist jungen Menschen, die es danach drängt, die Grenzen der universitären Aufklärungstheologie ebenso zu überschreiten wie gesellschaftliche und politische Schranken des deutschen Spätabsolutismus, hat sich der Kreis der Korrespondenzpartner im Zeitraum des zweiten Briefbandes in sozialer und regionaler Hinsicht bereits beträchtlich erweitert: Jean-Paul-Leser wie der Leipziger Schriftsteller Friedrich von Oertel und vor allem zahlreiche Leserinnen aus nah und fern, bürgerlicher wie adliger Herkunft, werden zu Briefe schreibenden Freunden und Freundinnen des Autors. Der Initiative Charlotte von Kalbs verdankt Jean Paul seine erste Reise nach Weimar im Juni 1796, die zu einem weiteren Zeichen seiner Ankunft unter den Ersten der Deutschen Literatur wird. Es sind äußerlich bewegte Jahre, die Jean Paul, nachdem er im Herbst 1797 das heimatliche Hof verlassen hat, in Leipzig und seit Herbst 1798 in Weimar verbringt, unterbrochen von Reisen, u. a. nach Dresden, Hof, Halberstadt, Jena, Gotha und Hildburghausen. Und es ist eine literarisch produktive Zeit, in der so wichtige Werke wie die "Palingenesien" (1798), "Jean Pauls Briefe und bevorstehender Lebenslauf" (1799) und der erste Band des "Titan" (1800) entstehen. In Leipzig verkehrt Jean Paul nun in gesellschaftlichen Kreisen, zu denen er Anfang der 1780er Jahre als mittelloser Student keinen Zugang hatte finden können. In Weimar wird Herder zur zentralen Gestalt seiner dortigen Bekanntschaften. Gleim und seine Freunde genießen den Besuch des Dichters im Sommer 1798. Jean Paul erhält eine Fülle von Zuschriften der neu gewonnenen Freunde und Bekannten, von Leserinnen und Lesern, die sich an den verehrten Autor des "Hesperus" (1795) und des "Siebenkäs" (1796/97) wenden. Gleichzeitig wird die Korrespondenz der früheren Jahre fortgesetzt - von besonderer Bedeutung weiterhin der Hofer und Bayreuther Freundeskreis, darunter der Schul- und Studienfreund Christian Otto, aber auch die Mitte der 1790er Jahre aus entfernteren Orten hinzugekommenen Freundinnen Emilie von Berlepsch und Charlotte von Kalb. In den ersten Wochen des Leipziger Aufenthalts entwickelt sich die langjährige Freundschaft mit dem jungen Violinisten und Philologen Paul Emile Thieriot. Im Falle Friedrich Heinrich Jacobis ist es Jean Paul, der im Herbst 1798 den Briefwechsel und damit den aufschlussreichen Dialog der beiden Autoren über die philosophischen Streitfragen des Tages und die Intentionen der eigenen Werke eröffnet.
