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Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hg.). 2020. Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung (Studien zur deutschen Sprache. Forschungen des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache 85). Tübingen: Narr Francke Attempto. 459 S.

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Veröffentlicht/Copyright: 7. November 2023

Rezensierte Publikation:

Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hg.). 2020. Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung (Studien zur deutschen Sprache. Forschungen des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache 85). Tübingen: Narr Francke Attempto. 459 S.


Der Band Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung versammelt insgesamt 18 Beiträge, die im Wesentlichen auf Vorträge in den Sektionen „Dialektsoziologie und Medien“ und „Wahrnehmungsdialektologie“ des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) im September 2018 am Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg zurückgehen. Die Beiträge werden in drei Abschnitten – Bewertung, Wissen und Inszenierungen – angeordnet, womit das thematische Spannungsfeld des Sammelbands umrissen ist.

Inhaltliche Zusammenfassungen finden sich im Vorwort des Bandes und in den Abstracts, die den Beiträgen vorangestellt sind, sowie in der Rezension von Bülow (2021). Daher fokussiere ich mich in meiner Besprechung auf eine Diskussion der Bandkonzeption, der methodischen Zugriffe sowie ausgewählter Ergebnisse – ausgehend von der Anlage des Bandes und den von den Herausgeber:innen formulierten Leitfragen (vgl. S. 9).

Zum Begriff „Regiolekt“

Mit dem Titel „Regiolekte“ verweist der Sammelband auf das Rahmenthema der IGDD-Tagung („Regiolekt – Der neue Dialekt?“). In den Fokus wird damit die Varietät zwischen Dialekt und Standardsprache gerückt, der heute in den meisten Regionen des deutschen Sprachraums die größte kommunikative Alltagsrelevanz zukommt (vgl. Kehrein 2019). Unter den Aufsätzen finden sich jedoch nur wenige Beiträge, die sich explizit mit dem regiolektalen Variationsbereich beschäftigen. Leserinnen und Leser, die sich ausgehend vom Titel eine umfangreichere Thematisierung des Regiolektbegriffs erhofft haben, werden gegebenenfalls enttäuscht.

Fündig wird man zunächst in dem Beitrag von Christoph Purschke(„Fescher als dein Schatten“. Zur Präsenz des Deutschen in Österreich in der Alltagspraxis): In einer Fragebogenstudie an der Universität Wien wurde mit der Kategorie „Regionale Umgangssprache“ eine dritte Varietät neben „Dialekt“ und „Hochdeutsch“ zur Auswahl bei Fragen zu Sprachgebrauch und Sprachbewertung angeboten. Hier zeigt sich, dass die österreichischen Gewährspersonen den Regiolekt als bevorzugte Varietät des Alltags angeben und diesem auch zutrauen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Es deutet sich an, dass dem Regiolekt damit dieselben sozialpragmatischen Funktionen zukommen wie den traditionellen Dialekten. Purschke bringt die Erhebung in einen Zusammenhang mit der regional geprägten digitalen Schriftlichkeit in der Chat-App „Jodel“ einerseits und Regionalismen in den öffentlichen Beschilderungen in Wien andererseits. Die zunächst unabhängigen Teilstudien werden über die von ihm vorgeschlagene „Theorie der sozialen Präsenz“ zusammengeführt und machen deutlich, dass das Ziel die Zusammenführung der Ergebnisse unterschiedlicher Datenklassen (und damit auch Erkenntnismöglichkeiten) in einer übergeordneten theoretischen Perspektivierung sein muss.

Die Dynamik zwischen dialektalem und regiolektalem Sprachgebrauch innerhalb einer Gesprächssituation ist Thema des Beitrags von Christina Böhmländer(Dialekt und Regiolekt in der politischen Kommunikation: Code-Switching, -Mixing und -Shifting). Auf der Ebene von Sprechsequenzen, die spezifischen Gesprächsabschnitten zugeordnet und pragmatisch verortet werden, zeigt sie, wie die Sprecher ihre Dialektalität auf der Mikroebene anpassen. Dabei wird ersichtlich, dass die Gewährspersonen (Mitglieder des Stadtrats in einer mittelbayrischen Kleinstadt) eher am dialektalen Pol variieren und sequenzweise zwischen basisdialektalen und regionaldialektalen Varianten wechseln. Damit handelt es sich nicht um einen Varietätenwechsel zum Regiolekt, sondern um einen Sprechlagenwechsel innerhalb der Varietät Dialekt.

