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book: Zwischen "exemplum" und "opus absolutum"
Buch Nur in gedruckter Form

Zwischen "exemplum" und "opus absolutum"

Studien zum Abzeichnen im italienischen Tre- und Quattrocento zwischen Mustertransfer und Kopie
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht/Copyright: 2020

Über dieses Buch

Im Italien des 14. und 15. Jahrhunderts avancierte das formmimetische Abzeichnen zu einer zentralen Tätigkeit in den Künstlerwerkstätten. Ökonomisierungsprozesse korrelierten mit einem neuartigen Bedürfnis nach Bildpropaganda, aber auch mit der Stilisierung bestimmter Künstler und ihrer Werke zu originellen und kanonischen Vorbildern.

So entstanden Zeichnungen, die den Anspruch erheben, das Werk einer individuellen Künstlerpersönlichkeit als abgelöstes Ganzes (opus absolutum) zu transportieren: Im Unterschied zu zeichenhaft verweisenden Kopien scheint hier jedes Bildelement zwingend. Diese Tendenz steht in einem wechselvollen Spannungsverhältnis zu weiterlebenden Traditionen, in denen Vorbildliches als Muster (exemplum) weitergereicht oder bildthematische Vorgaben als iconographic guides nutzbar gemacht wurden.

Information zu Autoren / Herausgebern

Marion Heisterberg, Kupferstichkabinett, Basel.

Informationen zur Veröffentlichung
Seiten und Bilder/Illustrationen im Buch
Broschur veröffentlicht am:
7. Dezember 2020
Broschur ISBN:
9783422981232
Seiten und Bilder/Illustrationen im Buch
Inhalt:
589
Abbildungen:
332
Farbige Abbildungen:
170
Heruntergeladen am 25.5.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/isbn/9783422981232/html?lang=de
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