Buch Nur in gedruckter Form 2009
Es sind äußerlich bewegte Jahre, die Jean Paul, nachdem er im Herbst 1797 das heimatliche Hof verlassen hat, in Leipzig und seit Herbst 1798 in Weimar verbringt, unterbrochen von Reisen, u. a. nach Dresden, Hof, Halberstadt, Jena, Gotha und Hildburghausen. Und es ist eine literarisch produktive Zeit, in der so wichtige Werke wie die "Palingenesien" (1798), "Jean Pauls Briefe und bevorstehender Lebenslauf" (1799) und der erste Band des "Titan" (1800) entstehen. In Leipzig verkehrt Jean Paul nun in gesellschaftlichen Kreisen, zu denen er Anfang der 1780er Jahre als mittelloser Student keinen Zugang hatte finden können. In Weimar wird Herder zur zentralen Gestalt seiner dortigen Bekanntschaften. Gleim und seine Freunde genießen den Besuch des Dichters im Sommer 1798. Jean Paul erhält eine Fülle von Zuschriften der neu gewonnenen Freunde und Bekannten, von Leserinnen und Lesern, die sich an den verehrten Autor des "Hesperus" (1795) und des "Siebenkäs" (1796/97) wenden. Gleichzeitig wird die Korrespondenz der früheren Jahre fortgesetzt – von besonderer Bedeutung weiterhin der Hofer und Bayreuther Freundeskreis, darunter der Schul- und Studienfreund Christian Otto, aber auch die Mitte der 1790er Jahre aus entfernteren Orten hinzugekommenen Freundinnen Emilie von Berlepsch und Charlotte von Kalb. In den ersten Wochen des Leipziger Aufenthalts entwickelt sich die langjährige Freundschaft mit dem jungen Violinisten und Philologen Paul Emile Thieriot. Im Falle Friedrich Heinrich Jacobis ist es Jean Paul, der im Herbst 1798 den Briefwechsel und damit den aufschlussreichen Dialog der beiden Autoren über die philosophischen Streitfragen des Tages und die Intentionen der eigenen Werke eröffnet. Der zweite Teilband enthält die Konkordanz und die Register für die Bände 3.1 und 3.2 dieser Ausgabe.
Buch Nur in gedruckter Form 2010
Anfang Oktober 1800 beginnt für den Dichter eine Zeit der beruflichen Konsolidierung und des privaten Glücks. Aus Weimar kommend, genießt er in den acht Monaten seines Berliner Aufenthaltes die Früchte des anhaltenden Ruhms als Autor des "Hesperus". Er ist gern gesehener Gast in den Salons und Geselligkeiten der führenden Köpfe der Stadt und steht in regem Austausch mit Persönlichkeiten aus Literatur, Politik, und Wissenschaft. Er beendet den zweiten Band des "Titan" und arbeitet an den "Flegeljahren". In Berlin lernt er auch seine zukünftige Gattin Caroline Mayer kennen, die Tochter eines hohen preußischen Beamten, mit der er direkt nach der Hochzeit Ende Mai 1801 nach Meiningen zieht. Hier vollendet er den "Titan", hier wird die erste Tochter Emma geboren. Im Juni 1803 siedelt Jean Paul aus dem ‚langweiligen’ Meiningen nach Coburg über, wo ihm aber der Aufenthalt wegen seiner unglücklichen Verstrickung in eine Coburger Staatsaffäre bald verleidet wird. In Bayreuth, wohin die Familie im August 1804 umzieht, wird Jean Paul dann bis zu seinem Tode leben. In diesen vier bewegten Jahren korrespondiert Jean Paul weiter mit seinen Freunden Christian Otto, Emanuel und Paul Emile Thieriot, mit Charlotte von Kalb und Emilie Berlepsch. In Berlin erreichen ihn zahlreiche Billette und kleine Liebesbriefe seiner Verlobten Caroline Mayer und zwischen ihm und alten Weimarer Freunden wie den Herders, Carl August Böttiger und Karl Ludwig Knebel gehen Briefe hin und her. Zu nennen als Korrespondenten sind noch Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, die Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Friedrich Heinrich Jacobi und Juliane von Krüdener sowie die Verleger Cotta, Matzdorff, Perthes und Sander, die mit Jean Paul über Verlagskonditionen verhandeln.