Der dritte Beitrag, in dem Regiolekt explizit thematisiert wird, stammt von Robert Langhanke(Dialektdidaktik und Regionalsprachdidaktik. Über die gesteuerte Vermittlung dialektaler und regiolektaler Varietäten am Beispiel des norddeutschen Sprachraums). Ausgehend von einer terminologischen Trennung von „Dialekt“ und „Regiolekt“ erörtert Langhanke, inwieweit eine Regionalsprachdidaktik, die Regiolekte als eigenständige Varietäten thematisiert, von einer modernen Dialektdidaktik zu differenzieren sei. Als grundlegend betrachtet er dabei die Unterscheidung zwischen einer auf Sprachpraxis und Sprachkompetenzerwerb ausgerichteten Vermittlung sowie derjenigen, die auf Sprachreflexion und -analyse abzielt. Damit werden wichtige und – in Anbetracht der zunehmenden Niederdeutschvermittlung in den norddeutschen Bundesländern – sehr aktuelle Überlegungen vorgenommen, die auch für die Sprachdidaktik im Fach Deutsch von Relevanz sind.

Zur Erhebung und Modellierung subjektiver Sprachwahrnehmung

Den größten Raum in dem Sammelband nehmen Studien mit wahrnehmungsdialektologischen und spracheinstellungsbezogenen Fragestellungen und Methoden ein. Insbesondere im Vergleich der theoretischen und methodischen Ansatzpunkte zeigen sich spezifische Chancen und Herausforderungen der unterschiedlichen Zugänge.

So werden in dem Beitrag von Astrid Adler und Albrecht Plewnia(Aktuelle Bewertungen regionaler Varietäten des Deutschen. Erste Ergebnisse der Deutschland-Erhebung 2017) die Vorteile sehr großer Stichproben (SOEP-Erhebung mit ca. 30.000 Befragten) ersichtlich. Zugleich ergeben sich durch die methodischen Beschränkungen der Befragung auch Limitationen im Hinblick auf die Ergebnisinterpretation, da unklar bleibt, welche Konzepte von „Dialekt“ die Gewährspersonen haben und worauf sich ihre Sympathiebewertungen beziehen.

Alternative Untersuchungsdesigns werden in den Beiträgen von Andrea Kleene(Beliebt, unbeliebt und/oder markant? Bewertungen und Zuordnungen von Dialekten durch österreichische Gewährspersonen), Noemi Adam-Graf und Anja Hasse(„Ich habe gar nicht gewusst, dass der Bündnerdialekt so unterschiedlich sein kann“. Eine perzeptionslinguistische Untersuchung der Orte Chur, Trin und Trun an der deutschromanischen Sprachgrenze), Wolfgang Koppensteiner und Ludwig Maximilian Breuer(Wo Wien anderst ist und wo nicht. Kontrastierung von Spracheinstellungsdaten aus Wien und ruralen Regionen Österreichs) sowie Susanne Oberholzer und Rebekka Studler(Bildung und Beruf als ausschlaggebende Faktoren für Spracheinstellungen? Vergleich zweier aktueller Projekte zu den Schweizer Varietäten) vorgeschlagen. Kleene kombiniert eine Fragebogenerhebung, die auch nach Begründungen für Bewertungen fragt, mit Hörerurteilstests, in denen konkrete Hörproben aus Österreich verortet und bewertet werden sollen. Auch Adam-Graf und Hasse lassen Sprachaufnahmen durch Laien linguistisch beschreiben und bewerten und können so Aussagen über die Salienz der bewerteten Merkmale treffen. Koppensteiner und Breuer dagegen werten Sprachbewertungsaussagen in Erhebungssituationen freier Rede (leitfadengesteuertes Interview, gelenkte Freundesgespräche u. a.) aus und extrahieren auf diesem Weg Konzeptualisierungen zu den Varietäten Wiens sowie Bewertungen zu ihrem Gebrauch und ihrer Entwicklungsdynamik. Im Vergleich der Ergebnisse zweier Studien analysieren Oberholzer und Studler die mentalen Hochdeutsch-Modelle (Norm, Plurizentrik, Schriftlichkeit und Mündlichkeit) ihrer heterogenen Gewährspersonen-Gruppen und erproben damit einen differenzierten theoretischen Analyserahmen für Varietätenbewertungen.

