Abstract: Siegel waren ideale Medien zur Verbreitung von Bildgedanken. Die Motive auf Königssiegeln gestatten Einblicke in das Selbstverständnis der altorientalischen Herrscher. Zu diesem Zweck werden hier erstmals alle 109 bekannten Siegel mesopotamischer und syrischer Könige und ihrer Familienangehörigen gesammelt und abgebildet. Es stellt sich heraus, dass auf fast allen Siegeln entweder der Herrscher selbst in seinem gottesfürchtigen oder kriegerischen Aspekt oder aber Tierkampfszenen dargestellt wurden. Es wird argumentiert, dass die Tierkampfszene als Metapher für die Funktion des Herrschers als Hüter von Recht und Ordnung diente.
Online erschienen: 2013-08-08
Erschienen im Druck: 2013-08
© De Gruyter 2013
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- Titelseiten
- Vorwort der Herausgeber
- Heinrich Otten 27.12.1913–8.4.2012
- Le monstre du troisième acte dans la ‹Lamentation sur Uruk›
- Ein altorientalischer Pferdesegen – Seuchenprophylaxe in der assyrischen Armee
- „Altar“ und parakku – Zur Außenansicht der Tempel von Babylon
- Zwei weitere Beamtensiegel aus Boğazköy
- Königssiegel als Programm – Überlegungen zum Selbstverständnis altorientalischer Herrscher und zur Deutung der Tierkampfszene
- Gunduk, Khanes, Gaugamela, Gali Zardak – notes on Navkur and nearby rock-cut sculptures in Kurdistan
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