Buch Nur in gedruckter Form 2011
Der fünfte Band der "Briefe an Jean Paul" umfasst über 200 Briefe an den Dichter sowie im Anhang über 60 bisher gar nicht oder nur fragmentarisch gedruckte Briefe von Jean Paul. Im Spätsommer 1804 zieht Jean Paul mit seiner Familie nach Bayreuth, wo er bis zu seinem Lebensende wohnen wird. Auch wenn er nach Jahren des Wanderlebens nun äußerlich zur Ruhe gekommen zu sein scheint, so dringen doch die unruhigen Zeitläufte in Gestalt der Korrespondenz mächtig auf ihn ein. Die Spannweite der Absender reicht vom Herzog Emil August von Sachsen-Gotha, einem bizarren Außenseiter-Regenten im untergehenden Alten Reich, über den unter fast operettenhaften Umständen aus dem Amt gejagten Sachsen-Coburgischen Minister von Wangenheim bis hin zu Johannes von Müller, Staatsminister im Königreich Westphalen unter Jérôme Bonaparte. Besonders bedeutsame historische Dokumente sind die ausführlichen Schreiben des Freundes Christian Otto, der als Privatsekretär Friedrich Wilhelms III. den Rückzug der preußischen Armee nach Osten und die Friedensverhandlungen bis zum Frieden von Tilsit begleitet. Literaturgeschichtlich sind zahlreiche Briefe von Bedeutung, die das Entstehen, die Publikation und Rezeption von Jean Pauls Werken widerspiegeln: der "Flegeljahre" (1804/05), der "Vorschule der Ästhetik" (1804) und der Erziehungslehre "Levana" (1807). Über die Tätigkeit als Rezensent der "Heidelbergischen Jahrbüchern der Litteratur" ergibt sich ein Briefwechsel mit den Heidelberger Romantikern, u. a. mit Arnim und mit Görres. Kulturgeschichtlich interessant sind die kurzen innerstädtischen Mitteilungen, die im Bayreuther Kreis gewechselt werden, namentlich mit Emanuel Osmund, der als zu dieser Zeit engster Freund Jean Pauls intensiven, vielfach auch materiell unterstützenden Anteil an dessen Familienleben nimmt.
Buch Nur in gedruckter Form 2012
Jean Pauls Briefwechsel der Jahre 1809 bis 1814 ist durch die französische Besatzung und die Befreiungskriege geprägt – der Dichter ist durch Einquartierungen und verschärfte Zensurmaßnahmen auch direkt betroffen. Zu Napoleon nimmt er in seinen politischen Schriften „Friedens-Predigt an Deutschland“ (1808) und „Dämmerungen für Deutschland“ (1809) dennoch keine eindeutige Haltung ein. Im Frühjahr 1809 wird ihm von Carl Theodor von Dalberg eine Pension gewährt, die das finanzielle Auskommen der inzwischen fünfköpfigen Familie sichert. Für zahlreiche kleine Beiträge zahlt Cotta nach wie vor gut und zuverlässig. In diese bewegte Zeit fällt auch die erste Ehekrise der Richters, die sich nicht zuletzt an Erziehungsfragen festmacht. Hiervon erholt er sich auf kleineren Reisen nach Bamberg (1810), Erlangen (1811) und Nürnberg (1812). An größeren Werken entstehen in dieser Zeit nur das „Leben Fibels“ und „Katzenbergers Badereise“; seine kleinen Schriften fasst er erstmals in einer „Herbst-Blumine“ genannten Sammlung zusammen. Unter den Korrespondenten begegnen wir alten Freunden wie Christian Otto, Emanuel und Paul Emile Thieriot sowie langjährigen Weggefährten wie Friedrich Heinrich Jacobi, Karl Ludwig Knebel, Caroline Herder, Emilie Berlepsch und Charlotte von Kalb. Besonders wichtig wird der Briefwechsel mit seinen Verlegern – allen voran Johann Friedrich von Cotta. Zahlreiche neue Schreiber wie der Philosoph Charles de Villers und der Dresdener Maler Friedrich Meier kommen hinzu. Besonders hervorzuheben sind die romantischen Autoren, die an den etablierten Autor Jean Paul herantreten: Achim von Arnim, Friedrich Schlegel, Friedrich Rückert, Friedrich Hebel und Karl August von Varnhagen. Friedrich de la Motte-Fouqué wird von Jean Paul 1809 an den Nürnberger Verleger Schrag vermittelt, bei dem 1812 Fouqués „Zauberring“ erscheinen wird.