Mit den Beiträgen von Stephanie Sauermilch(„An der Grenze ist Schluss, die sprechen anders als wir hier.“ – Zur Wahrnehmung der ehemaligen innerdeutschen Grenze als Sprachgrenze), Nicole Palliwoda(„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ – Die Priming-Methode innerhalb der Sprechprobenverortung und -benennung) und Alexandra Schiesser(Wenn hinten besser ist als vorne. Laienlinguistisches Wissen unter diskursanalytischer Perspektive) werden drei Studien präsentiert, die mit der Methode Draw-a-Map-Task die mentalen Konzepte von Sprachräumen zu erfassen suchen. Dabei werden unterschiedliche Spielarten der Methode erprobt (z. B. mit/ohne zu verortende/n Hörproben, mit/ohne Priming-Symbol, Gespräch über die gezeichneten Karten). Es zeigt sich, dass die mentalen Konzepte der Gewährspersonen unabhängig von objektsprachlichen und sprachgeografischen Gegebenheiten, aber in Abhängigkeit von anderen Faktoren (wie z. B. dem Wissen über politische Grenzen oder die gesellschaftliche Bewertung) variieren.

Zum Verhältnis von objektiven Sprachdaten und subjektiver Bewertung

Ein nach wie vor ausstehendes Desiderat der modernen Regionalsprachenforschung stellt der konkrete Abgleich von objektsprachlichen und subjektsprachlichen Einordnungen und Bewertungen dar. Dieser Herausforderung nehmen sich Andrea Ender (Zum Zusammenhang von Dialektkompetenz und Dialektbewertung in Erst- und Zweitsprache) sowie Gudrun Kasberger und Stephan Gaisbauer(Varietätengebrauch und Spracheinstellungen in der kindgerichteten Sprache: Ergebnisse einer Untersuchung in Oberösterreich) explizit an, indem sie Sprachgebrauch und Spracheinstellungen bei spezifischen Untersuchungsgruppen (Deutsch als Erst- oder Zweitsprache) oder Situationen (kindgerichtete Sprache) betrachten. Für die Ermittlung von Dialektkompetenz greift Ender dabei auf eine Übersetzungsaufgabe zurück; Kasberger und Gaisbauer nutzen Dialektalitätswertmessungen. Damit wird in beiden Studien eine objektive Quantifizierung von Dialektkompetenz bzw. -gebrauch erreicht. Verglichen werden diese Werte mit Ergebnissen aus Matched-Guise-Experimenten sowie Fragebogenerhebungen, wodurch Zusammenhänge zwischen Dialektkompetenz und -bewertungen nachgewiesen werden können. Auch Verena Sauer(„Kompetenz und Wahrnehmung“. Ein integrierender Ansatz zur Verbindung von dialektgeografischen und wahrnehmungsdialektologischen Methoden) stellt in ihrem integrierenden Ansatz dialektgeografische Dokumentationen mehrerer Zeitschnitte und Hörerurteilsbewertungen und Fragebogenergebnisse in einen Zusammenhang und zeigt anhand eines Real-Time-Vergleichs, dass der beobachtete Dialektwandel nicht auf die politische Teilung im Untersuchungsraum zurückzuführen ist.

In dem Beitrag von Katja Fiechter(„Die vo hinge füüre“ – Sprachspott in der Nordwestschweiz am Beispiel der Velarisierung von mhd. nd) wird ein salienter Regionalismus, der als Kennform für Sprecherinnen und Sprecher aus dem schweizerischen Laufental-Thierstein dient, untersucht. Die Velarisierung ist Ausgangspunkt für Sprachspott, mit dem sich die „Betroffenen“ – je nach individuellen Einstellungen – unterschiedlich auseinandersetzen. Die in Interviews erhobenen Einstellungsdaten werden mit der tatsächlichen Realisierung der Velarisierung abgeglichen, so dass sich ein Zusammenhang von Einstellungen und Sprachgebrauch erschließen lässt.

Die Funktionalisierung von salienten Regionalismen ist auch Gegenstand des Beitrags von Sabine Wahl(„Iss was Gscheit’s!“ – Formen und Funktionen von Dialekten in der Werbung), der ansonsten nur lose an das Thema des Sammelbandes anzuschließen ist. Im Vergleich österreichischer und bundesdeutscher Werbespots beschreibt sie, wie dialektale Merkmale die beworbenen Produkte in Österreich mit Authentizität versehen und den Konsumentinnen und Konsumenten darüber hinaus Identifikationsangebote mit dem eigenen Land unterbreiten, womit Regionalität zu einem Verkaufsargument wird.

Zur Konzeption von sprachlichem Wissen

Grundlage von subjektiven Bewertungen und Spracheinstellungen ist immer das Wissen über Sprache, das sich aus den eigenen Erfahrungen und den geteilten Diskurswelten ergibt. Während in den konkreten wahrnehmungsdialektologischen Methoden in der Regel mit vortheoretischen Konzepten gearbeitet wird, ist für die Dialektologie die Entwicklung wissenschaftlicher Wissensbegriffe unverzichtbar. Einen Vorschlag hierzu unterbreitet Toke Hoffmeister(Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen Wissens), der damit der Frage nach der Repräsentation der behandelten Konzepte nachgeht. Als relevant bewertet er dabei vor allem die Prozessualität des erworbenen aktiven und inaktiven Wissens, das sich mit den individuellen Erfahrungsräumen verändere.

Zu den thematischen Schwerpunkten des Bandes kaum zuordenbar ist der Beitrag von Toke Hoffmeister und Verena Sauer(„Un jetzt aufn deutschn Stroum asu ze fohrn ...“/„... dormit de Föihrer mit uns tofräden is“. Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-Holstein), in dem die Erhebungskontexte des „Lautdenkmals“ sowie zwei Sprachaufnahmen eingehender beschrieben werden.

Zusammenführend lässt sich bemerken, dass viele der Beiträge im Rahmen von Dissertationen und Forschungsprojekten entstanden sind. Dies zeigt, wie die Disziplin nach Antworten auf zentrale methodische und theoretische Fragen sucht und dabei kreative Ideen und methodische Innovationen entwickelt. Insgesamt ergibt sich ein eher pointillistisches Bild – Einzelmethoden werden für Einzelräume und Einzelfragen erprobt. Daraus entsteht als Aufgabe für die Disziplin die Etablierung eines standardisierten und validen Erhebungsinstrumentariums, das basierend auf den gewonnenen Einzelerkenntnissen und mit einer umfassenden Theoriebildung das Verhältnis von objektiven Sprachdaten und subjektiver Sprachwahrnehmung erkenntnisreich auslotet. Die präsentierten Studien liefern hierfür wichtige Impulse.

Literatur

Bülow, Lars. 2021. Rezension zu Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hg.). 2020. Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung (Studien zur Deutschen Sprache 85). In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 143(4), 637–644.10.1515/bgsl-2021-0046Suche in Google Scholar

Kehrein, Roland. 2019. Areale Variation im Deutschen „vertikal“. In: Joachim Herrgen & Jürgen Erich Schmidt (Hg.). Deutsch: Sprache und Raum – Ein Internationales Handbuch der Sprachvariation. Berlin, Boston: De Gruyter, 121–158.10.1515/9783110261295-005Suche in Google Scholar

Online erschienen: 2023-11-07
Erschienen im Druck: 2023-11-28

© 2023 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Artikel in diesem Heft