Buch Nur in gedruckter Form 2013
In Jean Pauls Briefwechsel 1815 bis 1819 spiegelt sich das Leben der ersten Friedensjahre nach Napoleon in vielfältiger Weise. Junge Männer, aus dem Militär entlassen, stehen wirtschaftlich vor dem Nichts; manche versuchen sich mit Zeitschriften und Almanachen über Wasser zu halten, einige wenden sich an den berühmten Jean Paul um Hilfe in Form von Beiträgen. 1816 ist – wegen eines Vulkanausbruchs in Indonesien – das Jahr ohne Sommer, die Nahrungsmittelknappheit bis 1817 bekommt auch die relativ wohlhabende Familie Richter in Bayreuth zu spüren. In diesem Jahr 1817 tritt Jean Paul seine erste Reise nach Heidelberg an, wo er aus der Hand Hegels nicht nur die Ehrendoktorwürde erhält, sondern von den Studenten und von Bürgern gefeiert wird wie heute ein Popstar gefeiert würde; es folgen 1818 eine zweite Reise nach Heidelberg und nach Frankfurt sowie 1819 eine Fahrt nach Stuttgart und Löbichau. In Heidelberg lernt er die junge Sophie Paulus kennen, die Korrespondenz mit ihr spiegelt diese späte Liebe des Dichters. Caroline Richters Briefe berichten derweil vom Leben in Bayreuth – und bezeugen die schwere Ehekrise, als sie von Sophie Paulus erfährt. Als im Spätherbst 1819 ihr Vater stirbt, fährt sie nach Berlin und erlebt die Gesellschaft dort neu. Ebenfalls im Herbst verlässt der Sohn Maximilian die Familie, um am Lyzeum in München zu studieren; seine Briefe legen Zeugnis von einer komplizierten Vater-Sohn-Beziehung ab. Wichtigster Korrespondent in diesen Jahren, geistiges Gegenüber wie früher Christian Otto, ist aber Heinrich Voß d.J. in Heidelberg, der immer mehr auch Jean Pauls 'erster Leser' wird. Der Band erscheint zu Jean Pauls 250. Geburtstag am 21. März 2013.
Buch Nur in gedruckter Form 2015

Der 8. Band der IV. Abt. der Historisch-kritischen Ausgabe Jean Pauls enthält sämtliche Briefe an den Dichter aus den Jahren 1820 bis zu seinem Tod 1825, die meisten bisher ungedruckt. Er ergänzt damit den 8. Band der III. Abteilung mit den Briefen Jean Pauls und macht so wichtige Korrespondenzen wie die mit dem früh verstorbenen Sohn Max, mit Heinrich Voß oder mit Ludwig Tieck erstmals vollständig von beiden Seiten zugänglich. Dokumentiert und durch einen ausführlichen Kommentar erschlossen sind hier außerdem die Reisen nach München 1820 (mit den Besuchen am bayerischen Königshof) und nach Dresden 1822 (mit zahlreichen späteren Briefen von Dresdner Freunden und Verehrern, die meisten dem wichtigen literarischen Klub des Dresdner Liederkreises verbunden). Dokumentiert ist durch den Briefwechsel mit seinen beiden letzten Verlegern Georg Andreas Reimer Joseph Max auch die Entstehung der letzten Bücher sowie - unter Einbezug der Cotta-Korrespondenz - die Bemühungen um die Gesammelten Werke. Material dazu findet sich auch im umfangreichen Anhang, der darüber hinaus neue Briefe Jean Pauls enthält.

Buch Nur in gedruckter Form 2017

Die Edition erschließt sämtliche überlieferten Briefe an Jean Paul (1763–1825). Die von Eduard Berend Mitte der 1920er Jahre begonnene historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Jean Pauls wird damit um eine Vierte Abteilung ergänzt. Den Briefen von Jean Paul (Dritte Abteilung) werden die Gegenbriefe komplementär zur Seite gestellt, so dass der erhaltene Briefwechsel des Autors erstmals vollständig vorliegt.

Der die Edition abschließende Band 9 enthält neben Nachträgen und Corrigenda ein Gesamtregister der Dritten und Vierten Abteilung von Jean Pauls Sämtlichen Werken.

Heruntergeladen am 8.5.2026 von https://www.degruyterbrill.com/serial/jp_iv-b/html?lang=de
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