  1. Frontmatter
  2. Frontmatter
  3. Vorwort
  4. Simon Meier-Vieracker, Lars Bülow, Konstanze Marx, Robert Mroczynski (Hg.). 2023. Digitale Pragmatik (Digitale Linguistik 1). Berlin, Heidelberg: Springer Link. 275 S.
  5. Sato Megumi. 2022. Sprachvariation und Sprachwandel im 18. und 19. Jahrhundert. Untersuchungen zur Kasusrektion der Präpositionen „wegen“, „statt“, „während“ und „trotz“ (Germanistische Bibliothek 77). Heidelberg: Winter Verlag. 382 S.
  6. Pierre-Yves Modicom (Hg.). 2022. Adverbien und Adverbiale. Grenzen und Gliederung einer syntaktischen Kategorie im Deutschen. Heidelberg: Winter Verlag. 228 S.
  7. Andreas H. Jucker/Heiko Hausendorf (Hg.). 2022. Pragmatics of Space (Handbooks of Pragmatics 14). Berlin, Boston: De Gruyter. 747 S.
  8. Denise Reimann. 2022. 1. Auflage. Auftakte der Bioakustik. Zur Wissensgeschichte nichtmenschlicher Stimmen um 1800 und 1900 (Undisziplinierte Bücher. Gegenwartsdiagnosen und ihre historischen Genealogien 6). Berlin, Boston: De Gruyter. 461 S.
  9. Michael Beißwenger, Lothar Lemnitzer & Carolin Müller-Spitzer (Hg.). 2022. Forschen in der Linguistik. Eine Methodeneinführung für das Germanistik-Studium. Stuttgart: utb. 533 S.
  10. Claudia Hillebrandt. 2022. 1. Auflage. Mit den Ohren lesen. Zur akustischen Di­mension von schriftfixierter Lyrik und zu drei Stationen einer Sprachklanggeschich­te der deutschsprachigen Lyrik (Klaj – Klopstock – Tieck) (Das Abendland. Neue Folge 47. Forschungen zur europäischen Literatur- und Ideengeschichte). Frank­furt am Main: Vittorio Klostermann. 394 S.
  11. Sophie von Wietersheim. 2022. The syntactic integration of adverbial clauses. Experimental evidence from anaphoric relations (Studien zur deutschen Grammatik 101). Tübingen: Stauffenburg. 374 S.
  12. Ralf Klabunde, Wiltrud Mihatsch & Stefanie Dipper (Hg.). 2022. Linguistik im Sprachvergleich. Germanistik – Romanistik – Anglistik. Berlin, Heidelberg: J. B. Metzler. 913 S.
  13. Hrvoje Hlebec & Said Sahel (Hg.). 2022. Orthographieerwerb im Übergang. Perspektiven auf das Rechtschreiben zwischen Primar- und Sekundarstufe. Berlin: ESV. 226 S.
  14. Akra Chowchong. 2022. Sprachvermittlung in den Sozialen Medien. Eine soziolinguistische Untersuchung von DaF-Sprachlernvideos auf Videokanälen. (Studien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 15). Berlin: Erich Schmidt Verlag. 435 S.
  15. Naomi Truan. 2021. The Politics of Person Reference. Third-person Forms in English, German, and French. (Pragmatics & Beyond New Series, 320). Amsterdam, Philadelphia: Benjamins. 279 S.
  16. Arie Verhagen. 2021. Ten Lectures on Cognitive Evolutionary Linguistics (Distinguished Lectures in Cognitive Linguistics 24). Leiden, London: Brill. 218 pp.
  17. Kathleen Schumann. 2021. Der Fokusmarker ‚so‘. Empirische Perspektiven auf Gebrauch und Verarbeitung eines Ausnahmeelements (Linguistik – Impulse & Tendenzen 93). Berlin, Boston: De Gruyter. 299 S.
  18. Juliane Schröter. 2021. Linguistische Argumentationsanalyse. (KEGLI 26). Heidelberg: Winter Verlag. 100 S.
  19. Sandra Reitbrecht (Hg.) 2021. Schreiben in Kontexten (Studien Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Band 11). Berlin: ESV. 279 S.
  20. Bremer, Katharina & Marcus Müller. 2021. Sprache, Wissen und Gesellschaft. Eine Einführung in die Linguistik des Deutschen. Berlin, Boston: De Gruyter. 298 S.
  21. Elvira Glaser und Gabriela Bart. 2021. Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS) Band 1: Einleitung und Kommentare. Band 2: Karten. Tübingen: Narr Francke Attempto. 742 S.
  22. Simon Kasper. 2020. Der Mensch und seine Grammatik. Eine historische Korpusstudie in anthropologischer Absicht. Tübingen: Narr Francke Attempto. 349 S.
  23. Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hg.). 2020. Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung (Studien zur deutschen Sprache. Forschungen des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache 85). Tübingen: Narr Francke Attempto. 459 S.
  24. Replik zur Rezension von Philippe Wampfler zu Michael Rödel. 2020. Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht. Tübingen: Stauffenburg Verlag. 163 S.
  25. Martin Reisigl. (Hg.) 2020. Klima in der Krise. Kontroversen, Widersprüche und Herausforderungen in Diskursen über Klimawandel. (OBST 97). Duisburg: uvrr. 292 S.
Heruntergeladen am 30.4.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/zrs-2023-2011/html?lang=de
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